Ja, dann wollen wir den zweiten Teil beginnen mit unserem Filmgespräch und Podiumsgespräch. Es freut mich sehr, dass ich hier Nages begrüßen darf und Valerie. Möchtet ihr beide euch kurz vorstellen? Möchtet ihr beide euch kurz vorstellen? Erstmal vielen Dank, dass ihr da seid und dass wir gemeinsam den schönen Film gesehen haben. Der hat mich persönlich sehr beruht und ich bin sehr stolz auf das, was ich gesehen habe. Ich muss jetzt erstmal beginnen mit einem kleinen Gedicht. Ich bin kein schwacher Weidenbaum, der leicht vor Angst erzittert. Egal welchen Sturm die Tunerei mir bringt, ich habe den Mut standzuhalten. Ich stehe aufrecht und meine Ideale sind so hoch wie der Himmel. Mein Name ist Rukia Nagese und ich habe Politik, Gesellschaft und Geschichte als Zweifachbüchseller studiert. Und heute vertrete ich unseren Verein, nämlich ETH, mit schöner Bedeutung Solidarität in dieser Gesellschaft. Herzlichen Dank, Nages. Valerie? So, ja, ich möchte mich auch bedanken für euch alle, dass ihr da seid, ganz wunderbar. Ich bin die Valerie, bin Sozialarbeiterin vom Beruf und sitze halt da als Vertreterin für den Skateboard-Club Linz, der, ja, für die Szene Sprachrohr ist in Linz, aber auch Skatekurse vor allem anbietet für alle Altersklassen. Jeder, der Lust hat mal zu skaten, kann Kurse besuchen bei uns. Und es ist ganz wunderbar, dass wir irgendwie da diese Synergien von verschiedenen Vereinen heute nutzen können, wie schon zu Beginn gesagt worden ist. Ich bin aber auch da, um ein bisschen was über Skatistan zu erzählen. Ich bin da jetzt kein Teil davon, aber wir als Verein oder ich als Person bin einfach sehr, wie soll ich sagen, bin ein großer Fan von der Arbeit, was Skatistan bewirkt und freue mich da, euch ein bisschen davon berichten zu können heute. Ja, danke. Herzlichen Dank an euch beide. Ich glaube, der Film hat uns alle sehr berührt, aber ich kann mir vorstellen, Nage, dass er mit dir als einer Vertreterin der afghanischen Gesellschaft etwas Besonderes gemacht hat. der afghanischen Gesellschaft was Besonderes gemacht hat. Genau, wie ich auch schon ein bisschen angeleitet und angedeutet habe, es war ein Bewunderswert, was unsere Frauen, unsere Mädchen in so einer Gesellschaft, dass wenn du aus der Wohnung raus bist, dann weißt du nie mehr, ob du zurückkommst. Diesen Mut zu haben, so einfach das zu machen, was nicht erlaubt ist. Nicht nur, dass meine Familie das nicht sagt, sondern die ganze Gesellschaft, dass es verbietet. Und trotzdem schaffst du in einem egal kleinen Groß, dir so eine Räumlichkeit zu schaffen, das zu machen, alleine den Mut zu haben, sprich das Ganze. Und natürlich bringt auch die Bildung das Ganze. Wir haben noch schon gesehen, dass die Lehrerin die ganze Zeit hat gesagt, habt Courage, habt Courage. Und diese, und die hat jede einzelne Mädchen dann gesprochen und hat gesagt zeig deinen Mut zeig deine Hand und zeig mir egal wie deine Antwort wäre wir werden dich unterstützen wenn du das hier diesen Mut hast, dann wirst du auch draußen das beibehalten und stärker in die Gesellschaft in die Normen, die dir verbieten als Mädchen, als Mensch dich zu zeigen, sozusagen sprechen und sagen, ich bin auch da. Danke sehr. Jetzt haben wir gesehen, dass der Film vor der Machtübernahme der Taliban spielt. Kannst du uns ein bisschen eine Idee geben, wie das jetzt aussehen könnte? Ich habe mit mir ganz fest besprochen und