Ja, willkommen zurück. Wir sind jetzt gut gestärkt, glaube ich. Ich hoffe auch die Teilnehmenden, die über Zoom dabei sind, hatten die Möglichkeit oder haben die Pause gut genutzt. Wir haben schon sehr viel über Kaleidotin gehört, aber noch nicht viel über die Details gesprochen und das Projektteam wird jetzt diese Methode vorstellen. Amra Hamsic, Lisa Filzmoser und Ekaterina Jungbauer. Danke Marina. Auch wir als Projektteam möchten Sie heute herzlich willkommen heißen und uns für die zahlreichen Anmeldungen und das Interesse an Kaleidotin bedanken. Bevor wir uns anschauen, was Kaleidotin konkret ist, möchte ich Ihnen etwas vorlesen. Als ich die Karten, und gemeint sind unsere Kompetenzkarten, gesehen habe, und da waren doch einige Kompetenzen dabei, die ich habe, habe ich mir gedacht, wow, vielleicht bin ich doch nicht so scheiße. So ist es. Was also passiert in vier Workshops, dass sich das Selbstbild eines Jugendlichen so verändert? Das möchten wir Ihnen gerne zeigen. Die Grundlage von Kaleidoskopen ist ein Kaleidoskop. Viele von Ihnen kennen das. Ein Kaleidoskop besteht aus vielen verschiedenen Elementen, die durch Drehen, also das Verändern der Perspektive, immer neue Muster entstehen lassen. So ähnlich verhält es sich für uns mit den Kompetenzen von Jugendlichen. Jugendliche erwerben Kompetenzen in den verschiedensten Lebensbereichen, sei es Schule, Freizeit, Familie, digitale Lebenswelt und auch, wie wir heute gehört haben, durch das Bewältigen herausfordernder Lebenssituationen. Genau hier entwickeln sich Kompetenzen aus diesen Erfahrungen, die den Jugendlichen oft nicht bewusst sind und auch ihrem Umfeld nicht. Und diese Kompetenzen werden oft auch als solche gar nicht wahrgenommen. Genau hier setzt Kaleudotin an. Im Fokus stehen Jugendliche mit dem, was sie mitbringen, mit all ihren Erfahrungen, Fähigkeiten, Interessen, Hobbys. Kaleidotin hilft den Jugendlichen also, ihr individuelles Kompetenz-Kaleidoskop zu entdecken und basierend darauf neue Perspektiven zu entwickeln. Wer sind denn nun die Jugendlichen, von denen wir sprechen? Also wir haben es ja auch schon gehört, Kaledotin ist für Jugendliche mit Migrationsbiografie entwickelt worden. Besonders haben wir auch Faktoren wie mangelnde Sprachkenntnisse, geringe familiäre Bildungsressourcen oder wirtschaftliche Benachteiligung berücksichtigt. Das bedeutet allerdings nicht, dass jeder, jede Jugendliche mit Migrationsbiografie diese Merkmale mitbringt. Vielmehr geht es darum, dass wir die unterschiedlichen Lebensbedingungen betrachtet haben und bei der Entwicklung mit einbezogen haben. Denn gerade durch diese vielleicht schwierigen Lebensbedingungen haben jugendliche Kompetenzen entwickelt, die ihnen noch gar nicht bewusst sind. Interessant war dann auch, was bei der Erprobung der Methode festgestellt wurde, und zwar Kaledotin funktioniert für die breite Zielgruppe an Jugendlichen. Die Migrationsbiografie ist also keine zwingende Voraussetzung für die Teilnahme an Kaledotin, denn der stärkenorientierte Ansatz lässt sich auf die unterschiedlichen Lebenswelten der Jugendlichen übertragen. Nun kurz zum Entstehungsprozess von Kaledotin. Florian hat schon meine halbe Folie präsentiert. Wir als Migrare haben Erfahrung mit der Methode für Erwachsene, Kompetenz-Kaledoskop, gesammelt und haben diese als Basis hergenommen. Haben aber dann natürlich auch festgestellt, es braucht für Jugendliche neue Zugänge. Da haben wir uns dann den VSG als Experten mit langjähriger Erfahrung in der Jugendarbeit dazugeholt und konnten dank der Mittel des AK-Ausbildungsfonds dann eine wirkungsvolle und praxisnahe Methode erarbeiten. Die Entwicklung hat insgesamt zwei Jahre gedauert. Was uns ganz wichtig ist, Kaledutin ist keine Methode, die hinter einem Schreibtisch entstanden ist. Nein, Sie wissen gar nicht, wie viel wir gelaufen sind. Wir haben Konzepte entwickelt, Arbeitsblätter, Aktivitäten, Beschreibungen. Haben dann die VSG-Trainerinnen intensiv geschult, die Methode mit den Jugendlichen dann praktisch erprobt und Erfahrungen daraus gesammelt. Dann haben wir evaluiert, sowohl qualitativ als auch quantitativ. Dann haben wir diese Ergebnisse mit einbezogen und die Methode weiterentwickelt. Und das Ganze haben wir zweimal gemacht. und die Methode weiterentwickelt. Und das Ganze haben wir zweimal gemacht. Und daher ist einfach klar, dass Kaledotin das Ergebnis der Verbindung von Praxis und Theorie ist. Im Laufe dieses Prozesses sind natürlich auch viele Produkte entstanden. Eines davon halten Sie heute in den Händen und werden auch heute im Anschluss an die Methodendemonstration einige andere Produkte kennenlernen. So, nun habe ich Ihnen erklärt, woher und warum Kaleidotin. Lisa darf Ihnen erklären, wie es funktioniert. Genau, wir sehen uns nun die Charakteristika von Kaleidotin an. Aber warum müssen wir bei einer Methodenpräsentation über Charakteristika sprechen oder Grundhaltungen? Darum, weil Kaleidotin