Ja, liebe Jasmin, herzlichen Dank, dass du dich für das Interview zur Verfügung stellst. So eine klassische Frage für den Anfang ist, du bist ja in der Sommerpause vom GAK nach Linz gewechselt. Wie ist es zu dem Wechsel gekommen? Du warst ja eigentlich auch recht verwurzelt beim GAK. Wie ist das gestanden gekommen? Was war deine Motivation, nach Linz zu kommen? Ich habe eigentlich schon in der letzten Saison übernommen, Blau-Weiß-Linz-Frauen. Also ich war in der Rückrunde die letzten vier Spiele schon auf der Betreuerbank, war zehn und ein halb Jahre beim DRK tätig als Trainerin, zuerst im Jugendbereich, dann hat es eine Mädchenmannschaft gegeben, dann hat es drei Mädchenmannschaften gegeben und dann ist diese Mädchenmannschaft ein Frauenteam geworden. Die habe ich dann in drei Ligen bis zur zweiten Bundesliga begleitet. Und im Herbst bin ich dann zu einem Punkt gekommen, wo ich mir einfach gedacht habe, nach über zehn Jahren erreiche ich vielleicht die Mannschaft auch nicht mehr so. Vielleicht soll es einmal einen neuen Input geben. Habe dann mein Amt als Trainerin zurückgelegt, war aber immer noch weiterhin beim GAK tätig als Sektionsleiterin, sportliche Leiterin. Hat mir auch getaugt die Zeit, wo ich das gemacht habe. Nach zwei, drei Monaten habe ich aber doch gemerkt, ich gehe auf die Linie. Also es taugt mir einfach, wenn ich auf der Linie stehen kann und die Mädels coachen kann. Dann kam der Anruf von Blau-Weiß Linz, dass sie auf der Suche nach einem neuen Trainer bzw. Trainerin sind. Dann haben wir super Gespräche geführt, sie sind nach Graz gekommen, hat mich eigentlich sofort wohl gefühlt, habe das ziemlich familiär gefunden, schon das erste Gespräch, das habe ich beim GAK so empfunden damals, dass es so war und dann habe ich einfach spontan Ja gesagt und war dann im März schon in Linz, habe die vier Spiele dann mit den Mädels gemeinsam gemacht, was auch super war zum Kennenlernen, weil hätte ich sie erst im Sommer übernommen, dann hätte ich die ganze Vorbereitung gebraucht, um sie kennenzulernen und so habe ich eigentlich in der Sommervorbereitung starten können mit den Mädels und ich habe sie schon alle gekannt. Das war eigentlich ein super Vorteil. Was für einen Eindruck hast du eigentlich vom Kader gehabt, wie du angekommen bist? Also was sofort ins Auge sticht, ist, dass der Kader sehr jung ist und man hört ja auch, dass Blau-Weiß-Lins dafür bekannt ist, dass sie junge Spielerinnen an Land ziehen, weil gesagt wird, dass sie da die Spielminuten bekommen. Ja, aber mit jungen, motivierten Mädels zu arbeiten, macht halt auch Spaß, weil die gehen halt bis ans Limit. Und da kann man auch noch ein bisschen mehr Feinschliff reinbringen oder die gewissen Dinge reinbringen, die man sich erwartet und die setzen das eigentlich ziemlich schnell und gut um. das eigentlich ziemlich schnell und gut um. Welche Veränderungen beim Spielstil wolltest du forcieren, wie du da hergekommen bist? Wie sollte der Stempel ausschauen, den du hier aufdrückst? Das erste, was mir aufgefallen ist, wenn ich mir die vergangene Saison eben angeschaut habe, dass wir sehr viele Tore bekommen haben. Also im ersten Schritt war uns wichtig, weil ich habe ja meinen Co-Trainer aus Graz auch mitgenommen, dass wir die Defensive ein bisschen stabilisieren und einfach mehr Ballbesitzphasen haben. Also wir sagen jetzt immer