habe mir gesagt, du darfst nicht sehr emotional werden, aber ich kann es nicht. Was ich jetzt habe, wo ich jetzt sitze, ist der Wunsch an alle Mädchen, die in meiner Heimat zurückgelassen haben. Wenn ich die Möglichkeit hätte, hätte ich diese Turanerei von den Wurzeln aus einfach vernichtet, dass sie Dinge nicht mehr gibt, aber es ist wahre geschichte und alle sitzen zu hause dank der heutige zeit dass man internet hat dass man diese von zu hause aus nicht in sich alleine ist und in seinen ged, weil viele haben auch nicht unbedingt Bücher. Ich habe auch als Kind keine Bücher gehabt. Ich habe daran gesehen, ich wollte zu schuligen, ich durfte nicht. Ich wollte wie die anderen Kinder die Rechte haben, einmal im Hof einer Schule zu sein, um zu sehen, wie es ausschaut. Das durfte ich nicht. Ich weiß, was da läuft, aber wie gesagt, dank dieser Welt, dass es so bunt geworden ist, sind unsere Mädchen, unsere Frauen jetzt vielseitig. unsere Mädchen, unsere Frauen, jetzt vielseitig, die zeigen sich von zu Hause aus, die gründen Unternehmen, die bilden auch andere Mädchen, andere Frauen. Wenn ich mal 8. Klasse oder von mir aus studiert habe, dann bilde ich Gruppen und unterrichte andere Mädchen. Ganz verborgen, ganz geheim und bringe mich mein Vater bis zu der Tour, weil ich darf ohne männliche oder nicht jeden Mann darf. Nur mein Vater, mein Bruder, wenn ich verheiratet bin, mein Mann. Alles andere sind ausgeschlossen. Die bringen mich bis zur Tour und ich gehe ins Geheimräumlichkeiten. Zur Bildung, es geht geht noch aber wenn ich ein sport trainieren möchte dann das geht nicht so einfach so per videokonferenz oder was auch immer dann wird gebildet so räumlichkeiten dass man ich weiß von von boxing von jodo von solcher von Boxing, von Judo, von solchen Sportarten, die man nicht große Räume braucht, aber halt das Ganze trainieren kann. Und ich bin sehr stolz auf solche Aktionen, die unsere Mädchen, unsere Frauen intern und aus dem Land sozusagen das geschafft haben. Und die sind auch sehr hartnäckig daran. Danke sehr. Valerie, kannst du uns sagen, gibt es die Initiative Skatistan noch immer in Afghanistan? Besteht sie weiter? Das klingt unglaublich, aber ja. Also man kann, ich habe auch einen Laptop mit, wo man ein bisschen scrollen kann. Es gibt ganz viele Berichte über die aktuellen sozusagen Wirkungen von Skatistan. Es gibt sogar drei Schulen, die alle nur nach wie vor laufen, aber sehr adaptiert und trotzdem angepasst. Also es gibt ja schon seit 2008 Skatistan in Kabul, hat dort gestartet, auch in anderen Ländern. Aber mittlerweile gibt es drei Standorte in Afghanistan, die weiterhin laufen, so ein bisschen wie man es im Film gesehen hat, für Mädchen bis zum gewissen Alter, ich glaube eben zwölf Jahre und unter ganz bestimmten Sicherheitsvorkehrungen. und unter ganz bestimmten Sicherheitsvorkehrungen. Und ich glaube, es ist auch eher dieser Fokus auf Bildung. Und das Skaten ist so informell mit dabei. Aber die Halle, die man gesehen hat, die steht dort. Und auch an anderen Orten gibt es Skateboard-Möglichkeiten. Also ja, genau. Das sind ja total erfreuliche Nachrichten, dass es noch immer gibt. Der Film zeigt ja auch sehr schön, dass Skateboarden eine Möglichkeit ist, um Selbstboard-Club Linz. Wie ist das in Österreich? Ist in Österreich Skateboarden auch eine Möglichkeit, um sozialen Wandel zu bewirken, um Selbstbestimmung zu bekommen