mehr als eine Methode ist. Bei Kaleidotin geht es um einen neuen Ansatz, es geht um eine Haltung. Und wie wir es schaffen wollen oder wie die Trainer und Trainerinnen es geschafft haben, diese Haltung auch spürbar zu machen, das zeigen wir Ihnen mit diesen fünf Grundgedanken. Kaleidotin ist kompetenz- und stärkenorientiert. Wir haben heute schon gehört, Jugendliche hören sehr oft, was sie nicht können. Sie wissen auch sehr genau, was sie nicht können. Sie werden benotet. Sie bekommen Feedback, was noch verbessert werden muss. Kaleidotin legt den Fokus genau auf das andere. Was kann ich? Wie heißt das? Und es wird trainiert, das auch auszusprechen. Reflexion ist dabei ein wichtiger Prozess. Reflexive Prozesse werden angeleitet und angestupst, wie wir es heute schon gehört haben. Vertrauen sehen wir als wichtige Grundbasis und als Grundlage für ein gutes Zusammenarbeiten. Die unterstützende Haltung der Trainer und Trainerinnen, also mehr begleiten statt anleiten, ist hierbei ein wichtiger Grundsatz. Und ein barrierearmer Zugang war uns enorm wichtig. Was heißt barrierearm? Wir sind uns bewusst, dass man Barrieren vielleicht nicht ganz ausmerzen kann, aber durch mehrsprachige Karten, durch diverse Bildgestaltung und auch durch speziell ausgewählte Themen, die Stereotype aufbrechen, möchten wir das erreichen. Prozessorientierung, heute schon viel erwähnt. Wir kommen noch dazu. Es ist modular aufgebaut, dadurch auch ein bisschen flexibel. Vielfalt als Normalität. Wir brechen mit klassischen Geschlechterrollen sowohl im Bild als auch im Text und möchten auch anregen oder an Denkprozesse anstoßen, um diesen Stereotypen entgegenzuwirken. Sie werden es dann sehen, bei den Kompetenzkarten ist das besonders schön gelungen. Voneinander lernen. Wir setzen auf ein Gruppensetting. Peer-Teaching, Peer-Learning. Bei den Interviews mit Expertinnen am Anfang war eine Bitte oder eine Hoffnung, bitte nicht schon wieder eine App. Wir sind dem nachgegangen. Auch wir haben die Erfahrung in der Gruppe, von der Gruppe, lernt man mehr, tut sich besser, ich kann mich manchmal ein bisschen zurücknehmen und zuhören, welche Erfahrungen hat mein Kollege, meine Kollegin gemacht und dann ah, auch das kann ich sein oder ah, auch diese Kompetenz setze ich beim Übersetzen zum Beispiel ein. Und last but not least, eines der wichtigsten, unsere Grundhaltung. Wir sind Teilnehmerinnen als Expertinnen ihres Lebens. Wir trauen den Jugendlichen zu, schwierige Entscheidungen zu treffen. Wir trauen den Jugendlichen zu, ihre eigenen Kompetenzen zu finden. Natürlich mit Anleitung und Stups, aber sie können das ganz sicher. Was heißt das für die Methode? Prozesshaft aufgebaut, vier Module, vier Vormittage, circa vier Stunden. Es gibt Aktivitäten, die gemacht werden müssen. Diese sind im Ablaufplan mit einem Calerdo Team Logo gekennzeichnet. Und dann gibt es Aktivitäten, die wir empfehlen. Und es gibt auch Dinge wie Aktivierungsübungen nach einer Pause, wenn man merkt, okay, eine Gruppe benötigt ein bisschen mehr Schwung nach dem Suppenkoma. Diese sind allerdings fakultativ, also freiwillig. Die vier Module heißen Erkennen, Benennen, Auswählen und Anwenden. Im ersten Modul Erkennen geht es darum, Kompetenzen, Stärken, Interessen, Hobbys, all diese Begriffe einmal zu sammeln, zu finden und Vorbilder zu identifizieren. Und dann im Modul 2 Benennen vielleicht neue Kompetenzbegriffe oder passende Kompetenzbegriffe kennenzulernen. Im Modul 3 auswählen, eigene Kompetenzen finden und mit alltäglichen Aktionen verknüpfen und hier steht auch die Aktivität im Vordergrund, eigene Schwächen zu identifizieren oder vielleicht in Schwächen Stärken zu finden. Beim Modul 4 Anwenden ist Außenwirkung ein großes Thema. Hier erhält man auch viel Feedback von der Gruppe. Die Kompetenzen im Detail noch einmal zu beschreiben und auch mit Berufsbildern abzugleichen. Wenn ich jetzt weiß, ich habe diese fünf Kompetenzen, welche Berufe werden denn da möglich? Zu dem Namen der Aktivitäten, Sie werden sie dann besser kennenlernen. Eine der beliebtesten Methoden war Köpfe voller Können, finden Sie im Foyer. Die Bewundermethode, wo stark mit Vorbildern gearbeitet wird, die zwei Seiten einer Medaille, wo man die Stärken in Schwächen entdeckt. Und das K-Koka, ein Akronym für Kennedy-Kompetenzkarten. Sie sehen einen fünften Kreis, das ist das Profil. Wir wissen, es gibt Noten in der Schule und manchmal wird man aufgrund von Noten aussortiert. Kaleidotin bietet die Möglichkeit, dass die Trainer und Trainerinnen im Anschluss die ausgearbeiteten Infoblätter von den Teilnehmern und Teilnehmerinnen hernehmen und ein Kompetenzprofil für Jugendliche entwickeln. Das kann man wunderbar mitgeben bei Bewerbungen für Schulen oder auch für Arbeitsplätze und Lehrstellen. Sie können sich dieses Profil gerne dann bei der Station ansehen und finden es auch online. Zu den Methodenblättern habe ich schon viel gesagt. So sehen sie aus. Im