bei jedem Training und vor jedem Spiel, solange wir den Ball haben, hat der Gegner ihn nicht und das ist schon einmal wichtig. Weil wenn wir einen Ball haben, können der Gegner nicht und das ist schon mal wichtig. Weil wenn wir einen Ball haben können, die Gegnerinnen kann da schießen. Und das versuchen wir halt immer wieder reinzubekommen, viel Ballbesitz, wir machen auch ganz viel Spülformen mit Ballbesitz und dann halt den schnellen Weg in die Tiefe, um ein Tor zu erzielen. Aber so ein Stempel ist schon, so Ballbesitzphasen zu haben. Wir sind eigentlich, finde ich, super in die Saison gestartet gegen Lask im Derby. Wir haben super gespielt und meiner Meinung nach hätten wir uns mindestens einen Punkt verdient, wenn nicht sogar den Sieg, weil den haben wir am Fuß gehabt, eher als der LASK. Und dann haben wir irgendwie so eine positive Stimmung gehabt, weil wir uns gedacht haben, der LASK hat viel mehr Budget, viel Ausländerinnen im Kader, ich glaube ja 90 Prozent erfahrene Spielerinnen. Und wir kommen mit unseren jungen Truppen und spielen so einen geilen Fußball. Dann waren wir so gehypt, dass wir dann gegen Red Bull Salzburg die komplette Klatsche gekriegt haben. Vermutlich auch deswegen, weil wir ein bisschen hochnäsig waren. Und dann hat uns Salzburg einmal gezeigt, dass wir doch nicht dort sind, wo wir vielleicht glauben, dass wir sind. Und gegen die Vienna haben wir eigentlich auch nicht so schlecht gespielt. Da haben wir auch wieder Pech gehabt. Wir sind halt bei den Abschlüssen momentan einfach nicht konsequent genug. Chancen sind ja da, das muss man ja auch sagen. Also wenn wir Chancen keine kreieren würden, dann würde ich mir mehr Sorgen machen. Aber zu den Chancen kommen wir. Und das Saisonziel ist natürlich der Klassenerhalt. Aber wir haben heuer vorgehabt, den Klassenerhalt viel, viel frühzeitiger zu schaffen als in der letzten, vorletzten Runde. Also das wäre schon unser Ziel, dass wir im Frühjahr schon wissen, dass wir kommende Saison auch in der Bundesliga spielen und nicht bis zum Schluss zittern müssen. Aber es wird heuer auch nicht leichter als letzte Saison. Und andere Vereine arbeiten auch gut. Und andere Vereine haben mittlerweile auch mehr Budget wahrscheinlich als wir. Und dann gehen halt gute Spielerinnen auch zu anderen Vereinen. Es wäre schon mein Ziel, dass wir in Zukunft erfahrene Spielerinnen auch bekommen. Aber das ist irgendwie auch so ein Rattenschwanz. Wenn man hinten mitspielt, kriegt man nicht die besten Spielerinnen auch bekommen. Aber das ist irgendwie auch so ein Rattenschwanz. Wenn man hinten mitspielt, kriegt man nicht die besten Spielerinnen. Und Blau-Weiß als Name an sich ist ja schon ein Vorteil jetzt für Kleinmünden. Also es ist ja ein super Verein, der sehr positiv nach außen arbeitet im Herrenbereich. Die Frauen ziehen jetzt finde ich auch noch, also von der Kooperation her. Das hat jetzt schon einmal gepusht, die Frauenabteilung. Aber ja, dieses Bild, dass da nur Junge sind, das müssen wir einfach rauskriegen. Und ich glaube, wenn wir so tabellenmäßig einmal im Mittelfeld landen könnten und dann ein, zwei erfahrene Spielerinnen bekommen, dass dann auch wieder so ein Selbstläufer wird, dass man sich vielleicht denkt, Blau-Weiß ist auch eine gute Anlaufstelle für erfahrene Spielerinnen. Weil jetzt muss man schon sagen, wenn man die Vorbereitung