als Frau? Definitiv, darum sitzen wir da. Also man sieht es. Ich glaube, Skaten hat sich auch sehr viel entwickelt und ich glaube, wir leben in Zeiten, wo eigentlich ganz egal, wo wir Räume und die Möglichkeiten nutzen können und müssen, um Synergien aufzubauen und Awareness zu schaffen. Und es gibt schon ganz viel Social Skateboarding Programme mittlerweile. weil Skatistan bietet da eine coole Plattform an, wo man sieht, was sie da weltweit tut. Auch in Österreich mit den Kursen. Es gibt extra Flinter oder Mädchenspezialisierte Angebote. Und Skateboarden, wie wir alle wissen, ist ja doch ein sehr männerdominierter Sport, männerdominierte Kultur. Deswegen feiere ich es sehr, wenn Frauen oder Mädchen bei den Kursen dabei sind. Ich bin überhaupt keine Profi-Skateboarderin. Ich habe selbst erst mit 30 eigentlich angefangen, ab und zu regelmäßig skaten zu gehen. Ich mag es aber extrem gern, obwohl es so herausfordernd ist und eigentlich echt keine leichte Sache. Aber es lässt mich nicht los und ich finde es eben auch so schön, weil Skaten vielleicht auch wie bei anderen Sportarten, aber es gibt so eine Verbindung zu der, es hat was Widerständiges, historisch gesehen eigentlich, so Skaten auf der Straße, sie die Räume im öffentlichen Raum aneignen, das ist alles Teil der Skatkultur, dazu kommt vielleicht Musik, Kunst. Und ich finde Skaten an sich, für mich persönlich, hat es fast was Therapeutisches. Also es ist so, man braucht irgendwie ein Chor, oder wenn man es jetzt ganzheitlich sieht, körperlich, man braucht irgendwie so eine Stärke auch von der Mitte heraus. Und das ist auch etwas, was empowert. Ganz egal, ob es jetzt für wen ist. Aber genau, das ist das, was man im Film auch so schön sieht. Neben dieser Bildungsseite im Skatestern-Projekt einfach auch das Körperliche, dass Mädels sich ganzheitlich spüren. Also da gibt es nach oben viele Möglichkeiten und es passiert auch viel. Du sagst, dass Skateboarden Mädchen und Frauen auch stärkt. Macht der Verein ETH verschiedene Aktivitäten, um Mädchen zu stärken? Genau. Wir haben unseren Verein 2021 gegründet und direkt auch da verschiedene Programme in Szene gesetzt. Einer von denen, den wir sehr stolz darauf sind, das war unser Frauenfußball. Und da haben sich viele mögliche Frauen interessiert und haben mitgespielt. Und das war eine der Highlights Sachen, die wir dort erlebt haben, weil Fußball auch so wie Skaten, sozusagen so eine kulturell gesehen männliche Sportart und deshalb haben wir das geschafft, das zu machen. Aktuell wird noch nie, es ist jetzt nicht mehr der Fall, aber das war eine der tollsten Erfahrungen, die wir je gemacht haben und unser Verein bietet auch ganz viele kulturelle Programme, die für unsere, ich möchte nicht nur Mädchen sagen oder Frauen, das ist für jeden was dabei, aber natürlich gerne, dass wir Frauen, vor allem Mädchen, fahren möchten. Und hast du bei deinem Fußballverein auch mitgespielt? Ich war leider damals nicht in Österreich. Ich war woanders in Deutschland, habe ich gelebt. Und seit 22 bin ich offiziell in Österreich. Und danach war das, oder davor, meine ich, ja. Genau. Schade. Sehr gerne. Es hat mich so berührt, vor allem in den letzten Szenen, wo diese Lehrerin, diese junge Dame, mit ganz viel Geduld und es hat mir so gut gefallen bei ihr, dass trotz so viel schwäger situation dass sie zu hause hat und die haben so die tolle familie ich