Blauen sehen sie die Methoden beschrieben. Was ich vergessen habe ist, jedes Modul schließt fakultativ mit einer Geschichte ab, die man einsetzen kann, um auch dieses neuronale Coupling, also dieses gemeinsame Erleben und inspirierende Geschichten zu geben. Wir haben das freiwillig angegeben und haben aber die Rückmeldung erhalten, dass es dann zum Schluss schon ziemlich eingefordert wurde. Also bei Modul 3, wo ist denn heute die Geschichte? eingefordert wurde, also bei Modul 3, wo ist denn heute die Geschichte? Und die gelben Blätter, das sind die Aktivierungsübungen, die wir beigefügt haben. Und nun freuen Sie sich darauf, das erste Mal die viel besprochenen Kompetenzkarten zu sehen. Das wird meine Kollegin Ekaterina Jungbauer, die diese erstellt und selbst designt hat, Ihnen näher bringen. Ja, also das stimmt. Wir haben unsere Kompetenzkarten selbst erstellt und selbst produziert. Warum? Eigentlich war das am Anfang gar nicht der Plan, Aber die am Markt vorhandenen Kompetenzkarten haben unseren Kaleidotin-Ansprüche nicht, also das hat uns nicht zufriedengestellt, was am Markt war, weil zum Beispiel die Kompetenzen, die für Jugendliche sehr wichtig sind, sehr oft nicht vertreten waren in diesen Kompetenzkarten. So legen wir ganz großen Wert zum Beispiel auf digitale Kompetenzen, sowas wie Social Media und Content Creation, Bild- und Videobearbeitung, Recherchetechniken, Programmierkenntnisse und auch solche Kompetenzen wie Engagement für Tierwohl und Umwelt, Engagement für Fairness und Gerechtigkeit. Also wir haben einige Kompetenzen mit an Bord genommen, die unserer Meinung nach wichtig sind. Außerdem gestalteten wir auch die Grafiken von den Kompetenzkarten und wir versuchten es möglichst divers zu machen. Das heißt, man sieht zum Beispiel da und da eine Frau mit einem Kopftuch oder eine Person, die in einem Rollstuhl sitzt oder sogar eine Person mit einem kleinen Hörgerät. Und wir versuchen auch mit den Geschlechterrollen, diesen klassischen Geschlechterrollen zu brechen. So sind die Kompetenzen, die zum Beispiel sehr oft Männern zugeschrieben sind, mit einer Frau abgebildet. Und eine große Besonderheit von unseren Kompetenzkarten ist, dass sie von unseren Muttersprachlichen Migrarexpertinnen in 14 Sprachen übersetzt wurden, damit der Zugang möglichst barrierelos ist. Falls Jugendliche Deutsch nicht als Muttersprache haben, dass sie trotzdem ihre Kompetenzen möglichst locker finden können, möglichst barrierelos. Die Kompetenzkarten, vielleicht manche von Ihnen kennen die Kompetenzkarten von der Bettelsmann Stiftung, wir haben sie als Grundlage genommen, als Basis und eben dementsprechend ausgebaut und verfeinert, entsprechend unseren Bedürfnissen. Die grünen Karten stehen für personelle Kompetenzen, die gelben für soziale Kompetenzen und die lila Karten für Fach- und Methodenkompetenzen. Also viel mehr. Es gibt eine Übung bei einer Station, Kekoka, wie bereits angekündigt, und da gibt es eine Möglichkeit, das in die Hand zu nehmen und aus der Nähe zu betrachten. aus der Nähe zu betrachten. Was ist jetzt nun das Ergebnis von Kaleidotin? Teilnehmerinnen, also die Jugendlichen, können nach dem Kurs die eigenen Kernkompetenzen erkennen, wertschätzen und benennen. Und sie sind in der Lage, ihre Fähigkeiten mit beruflichen Möglichkeiten in Verbindung zu bringen. Ein schöner Effekt ist, dass nach Kaleidotim die Jugendlichen mit gestärktem Selbstwert auftreten und auch eigene Selbstwirksamkeit begreifen. Außerdem lernen sie oder sie üben sich darin, in vermeintlichen Schwächen Stärken zu sehen und sie trainieren ihre Reflexionsfähigkeit. Das Ergebnis von Kaleidotin war natürlich auch unser Ziel. Wir haben uns Ziel gesetzt, dass dieses Ergebnis rauskommt und das haben wir laufend überprüft. Während dieser zweijähriger Projektzeit, wurden 45 Befragungen, also standardisierte Befragungen von Jugendlichen durchgeführt und zehn qualitative Interviews. Aus den Befragungen sieht man, das sind die Grafiken, also dass viele Balken bei 100 Prozent fast liegen, also zwischen 95% und 100%. Zum Beispiel, zweiter Balken war die Frage, ich kenne meine Kompetenzen. Also, da waren fast ausschließlich Antworten, also bei 100% sind wir fast. Und dritter Balken, ich kann meine Kompetenzen beschreiben. Das zeigt auch, dass wir unsere Ziele,itter Balken, ich kann meine Kompetenzen beschreiben. Das zeigt auch, dass wir unsere Ziele, hoffen wir, gut erreicht haben. Und aus qualitativen Befragungen stammen wunderbare Zitate. Dankeschön, wir bleiben beim Zitat noch. Also die meisten Zitate findet man in unserer Broschüre. Aber ein Zitat wollten wir auch hier präsentieren. Ich lese es vor. Also ein Kaleidotin-Teilnehmer hat gesagt, jetzt muss ich nicht mehr dies, das, ananas bei Bewerbungsunterlagen hinschreiben. Das heißt also, dass er jetzt seine Kompetenzen kennt und kennengelernt hat. Und ich gehe noch zu einem wunderbaren Punkt von unserem Programm. Das ist ein