hernimmt und wir haben sehr viele Probespielerinnen da gehabt, die ja unbedingt her wollten, aber die waren alle 18 Jahre alt oder jünger. Und dann ist es halt schwierig und die Leistungskurve bei so jungen Mädels ist halt auch auf-ab. Also es ist jetzt leider nicht so, dass wenn wir elf aufs Feld schicken, dass alle elf immer performen, sondern einen Ausfall hat man, ein, zwei läuft nicht so gut und leider sind das immer andere. Also man kann jetzt auch nicht sagen, heute lasse ich die nicht spielen, weil die war letztes Mal nicht so gut. Die spielt dann wieder eine Top-Partie und dann kommt aber wieder ein anderer Junge, der irgendwie vielleicht gerade einmal ihre Schwierigkeiten hat. Das ist halt leider, ja, aber daran arbeiten wir. Kommen wir mal kurz auf deinen Posten als Trainerin. Es gibt ja aktuell, du bist aktuell eine von zwei Trainerinnen in der Bundesliga. Was müsste aus deiner Sicht passieren, um mehr Frauen in die Posten zu bekommen? Aktuell sehe ich das Problem darin, dass es einfach zu wenig Trainerinnen gibt. Also Österreich als Land oder als ÖFB-Verband hat das einfach ein bisschen verschlafen, dass in der Vergangenheit schon Trainerinnen dazu gebracht haben, die Ausbildung zu machen. Mittlerweile werden es mehr, sind halt alle die, die mittlerweile aufhören zum Spielen. Diese Generation fängt jetzt an. Ich glaube in den nächsten Jahren werden da schon einige gute Trainerinnen kommen, aber aktuell, es gibt einfach zu wenig. Und es ist ein Problem im Männerfußball, in jedem Ort gibt es zehn Trainer, die tauschen sich aus. Und als Frau kann man sich natürlich auch mit den Männern austauschen, aber es fehlt einfach dieses Netzwerk. Man fühlt sich dann vielleicht doch wohler, wenn man untereinander redet, also wenn man sich mit Frauen austauscht. Und das ist, glaube ich, schon ein bisschen eine Hemmschwelle, dass Frauen überhaupt die Trainerausbildung machen. Ich bin bei der B-Lizenz mit 35 Männern im Kurs gesessen, war die einzige Frau. Bei der A-Lizenz dann waren wir zu dritt, eben mit meiner Rapid-Trainerkollegin gemeinsam. Ja und dann ist es einfach eine Männerdomäne noch. Und dann musst du mal, wenn in diesem Kurs der Martin Stranzl sitzt und der Bogatetz, dann musst du als Frau vorne stehen und referieren und dann denkst du so, der hat gespielt in England und der kennt sich bei weitem besser aus, hat man halt so diesen Eindruck und das ist schon eine Heimschwelle, glaube ich, für Frauen, überhaupt diesen Weg zu gehen. Die Mädels teilweise gehen eh noch in die Schule, es gibt aber auch welche, die arbeiten und wenn ich dann denke, wir haben auch beim GAK zum Beispiel eine Spielerin gehabt, die hat 40 Stunden im Lager gearbeitet und hat körperlich wirklich schwierige Arbeit geleistet und kommt dann am Abend um 18.30 Uhr zum Training direkt mit dem Arbeitsgewand und dann soll sie da 90 Minuten performen. Ein Butterbrot quasi. Und mir ist auch klar, dass man im Frauenfußball nicht so viel verdienen kann, vielleicht wie im Profifußball bei den Herren, aber zumindest angemessen, dass sie ihren Sport ausüben können, dass sie sich wirklich nur auf das konzentrieren könnten. Das wäre halt in Zukunft schon super, wenn das gehen würde. Also dass es zumindest einmal vom Gehaltsschema her an den Amateurfußball der Männer heranwagt. Jetzt ist aber quasi, da hat es ja vor zwei Wochen diese