habe es geliebt ich habe mich an meine eigene familie damals erinnert und dann habe ich gesehen was du das mit die hand die hände von dem mädchen genommen hat und sie hat sie sie konnte ähnlich mal so eine Runde, ich weiß nicht, so fallen. Das war super. Ich finde, man hat auch in dem Film sehr schön gesehen, wie wichtig es ist für Mädchen, Freiräume zu haben, wo sie mutig sein können, wo sie Sachen ausprobieren können, wo sie selbst sein können. Was können oder sollen Vereine wie unsere machen, um Mädchen und Frauen so einen Freiraum zu geben? Das ist eine große Frage, aber ich denke mir, einfach offen zu sein und sich mit anderen Vereinen zu vernetzen, um einfach eine gemeinsame, ja ich bin Fan von Synergien. Und habe auch das Gefühl, dass man mehr Menschen erreicht. Und eben über solche Plattformen oder wenn man zum Beispiel als Skateboard-Club skaten, ist was extrem, ich weiß nicht, das hat total die Resonanz. Das ist was, was ganz viel auf der ganzen Welt zu finden ist. Und ich glaube, wir leben in einer Welt, wo man Verantwortung hat und das auch öffnen muss, egal was man tut. Und eben vielleicht dann auch dezidiert zu sagen, wir sind offen für alle und ohne Ausschluss von irgendwelchen Differenzkategorien, genau, inklusiver denken. Danke sehr. Jetzt habe ich sehr viele Fragen bereits gestellt und möchte nun dem Publikum auch die Möglichkeit geben, Fragen zu stellen. Hat jemand eine Frage? Oder möchte noch jemand etwas sagen zum Film, zu den eigenen Gedanken? Ich weiß ja nicht, ob das jetzt beantwortbar ist, aber vielleicht habt ihr eine Einschätzung, weil ich jetzt beim Schauen mir der Gedanke immer wieder kommt, ob das nicht gefährlich ist für die Menschen, die vorkommen in dem Film. Geht es da, dass dieser Film existiert und man erkennbar ist? Oder ist es sehr unwahrscheinlich, dass dieser Film den Taliban in die Hände fällt? Danke sehr. ausgeübt haben, der nicht mit der Regierung zu tun hatte, dürfen frei ihre Berufe, alles was sie haben, ausüben. Aber natürlich, dass die Frauen sind komplett von allen, auch Lehrerinnen zu sein oder zu bleiben, sind ausgeschlossen. Das ist jetzt komplett verbieten. Und es gibt so viele Erlassen, die seitens Taliban in diesem Jahr, mehr als 100 Erlassen sind erteilt worden, dass die vor allem die Frauen, nur die Frauen betreffen. Ich darf mich anziehen, wie die Regeln mir sagen, ich darf mich bewegen, wie die Regeln mir in diesen Vorschriften sagen. Und natürlich, ich darf das ausüben, was sie mir so sagen, die Möglichkeit dafür geben. Und das ist für mich als Mädchen bis zum zweiten Lebensjahr danach nicht mehr. Und natürlich, alles dann ist geheim, so wie ich vorhin gesagt habe. Danke sehr. Möchtest du etwas hinzufügen? Mir hat eben die Kontaktperson von Skatistan auch mitgeteilt, dass einfach auch sie führen ja ganz viel Statistiken, machen Berichte über alles, was so passiert und die sind da sehr vorsichtig mit Namen und mit den Informationen, was wirklich vielleicht in den Klassenräumen und so weiter passiert. Aber sie haben uns gefragt, ob wir dieses Filmscreening wieder machen können. Und sind da sehr aware, glaube ich. Aber ich habe mir die Frage auch gestellt. Elena? Elena? so war, dass man ein Statement eines Mannes nicht aufgenommen hat, quasi wie stehen sie eigentlich dazu, weil ich bin mir sicher, dass nicht alle so dagegen sind, weil sonst wären die Mädchen vielleicht