Video. Dieses Video wurde mit und von Jugendlichen von VSG Factory produziert, unter der Leitung von Jürgen Reiter, der heute da ist. Und auch die drei Mitwirkenden sind auch dabei. Das ist Göste, Angelina und Viktoria. Danke, dass ihr da seid und mit uns allen eure Eindrücke und eure Stunden bei Kalendutin teilt. Also wir gehen zum kurzen Video. Kalendutin. Kalendutin. Kaleido-Teen. Kaleido-Teen. Im Kaleido-Teen habe ich meine Stärken gelernt. Wie würde ich Kaleido-Teen beschreiben? Kaleido-Teen geht über Kompetenzen, Eigenschaften, die man über sich selbst lernt. Voll Spaß macht es. Du l Lernt es aber besser keiner. Dass ich mehr Eigenschaften in mich gelernt habe, als ich wirklich habe, als ich es nicht wusste. Überrascht war ich am Anfang über die schönen Arbeitsmaterialien, die zur Verfügung gestellt werden. die schönen Arbeitsmaterialien, die zur Verfügung gestellt werden. Wenn man hochwertiges Material zur Verfügung gestellt kriegt, dann kommt auch gute Arbeit raus. Und das finde ich schön, dass das mitgedacht wurde. Auch die Kompetenzkarten sind sehr schön gearbeitet. Und was mir besonders gut gefällt, ist, dass es in verschiedenen Sprachen da steht, wo man die Jugendlichen mit ihrer Sprachkompetenz natürlich erwischt und nicht alles immer nur in Deutsch ist, sondern auch in verschiedenen Sprachen da steht. Bei der Bewunder-Methode, das war eigentlich schon ein recht überraschender Moment, dass ganz viele Jugendliche, andere Eltern, also Mama oder Papa, als Vorbilder genommen haben. Beim Carlyle-Teen-Workshop habe ich das Gefühl, dass es in sehr gute Portionen aufgeteilt ist, die einzelnen Übungen, so dass Jugendliche, die sich oft mit einer längeren Konzentrationsphase schwer tun, das ganz gut erledigen können. Was mich recht begeistert hat, ist, dass diese kreativen Übungen, die ich persönlich sehr schön finde, wie zum Beispiel die Köpfe voller können, dass das so gut angeleitet ist und auch Jugendliche, die nicht so kreativ sind, zu einem sehr schön gestalteten und kreativen Produkt kommen, dass sie dann alle eigentlich begeistert werden von dem was sie geschaffen haben mit diesen Köpfen voller Können. Vielen Dank. toll finde und das in mir auch ganz verschiedene Emotionen ausschlüsst. Danke noch einmal, besonders an euch, dass ihr heute auch da seid. Ja, damit sind wir wieder am Anfang angelangt und hoffen, die eingangs gestellte Frage, was passiert in vier Workshops, dass sich das Selbstbild eines Jugendlichen so verändert, möglichst knapp beantwortet zu haben. Und zeigen jetzt dann mal, was als nächstes kommt. Wir gehen ins Praktische. praktische. Und zwar jetzt mal rein, was Kaleido Team betrifft, finden Sie alle Unterlagen und Materialien bereits jetzt ab heute auf unserer Homepage www.migrare.at slash kaleido-team. Das ist alles schon online, sowohl die Präsentation als auch die Methodenbeschreibungen, als auch die Kompetenzkarten und die Präsentationen. Es gibt ein geplantes Train-the-Trainer in Kooperation mit dem FAB Organos. Sollten Sie sich dafür interessieren oder Fragen haben, können Sie sich gerne an uns wenden. Eine Interessentinnenliste liegt bei der Anmeldung vor. Sie können Ihre Kontaktdaten eintragen und wir kontaktieren Sie per E-Mail und schicken Ihnen auch gerne die Seminarbeschreibung. Sollten Sie Fragen oder andere Anregungen an uns haben, stehen wir auch unter karl.team at migrare.at zur Verfügung. Ja, letzter Teil, Abschluss. Ja, der Vormittag vergeht sehr schnell, war sehr abwechslungsreich und ich glaube, ich kann euch als Projektteam oder als Migrare gratulieren zu diesem tollen Projekt, das ihr da entwickelt habt in zweijähriger Arbeit mit total viel Engagement. Also das hat man, glaube ich, in diesen wenigen Stunden hier mitbekommen, wie viel ihr da reingesteckt habt. Und ja, eine Methode, die erprobt worden ist, auch von Jugendlichen selbst. Das war sehr zentral, also von Jugendlichen, die einfach die Expertinnen sind für ihre Bedürfnisse, ihre Lebensrealitäten. Und ich glaube, das ist einmal ein Applaus wert, was ihr da auf die Beine gestellt habt. Ja, wir haben den Vormittag damit gestartet, mit der Aussage von Julia Bock-Schappelwein, dass wir uns es nicht leisten können, Jugendliche nicht mitzunehmen, haben dann über Herausforderungen gesprochen, die junge Menschen erleben, in ihren Schulbiografien, auf der Suche auch nach Lehrstellen, nach Jobs, auch die Schwierigkeit, eigene Stärken zu benennen, vermeintliche Schwächen dann auch als Stärken zu sehen, diese auch zu präsentieren, bis eben zu dem Ansatz, den Kaleido Teen verfolgt. Und ihr habt das jetzt, oder Sie haben das jetzt selbst auch ausprobiert. Jetzt zum Abschluss ist noch der Raum, auch eigene Eindrücke davon hier mit uns zu teilen. Also mich würde es wirklich sehr interessieren, wie es jetzt Ihnen als ExpertInnen damit gegangen ist, ob Sie schon jetzt Ideen entwickelt haben mit den Materialien, die sie da kennengelernt haben und das