Bekanntmache gegeben, bekannt mache, dass jetzt die Föstalpine einsteigt wieder bei Blau-Weiß und dort seid ihr explizit genannt worden. Wie kann man sich diese Kooperation jetzt vorstellen? Hast du da als Trainerin Einblick? Ich habe es mitbekommen, dass wir die Föstalpine jetzt als Sponsor haben und ich glaube, das freut den ganzen Verein Blau-weiß, weil ich bin ja jetzt ja nicht aus Linz, aber ich kenne natürlich die Geschichte hinter dem Verein. Und die Föst war halt immer schon blau-weiß und das war ja mal sogar im Namen, glaube ich, seinerzeit. Und ich glaube, dass das, wo das im Stadion verkündet worden ist, ein sehr emotionaler Moment für die Fans auch war. Und das freut mich richtig, dass sie sich für den Frauenfußball auch interessieren und dass sie uns unterstützen wollen. In welcher Form das auch immer jetzt sein wird, das arbeiten wir jetzt noch heraus. Aber sie sind wirklich bereit, uns zu unterstützen und das ist ein Wahnsinn. Weil wir sind eh auf jede Unterstützung angewiesen. Und wenn man so ein großes Unternehmen haben kann und vor allem mit so einer Vergangenheit für Blau-Weiß, das ist super, wirklich top. Ja, Julia, herzlichen Dank, dass du Zeit nimmst für uns und für das Interview. Du bist vor zwei Jahren wieder zurückgekommen von der Auckland University nach Linz. der Oakland University nach Linz. Wo machst du die Unterschiede aus zwischen dem Fußball, den du in Amerika gespielt hast und dem Fußball hier und was hast du jeweils am liebsten? Ich finde in Amerika ist ein großer Plus war vor allem die Infrastruktur, dass man einen riesen Campus hat und einfach bei der Oakland University war es zum Beispiel so, dass man insgesamt fünf Kraftkammern gehabt hat, also eine dafür gezielt für Athleten mit einem eigenen Athletiktrainer, wo man dann auch selbstständig reingehen hat können und natürlich aber auch als Mannschaftstraining und da haben wir aber schon drei, vier Mal die Woche Krafttraining gehabt. Und dann ist man halt dann direkt rausgegangen am Platz, weil das halt einfach alles am gleichen Campus ist. Und man kann direkt hin und her gehen. Das dauert keine fünf Minuten. Man wohnt halt dort, genau wo man Fußball spielt. Man geht fünf Minuten in die Kabine, dann wieder fünf Minuten zum Platz runter. Man kann einfach seine Zeit viel besser einteilen und man hat einfach die Infrastruktur ständig zur Verfügung. Und wir haben halt fünf Kunstrasenplätze gehabt, zum Beispiel einen überdachten Kunstrasen im Winter und dann noch zusätzlich ein Matchfeld, was aus Gras war und dann noch zwei Rasenplätze fürs Training. Und das war natürlich schon ein großer Unterschied da. Eben und eben, dass man so viel Athletiktraining gehabt hat. Aber ja, in Linz macht mir das Fußballspielen einfach wieder extrem viel Spaß. Ich bin sehr gerne mit der Mannschaft am Feld und ich fühle mich unglaublich wohl, wieder da zu sein, weil es natürlich kulturelle Unterschiede gibt. Und da habe ich einfach gemerkt, dass das Heimkommen einfach wieder sehr angenehm ist und dass ich mich sehr wohl fühle. Und ich finde, dass in Österreich zum Beispiel die Taktik und die Technik besser weiterentwickelt sind. und die Technik besser weiterentwickelt sind. Und ich habe auch das Gefühl gehabt, dass ich mich da beim Goalie-Training wieder besser weiterentwickeln kann, da es eben technisch besser passiert ist. Die