gar nicht dort gewesen, sie hätten gar nicht die Möglichkeit mitgemacht, hätten die Väter zu Hause nicht zugestimmt oder die Großeltern. Also war es absichtlich, dass man die Männer nicht gefragt hat, wie sie eigentlich dazustehen, ob sie die Frauen und Mädchen eigentlich unterstützen. Gute Frage. War es deine Antwort, Valerie? Ich habe keine Idee dazu, leider. Ich weiß nicht, was da der Hintergrund ist, warum die Männer da nicht sprechen. Darf ich das? Sie meinen jetzt über diesen Film noch? Ja, das war schon über Fragen, soweit ich verstanden habe, aber es gibt, weil was das Thema entspricht, wird so auch gedreht, meiner Meinung nach, weil es gab noch mehrere Filme über zum Beispiel Botschafterin aus Afghanistan, die ist auch nur alleine verfilmt worden, weil sie hier lebt, ihr Mann ist auch da, aber der Mann war sozusagen im Hintergrund. Weshalb das so ist, das ist ein Zeichen der Fragen. Wenn ich was tue, der Frauen, wenn ich was tue, dann bin ich nicht alleine. Entweder ist meine ganze Familie, wenn ich zu Hause noch bin und nicht verheiratet bin, oder mein Mann, meine nächste Familie sozusagen, wo ich dann das bilde. Das muss man aber nicht vergessen. Alle Mädchen, die da waren, haben die Zustimmung gehabt, dass sie verfehlt worden sind. Ohne Zusterst war sie nicht einverstanden, weil sie für anderes gedacht ist, dass sie Geld reinbringt, aber dann hat sie auch zugestimmt. Es ist jetzt so, man darf nicht so denken, ja, die Frauen, sondern auch dahinter sind alle Männer als Unterstützung, als, dass sie denen die Möglichkeit gegeben haben, nicht, dass sie das nicht haben. Ich meine, dass sie in so einer Gesellschaft die Möglichkeit gegeben haben, nicht, dass sie das nicht haben. Ich meine, dass sie in so einer Gesellschaft die Möglichkeit bekommen, überhaupt gedreht zu werden. Ja, ich glaube, das ist ein wichtiger Punkt. Man hat es vielleicht im Film nicht gesehen, aber es werden sicher immer Väter, Brüder, Männer involviert, sonst wäre das gar nicht möglich. Genau. Den Film hat mir wirklich sehr gut gefallen. Es war wirklich ein toller Film und ich finde es schade, dass nur einmal abgespielt wird. Also meine Frage ist, ist es möglich, dass diesen Film noch einmal, also vielleicht für die Leute, die keine Chance haben oder nicht davon gewusst haben, also noch einmal zu spielen. Ich schicke dir den Link, das ist ein Vimeo-Link, den kann man sich jederzeit anschauen. Danke, danke schön. den Link, das ist ein Vimeo-Link, den kann man sich jederzeit anschauen. Danke. Ich glaube, man findet ihn im Internet. Möchte noch jemand etwas fragen oder etwas sagen? Bitte sehr. Ich will noch kurz noch was erwähnen. Etwas, das mir jetzt noch geblieben ist und ich glaube auch mitnehmen werde, ist die Szene, wo wir die Lehrerin sehen, die immer wieder hinfällt und es einfach so lang probiert hat, bis es geschafft hat, den Sprung. Und es hat mich so mitgenommen, diese Szene. Ich liebe es einfach und ich glaube, es zeigt einfach, wie stark Frauen eigentlich sind und das wir einfach nicht aufgeben. Es wird einfach nicht aufgegeben. Ich fand das so, so wichtig. Dankeschön. Danke sehr. Fragen, wenn in Afghanistan ein Mädchen heiratet, muss es dann zu dem Mann ziehen? In den Haushalt von dem Mann, den sie geheiratet hat? Und wie geht es den Mädchen dort? Wie werden sie von der Schwiegermutter behandelt und so? Wie ist das? Ist das ähnlich wie in