Projektteam steht auch noch für Fragen zur Verfügung. Wer möchte was sagen? Man kann auch einfach sagen, dass man es toll findet und jetzt selbst ausprobieren möchte. Vielleicht mit Mikro, dann hören wir uns alle. Ich habe jetzt erst gesagt, mir hat es sehr gut gefallen, auch mit dem Kompetenzprofil am Ende, weil sie zu Bewerbungen dazu da können. Das ist eine gute Motivation, auch für die Jugendlichen, denke ich, dass dann da was haben, was einfügen können, dazu geben. Danke. Ich bin vom Pflichtschulabschluss an der VHS Linz und ich glaube, dass das für unsere Zielgruppe sehr gut anwendbar ist und die Jugendlichen dort abholt, wo viele von Ihnen derzeit stehen und eine große Unterstützung sein wird, um wirklich auch den Selbstwert zu stärken und selber zu erkennen, was in Ihnen steckt. Danke. Ja, großes Dankeschön an euch, dass ihr uns das kostenlos zur Verfügung stellt, dass das eine Open-Source-Geschichte ist. Das ist wirklich, und ich finde, das verdient auch nur meinen extra Applaus, weil das nicht so selbstverständlich ist. Vor allem, es ist extrem hochwertig aufbereitet. Ihr habt euch da wirklich was überlegt und wir werden das auf jeden Fall nutzen. Und ich finde das auch eine gute Methode. Wir sind ja gerade schon am Einspinnen, ihr wisst das eh, dass wir das vielleicht auch in die Lehrbetriebe mitnehmen und dort ausprobieren, weil es geht ja weiter. Lebenslanges Lernen haben wir heute gehört und warum auch nicht dann, wenn sie älter sind, das nur einmal anwenden, weil da gibt es sicher auch junge Menschen, die vielleicht zwar in einem Lehrberuf schon sind, aber die die Kompetenzen eigentlich noch nicht kennen. Also darum vielen lieben Dank. Gabi, danke. Mein Gedanke war auch, dass keine Routine viel mehr in die Wirtschaft, in die Unternehmen gehört. Einerseits natürlich, wenn ich jetzt sage, ich mache ein Lehrlingsassessment, war es eine Möglichkeit, das mit einzuarbeiten. Und auf der anderen Seite auch, wenn ich bereits ausgebildete Lehrlinge habe, Fachkräfte, nochmal für junge Menschen da hinzuschauen und zu sagen, ich möchte die Leute im Betrieb halten. Wie kann ich das machen? Gibt es eine Karriereplanung für diese Person? Wenn ich da drauf schaue und sage, welche Kompetenzen hast du dir jetzt die letzten drei, vier Lehrjahre erworben und angeeignet und wo möchtest du hin? Wie können wir das gemeinsam gestalten? Dann sind wir im mittleren Segment und sind wir in der Langfristigkeit und ich glaube, dass viel mehr da einkehrt. Ich glaube, dass Ausbildungsleiter, wenn die das machen, auch nur mal viel mehr Beziehung zu den jungen Menschen kriegen und viel mehr herausfinden, welche Kompetenzen stecken denn wirklich in meinen Lehrlingen? Und es gibt da, weil du gesagt hast, wenn Ausbildungsleiter das anwenden, es kommt dieser Perspektivenwechsel einfach stark dazu und das ist das, was wir uns wünschen. Es war eine Rückmeldung von den Trainerinnen, die haben wir natürlich auch befragt, es war auch schön einmal die Perspektive, die Rolle zu wechseln und die Jugendlichen zu bewundern. Das ist ein schönes Arbeiten, wir haben es selbst erlebt, alle drei mit Erwachsenen, wir glauben Jugendliche, mit Jugendlichen ist es genauso, es ist als Trainer, Trainerin auch schön so zu arbeiten. als Trainer, Trainerin auch schön so zu arbeiten. Genau. Und eine Bitte habe ich noch. Ja, es ist Open Source und nutzen Sie es. Das Schlimmste, was passieren könnte, ist, dass diese Methode, in die wir so viel Herzblut, so viel grafische Gestaltung, so viel Liebe gesteckt haben, jetzt untergeht. Nutzen Sie die Methode. Sie wissen jetzt, wir können es, wir können solche Dinge entwickeln. Wir stehen gerne bereit für weitere Aufgaben. Aber nutzen Sie das, was wir gemacht haben. Nehmen Sie es in die Hand. Nehmen Sie es in der Schule, in Ihrem Verein. Machen Sie es. Benutzen Sie es und reden Sie drüber. Erzählen Sie es weiter. Damit quasi, möchte ich nicht sagen, bezahlen Sie uns, aber das ist Ihr Beitrag zu unserem Energieverbrauch. Genau, damit machen Sie uns am glücklichsten, schön gesagt. Ich wollte mich auch nochmal herzlich bedanken und ich überlege die ganze Zeit, wie kann man das irgendwie auch so nachhaltig dann, auch pädagogisch denken. Ich fand es total sinnvoll, wenn es dann auch Personen gibt, die dann dranbleiben. Also zum Beispiel, wenn jetzt dann herauskommt, ich möchte diese eine Kompetenz da weiterentwickeln, beim Jugendlichen, muss es eigentlich eine Person noch geben, die es vielleicht besser kann oder vielleicht irgendwie Erfahrungsraum, wo das dann möglich ist und eine Begleitung dahin. Da denke ich, da gab es vielleicht auch noch Potenzial, wo man weiterdenken kann. Und auch mit ganz kleinen Kindern glaube ich, dass manche Sachen auch funktionieren. Also ich bin jetzt gerade am überlegen, wie man so die Altersspanne ausnutzen, auswerten könnte, weil dann halt Kinder, die das selbst einmal kennen, solche Sachen, die können als Jugendliche dann