Saison ist ja eigentlich noch relativ frisch. Wie hat sich aus deiner Sicht das Team jetzt in der Sommerpause verändert? Was ist da deine Sicht auf die Dinge? Ja, wir haben natürlich ein paar Neuzugänge gehabt und auch Abgänge und auch eben starke Spielerinnen als Abgänge. Aber ich finde trotzdem, dass wir es dennoch geschafft haben, einen guten Kader aufzustellen und ich finde auch, dass wir wettkampffähig sind. Natürlich sind die ersten paar Spiele jetzt nicht ganz so verlaufen, wie wir uns das gewünscht haben. Aber vor allem im ersten Spiel haben wir gezeigt, was wir können. Wir haben gute Leistungen gebracht, aber dann halt leider knapp verloren. Das gehört dann halt auch dazu. Und dann haben wir halt wieder zwei Partien gespielt, was jetzt nicht so gut waren von uns. Und jetzt aber zum Glück auch unseren ersten Sieg einfahren können. Das, was natürlich wieder sehr viel Selbstvertrauen gibt und auch einfach generell eine positivere Stimmung, was sehr, sehr gut war. Und jetzt wollen wir das mitnehmen. Undnehmen. Die Saison ist lang und es gehört auch dazu, dass es Höhen und Tiefen gibt, aber nichtsdestotrotz wollen wir da weitermachen und auch mit einem Sieg gegen Rapid. Welche sportlichen Ziele habt ihr euch heuer gesteckt für diese Saison? Wo wollt ihr hinkommen und was ist aus eurer Sicht realistisch? Natürlich ist ganz klare Ziel ist der Klassenerhalt. Wir wollen unbedingt in der ersten Liga bleiben. Das ist unser großes Ziel einmal. Aber natürlich wollen wir von Spiel zu Spiel schauen, gute Leistungen an am Platz bringen und wir wissen auch, dass wir mal überraschen können und wir wollen einfach von Spiel zu Spiel alles auf den Platz lassen, damit wir so viele Punkte wie möglich einfahren können. Natürlich haben wir gewisse Grundideen, wie wir jedes Spiel angehen wollen. Es verändert sich schon von Gegner zu Gegner auch. Ich glaube vor allem gegen Sturm Graz werden wir doch eher in unserer Defensive beschäftigt sein. Und wir werden schon sehr schauen müssen, dass wir defensiv sehr kompakt stehen, die Zweikämpfe annehmen, aggressiv sein und so probieren, das Spiel von Sturm Graz zu zerstören. Und ja, dann nach vorne hin werden wir weniger Chancen kriegen, aber die Chancen, die wir haben, müssen wir halt auch konsequent nutzen. Nur so ist was möglich. Aber ja, Sturm Graz ist natürlich eine sehr, sehr gute Mannschaft. Vor allem jetzt mit dem Neuzugang im Lilla Schiposch hat man ja gesehen, eben vorne in der Offensive, wie gefährlich sie sein können. Vor allem über den Flügel und dann mit ihrem starken linken Fuß die Hereingaben. Das hat schon sehr gut funktioniert über die letzten Spiele und das ist sehr, sehr schwierig zu verteidigen. Da hat es einfach sehr, sehr eng an den Gegnerinnen dran zu sein, ihnen keinen Zentimeter zu geben und einfach die Zweikämpfe konsequent annehmen Gegnerinnen dran zu sein, ihnen keinen Zentimeter zu geben und einfach die Zweikämpfe konsequent annehmen und gewinnen. Es hat ja eben unlängst eine Umfrage gegeben von der SpielerInnen-Gewerkschaft vom VDF zu den Arbeitsbedingungen der Bundesliga-Vereine im Frauenfußball. der Bundesliga-Vereine im Frauenfußball. Und da war mein Eindruck, bis auf ein paar wenige Ausnahmen, bei den meisten Vereinen, inklusive Blau-Weiß-Klein-München, eigentlich noch viel Luft nach oben. Wie bewertest du diese Umfrage? Wie bewertest