Indien oder wir wissen da viel zu wenig? Nagas, möchtest du antworten? Ja, ich überlege es mir, wie soll ich das Indien, ja, habe ich so ein bisschen. Es ist ganz unterschiedlich. Es kommt darauf an, in welchem sozialen Zustand das Mädchen ist und in welchem Sozialstand der Junge, der so aufgewachsen ist. Die können beide in einem Staat, so wie Linz, leben, ich meine so Afghanistan gesehen. Und dann haben sie total verschiedene, in zwei verschiedenen Welten aufgewachsen sein. haben total verschiedene in zwei verschiedenen Welten aufgewachsen sein. Natürlich zu großem Prozent wird das Mädchen, zu 100% zieht das Mädchen zu dem Bräutigams Haus. Ja, natürlich auch mit der ganzen Familie von ihm. Wie gut oder wie schlecht dieses Mädchen behandelt wird, ist ganz offen. Es gibt auch Horrorgeschichten, dass dieses Mädchen keine Leihrechte für gar nicht hat. Und es gibt auch Fälle, die total anders sind. Dieses Mädchen kommt und macht, sie hat Machtübernahme über alles. Macht, sie hat Macht, Übernahme über alles. Es ist so vielfältig und es ist so unterschiedlich, dass man das nicht sagen kann, aber zu großer Anzahl dieses Mädchen wird, vielleicht ist nicht so schön gesagt, aber wie ein Dienstmädchen in diesem Haus kommt und muss alles Mögliche machen. Was mich total fasziniert hat, ist, dass an einer der restriktivsten Orte der Welt, wo die Frauenrechte so ziemlich am meisten mit den Füßen getreten werden, wenn man das so global sieht, dass so ein Projekt überhaupt eine Erfolgsquote gehabt hat. Also das, das auch wenn ich zu Tränen gerührt war und das voll schön gefunden habe und so rein objektiv betrachtet, haben wir doch all davon, dass das überhaupt in die Gänge gekommen ist. Da habe ich so einen Respekt davor und vor allem von den Leuten, die dahinter stehen und das fördern. Und da habe ich mir gedacht, wie habe ich das vorher nicht gewusst? Ich bin selber Skateboarder und habe jetzt, Gott sei Dank, habe ich es erfahren, dass es gibt. Und das hat meine Augen, meinen Horizont alles geöffnet. Das hat mich gescheit mitgenommen, muss ich ehrlich sagen. Das war faszinierend. Danke. Mir geht es auch so mit Skatistan. Kurzer Funfact, was ich in einem Interview vom Gründer von Skatistan gehört habe, er hat gesagt, in Afghanistan ist die Frauenquote im Skateboarding die höchste weltweit. Was extrem schön ist. Und auch so der Kontrast einfach unglaublich. Noch eine Frage oder Kommentar aus dem Publikum? Gibt es einen Unterschied zwischen der Stadt und dem Land? Ist das eher, also Skatistan ist das eher in den Städten gewesen oder gibt es da eben, wie schaut es da eben mit den Mädchen aus, die am Land sind in Afghanistan, wisst ihr das? Ich kenne mich in Afghanistan jetzt nicht so gut aus, aber ich kann, vielleicht kannst du mir helfen, wenn ich da die drei Orte nenne, wo diese Schulen sind, vielleicht habe ich das abgespeichert. Aber ich glaube, es ist einmal Kabul, Masar-e-Scharif und Bamyan. Ich denke, das sind Städte. Afghanistan gibt und hätte ich auch in Herat gehabt. Stadtherat meine ich, wo ich geboren bin. Aber ob jetzt da im Land, ich glaube fast nicht. Also ich glaube, die Reichweite hat wahrscheinlich nicht viel Radius. Und trotzdem werden extrem viele Kinder erreicht. Also die Abstand, du hast gesagt, also die Radius, die große, also das ist ein Dreieck, wenn man schaut auf die Karte, das sind schon wirklich unterschiedliche Orte, aber