viel mehr anfangen mit sowas. Die Frage nach der Altersgruppe, die habe ich mir tatsächlich auch gestellt. Ihr habt das konzipiert für bestimmte Altersgruppen, aber wäre es vielleicht für die Mittelschule auch schon möglich, schätze ich mal, das anzuwenden? Absolut. Nur damit ich weiß, weätze ich mal, das anzuwenden? Absolut. Damit ich weiß, wem ich es weiterempfehlen kann. Also Jugendliche und junge Erwachsene, wir haben da jetzt keine 15 bis 25, sagen wir mal grob, oder 13 bis 25. Also wirklich, Mittelschule würde ich es sogar unbedingt machen, weil in der Mittelschule fängt meistens die BO an, das heißt, dritte, vierte Klasse würde das, ich habe es gerade vorher zu einer Kollegin gesagt, ich sehe es gerade jetzt nicht im Sitzen, wenn ich Quereinsteigerin wäre, Pädagogin, und meistens machen Quereinsteigerinnen aktuell BOs, dann hätte ich ein 16 Stunden fertig geplantes Tool für meinen Unterricht und kann dann sagen, okay, jetzt nach dem Wissen meiner Schüler und Schülerinnen, welche Kompetenzen haben sie, sie können sie benennen und dann gehen wir jetzt weiter, schauen wir sie an, wo finden sie die Kompetenzen in welchen Berufen wieder und wie matcht das miteinander? Ich arbeite in höheren Schulen und bin vor allem in HTL-Schulen in Linz unterwegs. Und da würde ich gleich dranhaken, gerade im Bereich SUPK, also Sozialkompetenz, wissen oft die Lehrkräfte nicht, was sie machen sollen. Und da finde ich genau das voll passend. Ich habe Jugendliche, die in der HTL sind und trotzdem zu mir kommen und wissen nicht, wo ihre Stärken sind. Beziehungsweise sagen, wenn ich es nach den Stärken frage, sagen sie, meinst du jetzt die Fächer, in denen ich gut bin? Und da ein bisschen weiter hinaus zu denken und jetzt nicht nur zu sagen, in Mechanik bin ich gut oder in die Werkstätte bin ich gut, sondern was liegt da eigentlich dahinter und welche Kompetenzen gibt es nur, die sich überschneiden oder einfach darüber hinausgehen. Ja, darum finde ich das extrem gut. Danke. Ich glaube da vorne, oder? Ich habe da vorne, oder? Ich wollte es einfach nochmal von Seiten des Ausbildungsfonds auch Danke sagen für diese wundervolle Zusammenfassung am Ende des Projektes. Das kann ich euch jetzt so zurückspiegeln, weil ich von Kolleginnen aus dem Raum schon sehr hochlobende Worte gehört habe, was auch den Abschluss des Projektes anbelangt. Und ich finde, es ist ein wunderbares Vorzeigeprojekt aus Seiten des Ausbildungsfonds, wie Kooperation gut gelingen kann, wie Energie und Kreativität in eine Entwicklung, einer Methodik hineinfließen kann, die dann auch weiterleben kann. Also auch von Seiten des Ausbildungsfonds kann ich das nur unterstreichen, dass diese Methodik natürlich im besten Fall weiterlebt, weitergegeben wird, weiter auch in den Vereinen, in den Angeboten fortlebt und fortgeführt wird, auch wenn das Projekt in dieser Form quasi formal zum Abschluss kommt. Aber ich denke, das Produkt, das rausgekommen ist dabei, das ist vielseitig einsetzbar. Wir haben es gerade gehört und das will ich von Seiten der Arbeiterkammer und vom Ausbildungsfonds einfach auch noch mal unterstreichen, dass das natürlich das Best-Case-Szenario ist, was aus so einem Projekt dann auch entsteht. Danke. Danke. Ich habe da hinten noch eine Hand gesehen. Ich habe da hinten noch eine Hand gesehen. Als ehemalige Lehrerin bin ich gerade am überlegen, ob man das irgendwie an die pädagogischen Hochschulen auch bringen kann. Da gibt es ja Hochschullergänge für Berufsorientierung. Aber ich denke, das habt ihr eh alles im Blick, oder? Weil es wäre so toll, wenn das wirklich in die Schulen kommt. Also ich teile das auch mit meiner ganzen Pädagoginnen Bubble. Genau. Ja, es hat einen Kontakt auch zur Pädagogischen Hochschule gegeben. Es wurden auch Personen eingeladen, sowohl auch zu Teach for Austria. Leider ist heute keiner da. Wir hoffen trotzdem, dass wir dranbleiben einfach. Danke. Ich würde gerne noch etwas ergänzen. Die Methode funktioniert nämlich nicht nur für die Jugendlichen total gut und ich glaube, dass die TrainerInnen auch davon gut profitieren, sondern sie wirkt auch auf der Gruppenebene. Also alles, wo Teams gebildet werden, wo Gruppen gebildet werden, wo Klassen sich entwickeln können, ist diese Superstart-Methode. Das war keine Frage, eine Aussage. Darf ich da vielleicht gleich drauf replizieren? Wir haben heute das wunderschöne Feedback bekommen, dass es der VHSG weiterhin macht. Das freut uns natürlich sehr. Da sind die Profis. Und auch am Anfang von ihren Lehrgängen jetzt machen, weil es eine wunderschöne Gruppendynamik erzeugt. Das ist immer das, wo wir sagen, das ist unser eigentliches Herzensprojekt oder unsere eigentliche Absicht und wir verkaufen es dann oder wir verstecken es hinter den Kompetenzen. Also wir leben ja auch schon ein bisschen dafür, die Gruppendynamik, dass wir sich gegenseitig sagen, was man gut kann, was sehe ich Tolles an dir zu fördern. Das ist unsere