du diese Umfrage und wie ist deine Sicht dazu? Ich habe die Auswertung auch gesehen und was ich auch gelesen habe, ich bin mir nicht 100% sicher, aber bei dieser Umfrage haben 100 Spielerinnen teilgenommen von 8 Vereinen. Altach hat keine Zeit gehabt, diese Umfrage zu machen und Lengbach ist außer Wertung, weil die gibt es ja nicht mehr. Ich frage mich halt nur, wenn ich jetzt 100 Spielerinnen von acht Vereinen frage, sind das zwölf pro Verein. Und wenn ich dann zwölf erwische, die vielleicht aktuell nicht spielen, weil das ist leider auch so, Zwölf der Wisch, die vielleicht aktuell nicht spielen, weil das ist leider auch so. Wenn Spielerinnen, die spielen, sind eher zufrieden und positiver bei ihren Abgaben, wie Spielerinnen, die nicht spielen, dann muss ich diese Umfrage schon ein bisschen hinterfragen. Weil zwölf Spielerinnen von einem Kader von 25 zu fragen, weiß nicht, was das für eine Aussagekraft hat. Kann ich nicht ganz nachvollziehen, dass das dann einfach eine aussagekräftige Geschichte ist. Wo die Umfrage ausgefüllt worden ist, war ich leider nicht im Training. Aber ja, ich glaube generell, dass schon noch sehr, sehr viel Luft nach oben ist. Generell im Frauenfußball in Österreich, wenn man alles anschaut, Infrastrukturen, Zuschauerzahlen, die Trainingsplätze, einfach viele verschiedene Faktoren, Krafttraining mit einbezieht und alles. Da glaube ich, ist noch sehr, sehr viel Luft nach oben. Aber ich kann jetzt leider nicht ganz genau darauf eingehen, da ich eben nicht da war. Aber ich glaube schon auch, dass von unserer Vereinsseite her sich das zu Herzen genommen worden ist. Es ist auch nachgefragt worden, an gewissen Punkten besser einzugehen, damit man das vielleicht auch dann verbessern kann. Ich glaube generell, dass das halt schwer umsetzbar ist, gewisse Punkte. Ja, da einfach gewisse Sachen noch nicht so gegeben sind, die man vielleicht bräuchte oder budgetmäßig oder so, was einfach dann in einem gewissen Kreislauf ist und das einfach schwer zu verändern ist, jetzt nur für einen Verein persönlich. Aber ich glaube schon, dass auch die Liga trotzdem gute Fortschritte oder gute neue Ideen einbringt, wie sie in Frauenfußball dann noch ein bisschen vorantreiben kann. in Frauenfußball denn noch ein bisschen vorantreiben kann. Was würdest du als erwachsene Frau der 16-jährigen Jasmin mit auf den Weg geben, jetzt so im Rückblick auf deine Karriere und dein Leben? Ich würde eher jetzt sagen, Talent allein reicht nicht. Gib ein bisschen mehr Gas und hau dir ein bisschen mehr eine, weil dann hättest du es weitergebracht im Sportlichen. Ich habe zwar auch Bundesliga gespielt, aber ich glaube, da wäre noch mehr gegangen, wenn ich ein bisschen ehrgeiziger gewesen wäre. Ja, ich finde natürlich sehr wichtig ist der Spaß, dass man den Spaß niemals verliert. Natürlich sehr wichtig ist der Spaß, dass man den Spaß niemals verliert, weil ich finde einfach, wenn man eine gewisse Lockerheit und Spaß mit an den Tag bringt, dann ist das einfach leichter, dann geht vieles leichter und dann ist das auch nicht so eine harte Arbeit, sondern man hat einfach Spaß daran, sich weiterzuentwickeln und macht das auch sehr gerne. Und ich glaube, so geht es dann viel leichter. Und natürlich Disziplin und einfach Selbstvertrauen und einfach hart arbeiten, nie aufgeben. Das sind so die wichtigsten Sachen, finde ich.