leider wie Frau Nagels gesagt hat, das sind Städte, das sind keine Dörfer oder so. Leider, dort sind die Leute ein bisschen religiöser und haben Frauen natürlich weniger Freiheit. Also wird nicht von der Familie wahrscheinlich unterstützt und freigelassen, das so zu machen. Erstens und zweitens gibt es keine Möglichkeit, also Räumlichkeiten und solche Sachen, also gibt es nicht. Ich kann mir auch vorstellen, dass Transportwege sehr schwierig sind, dass es nicht so einfach möglich ist, ich steige in einen Bus ein und fahre in die nächste größere Stadt, um bei einem Skateboardkurs mitzumachen. Sowieso und außerdem jetzt momentan beim Taliban, wie erwähnt wurde, also eine Frau, ein Mädchen, muss mit dem Begleitenden mit einer Familie, männlicher Familie, also der Schule oder dort gebracht werden. Das ist die nächste. Und das heißt, für ein Mädchen, eine Frau, muss jemand anderes auch dabei sein. Also das ist die nächste Schwierigkeit. Aber wir hoffen auf bessere Zukunft. Wirklich. Also es hat mich wirklich tief beeindruckt, also die Lächeln von den Mädchen. Also leider gibt es jetzt nicht mehr. Das ist schade, wirklich. Danke. Wenn ich dazu etwas ergänzen darf, wir haben es gesehen, dass so viele, viel sozusagen attackiert waren, die Menschen. Viele sind die Schulen, so eine Dame, die in der Schule gesucht hat, dass die Kinder alle so ganz viel Blut am Boden gesehen haben. gesucht hat, dass die Kinder alle ganz viel Blut am Boden gesehen haben. Heutzutage wird keine taktierte Fälle gegeben. Kein Auto wird explodiert. Niemand wird das machen, weil die verantwortenden Personen, die damals das Ganze gemacht haben, sind jetzt an die Macht gekommen. Das heißt, es wird nicht jeden Tag, so wie wir es gesehen haben, das passieren. Es gibt auch nicht mehr. Aber was gibt es jetzt dafür? Du darfst nur unter der Zustimmung der Taliban, egal ob Mann oder Frau, sich verhalten. Die Männer müssen einen langen Bart haben, so vorgeschriebene Kleider anziehen und die Frauen sowieso noch schlimmer. Genau, und deshalb ist es gut, dass ein Mann mich begleitet als mein Vater, Mann oder Bruder. Aber zumindest habe ich die Sicherheit, dass mein Auto nicht explodiert wird oder dass jemand vor mir auf dem Weg steht und keine Ahnung, Gott weiß, was damit gemacht war damals. Jetzt ist nicht mehr der Fall, weil die selber das bekommen, was sie wollten. Danke, ich glaube, das ist eine sehr wichtige Information, die total Sinn macht, wenn du sie sagst, aber die nicht das erste Bild ist, das in unseren Köpfen entsteht, wenn wir an das heutige Afghanistan denken. denken. Ich denke, es gibt sicher noch sehr viele Fragen, die wir haben und es gibt sicher auch noch sehr viele Gedanken, die wir teilen könnten. Wir würden Sie und Euch jetzt herzlich einladen, auch zu einem informellen Austausch bei einem kleinen Buffet. Nagis und der Verein ETH stehen noch zur Verfügung für weitere Fragen. Valerie vom Skateboard Club Linz kann auch noch ein bisschen mehr über den Skateboard Club und über Skatistan erzählen. Ich möchte jetzt den Moment noch nutzen, um mich zu bedanken an Nagis und Valerie, dass ihr hier am Podium zur Verfügung gestanden seid. Und noch ein herzliches Dank an das Publikum, sich am Abend noch Zeit zu nehmen und gemeinsam mit uns diesen Film zu sehen, der, glaube ich, sehr viel in uns allen bewegt hat. Herzlichen Dank und schönen Abend noch. Thank you.