Belohnung. Und toll, wenn die Nebenwirkung dann zur Hauptwirkung wird oder auch so eingesetzt wird, dass man es gruppendynamisch einsetzt und am Anfang zum Beispiel eines Schuljahres oder eines Projektes als Start nimmt. Eignet sich gut. Ich darf mich kurz ergänzen, es hat auch zur Gruppendynamik Feedback von Trainerinnen, von VSG-Trainerinnen gegeben, dass eine Gruppe, die vorher Konflikte in sich hatte, also nach Kalajdutin-Prozess im Frieden weitergemacht hat, also dass Kaladutin doch irgendwelche Konflikte geglättet hat und dass die Gruppe wieder zusammengekommen ist. Das ist auch ein wunderbares Feedback gewesen. Genau. Ja, ich möchte auch noch einen Ausblick machen. Und zwar wird es im PSA demnächst eine Outplacement-Phase geben in der VHS Linz und ich finde das ein super tolles Tool und ich werde auch alle Kräfte einsetzen, dass wir das dann auch durchmachen, weil das eignet sich super, super perfekt. Nochmal ein Riesenkompliment für die Arbeit und ich arbeite auch mit jungen Menschen, Mittelschüler, also für 13-Jährige finde ich es super genial auch in dem Kontext. Einfach danke. Man darf wahrscheinlich auch nicht vergessen, wenn man es weiter verbreitet, zu betonen, dass das von Migraria entwickelt worden ist. Wenn man das Tool aus der Hand gibt, dass dann quasi der Ursprung nicht ganz vergessen wird. Aber das muss ich in dem Rahmen wahrscheinlich gar nicht sagen. Tool aus der Hand gibt, dass dann quasi der Ursprung nicht ganz vergessen wird. Das ist vielleicht gerade, aber das muss ich in dem Rahmen wahrscheinlich gar nicht sagen. Wir haben uns mit einem Logo veredigt. Okay. Mit Iven. Genau. Das Vogel ist überall. Genau. Ja, bitte. Ich möchte noch fragen, was der Mehrwert eines Trainings ist. ist überall. Genau. Ja, bitte. Würde Sie uns noch kurz näher bringen, was denn der Mehrwert eines Train-the-Trainer-Durchgangs wäre für die Methode? Der Mehrwert eines Train-the-Trainers ist, dass man es erstens einmal selber durchmacht in einer Gruppe. Es darf nicht unterschätzt werden. Es zu fühlen, was macht diese Methode, was macht diese Übung, macht einen unglaublich besser darin, es anzuleiten. Außerdem ist beim Train-the-Trainer natürlich gruppendynamisch, machen wir noch rundherum ein bisschen etwas mit. Und sie profitieren von unserer jahrelangen Erfahrung mit Erwachsenen, von den Ergebnissen, die wir gesammelt haben aus den Trainings und Trainerinnen und Rückmeldungen von den Kaleidoteam-Trainerinnen. Es sitzen ein paar Kolleginnen und ein Kollege hier, die dieses Train-the-Trainer gemacht haben. Ich werde sie jetzt nicht outen, aber sie werden sie finden. Sie sitzen auch in den VSG-Rängen. Sie können ja gerne dann auch nachfragen, so quasi, und im Vier-Augen-Gespräch, wie war es, zahlt sich das aus? Bringt es das? Genau. Ich ergänze dich da schon noch in einem Punkt. Wir schauen uns im Trend-to-Trainer schon nochmal den Punkt Kompetenzprofil genauer an. Also das Schreiben des Kompetenzprofils. Und ja, nehmen auch den modernen Aspekt der KI mit. Was sagt ihr drei jetzt nach dem Abschluss dieses Projekts? Ihr gebt jetzt das Tool aus der Hand quasi. Seht ihr noch oder was wünscht ihr euch? Gibt es noch Potenzial, das noch weiterzuentwickeln? Wenn man sich jetzt vorstellt, jetzt gibt es noch total viel Budget. Was würdet ihr jetzt daraus machen? jetzt gibt es noch total viel Budget, was würdet ihr jetzt draus machen? Oder was sind jetzt eure Schlüsse? Es ist ja nach zwei Jahren natürlich total schwierig, sich jetzt auf neue Aufgaben einzustellen oder das weiter zu entwickeln. Also wenn ich jetzt wirklich einen Koffer voller Geld hätte, eine Tonne Geld, ich würde, mir wäre es am liebsten, wenn ich die Methode weiterentwickeln würde, zum Beispiel für PensionistInnen oder für verschiedene Übergänge im Leben, da ist unglaublich viel drinnen. Ich würde sicherstellen, dass es regelmäßig Kurse gibt, wo Jugendliche einfach einsteigen können, den Prozess mitmachen können und mit dem Profil rausgehen, auch wenn sie nicht den Anschluss an eine soziale Organisation gefunden haben. Ich würde mich idealerweise mit diesen zwei Damen zusammentun und ganz neue Dinge entwickeln für Zielgruppen, die wir noch nicht im Kopf haben. Das wäre meine Idealvorstellung von einem Arbeiten, wenn es nicht um Geld geht. Das würde ich tun. Schwierig. Erstens schwierig mir vorzustellen, wir hätten, ja genau, begrenzt mit den Mitteln. Wenn ich es jetzt nur auf keine Routine beziehe, würde ich wirklich gerne mehr in die Wirtschaft gehen. Ich würde es wirklich mehr verankern in Betrieben. Es wird für Jugendliche es gibt viele Angebote. Pflichtschulabschluss, externer Pflichtschulabschluss, Berufsausbildungsassistenz, Begleitung, Coaching. Alles, um sie auf einem guten Weg, auf dem Übergang zu begleiten, bis zum Betrieb. Aber irgendwie, bis auf die Berufsausbildungsassistenz endet es dann. Was passiert dann? Oder warum hört da auf? Und ich würde da eben auch im Sinne, was Julia gesagt hat, gerne dranbleiben wollen und sie auch zu einem positiven Abschluss, Lehrabschluss bringen wollen. Und unter anderem mit Kalerotin. Was ich tun würde, wenn ich so viel Geld hätte? Ich würde einfach den Trainern und Trainerinnen und allen, die mit Jugendlichen arbeiten, irgendwie erleichtern, das anzuwenden. Es wäre uns so wichtig, dass die Methode weiterlebt, weil wir wirklich mit so viel Herzensblut bei der Entwicklung waren. Es ist so schön, positive Feedbacks zu hören und zu hören, dass wirklich schon Ideen sind, wie das weitergelebt werden kann. Und das wäre das Wichtigste. Auch vielleicht, dass es als Co-Teaching funktioniert, weil wir beschreiben auch bei der Methode, natürlich funktioniert es auch alleine, aber als Co-Teaching, wenn zwei Trainer, Trainerinnen drinnen stehen, funktioniert noch um einiges leichter. Und wenn man das irgendwie finanziell fördern könnte, wäre das auch wunderbar. Ja, danke und gratuliere nochmal, dass ihr das so toll auch umgesetzt habt und auch diesen schönen Abschluss da organisiert habt. Also zeitlich haben wir überhaupt keinen Stress gehabt. Das war ja die Sorge auch. Das war super geplant von euch. Ja, danke auch für die Teilnahme, für das Interesse, für die Expertise, die ihr da auch mit reingebracht habt. Und es gibt jetzt noch eine Überraschung. für das Interesse, für die Expertise, die ihr da auch mit reingebracht habt. Und es gibt jetzt noch eine Überraschung. Ja, zuerst ich. Passt? Ja, dann zuerst ich. Wir haben auch ein kleines Präsent vorbereitet für unsere Vortragende Julia, die Edna und die Marion und auch dich, liebe Marina. Wir zeigen es mal kurz her, wenn es okay ist. Natürlich passend ein Kaleidoskop. Ein Set an Kompetenzkarten. Bitte, sehr wertvoll. Etwas Süßes. Naschkatze, wer sie kennt, wir lieben sie. Und das muss ich jetzt aufmachen. Es wurde frisch geliefert heute in der Früh, deswegen ist es noch nicht offen. Kompetenz-Kaleidoskop-Untersetzer. Ich packe das jetzt nicht mehr so schön ein. Wer das Sackl bekommt, darf sich bei mir beschweren. Alles gut? So, darf ich bei dir anfangen? Lieber Marina, vielen Dank für die tolle Moderation und die Begleitung. Es war uns eine Ehre, wirklich. Gerne wieder. Vielen Dank. Liebe Julia, vielen Dank, dass du extra aus Wien heute für uns angereist bist und uns einen tollen Input geliefert hast. Danke. Liebe Edna, danke auch dir für dein pädagogisches Fachwissen und deine tollen Inputs. Vielen Dank. Und Marion. Danke vielmals für das tolle Mitmachen, für das tolle Feedback. Mach's weiter. Genau, wir bedanken uns als Projektteam noch einmal fürs Dasein und für das rege Interesse und hoffen wirklich, dass Kaledo Teen mit Ihnen und Ihren Organisationen weiterlebt. Applaus Applaus Applaus Applaus Auch die Geschäftsführung dankt für die Beteiligung, für Mitmachen, für Unterstützung, für Finanzierung, für all das, was er ermöglicht hat. Als Migrarer leben wir, wir nennen uns Lernende Organisation. Flo hat gesagt, wir haben Kaleidoskop als Methode entwickelt, dabei viel gelernt und dabei immer wieder entdeckt, was wir nicht realisieren konnten, welcher Teil ausgeklammert werden müsste. Aus dem Lernen ist oft Innovation, kommt dann Innovation. Also Lernende Organisation und innovative Dienstleistungen. Innovativ können wir dann sein, wenn uns Rahmen gegeben wird, wenn Möglichkeiten ermöglicht werden. Aber das hilft auch nicht, wenn man nicht kreative, klüge Köpfe hat, die manchmal Vogel haben am Herz, viele Ideen im Kopf. Wir haben in der Geschöpferung manchmal Schwierigkeiten, was passiert damit? Es geht wieder eine Innovation zu Ende, es darf nicht aufhören, weil es unheimlich viel dahinter steckt. Aber man entdeckt, es ist auch doch noch nicht ganz vollendet. Ich schieße auch eine Idee an der Schnittstelle Eltern und Jugendliche, sollte was passieren. Sozusagen die Jugendliche als Katalysatoren müssen wir auch einbinden. An diesen Kompetenzarbeit war eine nächste Idee. Und zweite Schwierigkeit, und das war tatsächlich so, wir haben immer Handbremse sehen müssen. Und der Projekt hat nicht so viel Kapazitäten, nicht so viel Budget. Wir haben nicht so viele Stunden in der Woche. Nicht so viel Kapazitäten, nicht so viel Budget, wir haben nicht so viele Stunden in der Woche. Wir haben Kolleginnen bremsen müssen, damit es nicht noch mehr wird, noch innovativer, noch größer. Aber es steckt viel, viel dahinter, weil eben tatsächlich die drei innovative, klüge, kreative Köpfe dahinterstehen. Dafür möchte ich mich ganz, ganz herzlich bedanken. Lisa war Bindeglied zwischen Kaleidoskop, alte Idee, Kaleidotin. Sie hat eine Staffel übergeben an Amra. Und dann Ekaterina. Herzlichen Dank. Ich möchte auch darauf hinweisen, nützt die Möglichkeit, nützt die Unterlagen. Wissen wird nicht weniger, wenn man teilt, dadurch wird mehr. Und wenn mehr wird, dann werden vielleicht auch Probleme weniger. Herzlichen Dank und man sieht sich. Dankeschön. Thank you.