. Thank you. so so Thank you. Terima kasih. so um Thank you. uh so uh so Thank you. Einen wunderschönen guten Abend, meine Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde und alle, die mit uns bereits zum vierten Mal den Paul-Weiss-Preis begehen. Mein Name ist Katharina Stemberger und ich stehe der Initiative Courage 2030, Allianz für Flucht und Vernunft, seit unserer Gründung, seit sechs Jahren vor und darf Sie herzlich begrüßen. Für alle alle die uns noch nicht kennen wir sind eine kleine eingeschworene truppe quer durch alle lager die sich zum ziel gesetzt hat einen beitrag zu leisten wenn es darum geht die öffentliche diskussion bei den doch immer wieder sehr aufgeheizten themen flucht asyl Migration zu versachlichen und ein bisschen aus der Spaltung rauszukommen, damit wir wieder miteinander ins Gespräch kommen und eigentlich über das reden, worum es da geht, um Menschen. Ich möchte mich sehr beim Chris-Ellen-Dutheut-Trio bedanken für die Eröffnung. Sie werden uns durch die Gala begleiten und was mich besonders freut, ist, dass es zum ersten Mal zu einer Kooperation mit der MUC kommt, der Musik- und Kunstprivatiniversität der Stadt Wien. Und es freut mich besonders, weil ich darf dort die angehenden Schauspielerinnen und Schauspieler bei ihrer Ausbildung begleiten und wir sind sogar im gleichen Haus. In meiner Branche sagt man ja, wenn man ein Festival fünf Jahre hintereinander veranstaltet, dann hat es sich etabliert. Also ich bin mir ziemlich sicher, das gilt auch für Menschenrechtspreise und wir sind heute im vierten Jahr, also ich glaube, wir sind auf einem guten Weg und ich freue mich sehr, Menschen zu sehen, die von Anfang an dabei waren und ich freue mich auch jedes Jahr neue Gesichter zu sehen. Paul Weiß, der Namensgeber dieses Preises, hat vor 80 Jahren am eigenen Leib erlebt, wie schnell eine Gesellschaft kippen kann. Seine Rechte wurden ihm genommen, seine Würde wurde mit Füßen getreten. Und die Menschen, die wir heute auszeichnen, die stellen sich genau diesen Tendenzen ganz entschieden entgegen, die leider wieder Konjunktur feiern. Sie tun es jeder und jede in ihrem oder seinem Bereich. Sie tun es jeder und jede in ihrem oder seinem Bereich und es ist für uns immer ein großer Höhepunkt im Jahr, wenn wir diese Menschen auszeichnen dürfen. Wir arbeiten lange und gewissenhaft an den Vorbereitungen und selbst wenn wir das alles ehrenamtlich machen, wir könnten das nicht in einem so festlichen Rahmen machen. Dafür braucht man Partnerinnen und Partner. Und in dem Fall bin ich ganz besonders dankbar, dass die Raiffeisenbank international an unserer Seite steht und uns wirklich tatkräftig unterstützt. Und ich bitte jetzt Frau Dr. Valerie Brunner, Vorstandsmitglied der RBI, um ihre Worte. Vielen lieben Dank. Wirklich, es ist eine große Ehre. Mein Name ist Valérie Brunner und es ist toll, Sie hier für diese großartige Preisverleihung zu begrüßen. Mir wurden zwei Minuten Redezeit zugesprochen. Es ist das Thema allerdings so wichtig und mir auch ein Herzensanliegen, dass ich meine Gastgeberrolle ein wenig missbrauchen werde und es könnte sein, dass es dreieinhalb Minuten werden. Wien ist ja nicht nur eine Stadt des Dialogs und der Kultur. Wien ist auch die Stadt, wo einige Persönlichkeiten gewirkt haben, deren Denken uns bis heute Orientierung geben. Und dazu gehört natürlich Paul Weiß, dessen Namen dieser große Preis trägt. Dazu gehören aber auch zwei Denker, die in Wien gewirkt haben und mich über die letzten paar Jahre intensiv begleitet haben. Das ist Viktor Frankl und Alfred Adler. Und warum ich die erwähne, ist, weil deren Gedanken um ähnliche Fragen gekreist sind, wie die, die uns heute hier beschäftigen. Nämlich einerseits, was verbindet Menschen miteinander und was macht eine Gesellschaft menschlich, wenn sie auf die Probe gestellt wird. Und ja, Paul Weiß gab darauf eine klare Antwort, nämlich Menschen brauchen Rechte. Als Verfolgter wusste er aus eigener Erfahrung, wie schutzlos Menschen werden, wenn diese Rechte fehlen. Und sein Lebenswerk erinnert uns daran, dass Menschlichkeit verlässlichen Schutz braucht. Viktor Frankl und Alfred Adler haben sich dieser Frage aus anderer Perspektive genähert. Für Adler war es vor allem das Gemeinschaftsgefühl, mit dem er sich befasst hat. Die Überzeugung, dass wir unser Menschsein nicht isoliert verwirklichen, sondern im Miteinander und dass jede Gesellschaft davon lebt, dass die Menschen Dinge füreinander tun, um so quasi Verantwortung füreinander zu übernehmen und dann kommt es zu einem gelingenden Leben. Viktor Frankl wiederum hat seine dunkelsten Erfahrungen des vergangenen Jahrhunderts danach darauf hingewiesen, dass dem Menschen selbst dann noch etwas bleibt, wenn ihm fast alles genommen wurde. Nämlich seine Würde und seine Freiheit, Haltung zu zeigen und Haltung zu bewahren. Er war überzeugt, dass Freiheit ohne Verantwortung nicht denkbar ist und dass der Sinn dort entsteht, wo wir uns in den Dienst einer Sache stellen, die größer ist als wir selbst. wegen meiner Redezeit eben quasi ein bisschen überzogen habe, weil wenn wir jetzt über Menschenrechte sprechen und über diese Preise, die heute verliehen werden, dann geht es eben genau um Menschen, die den Mut haben, nicht wegzusehen, die genau dort aktiv werden, für Menschen einzustehen, die quasi keine ausreichende Stimme haben. Menschen einzustehen, die quasi keine ausreichende Stimme haben. Und wir als Bank natürlich, wir bewegen Kapital im einfachsten Sinne, aber de facto machen wir viel mehr als das. Wir bewegen Leben, wir betreuen Kunden, Millionen Kunden in zahlreichen Ländern, aber tatsächlich, womit wir arbeiten, ist das Vertrauen und die Sicherheit von Menschen. Und wir wissen gut, dass wirtschaftlicher Erfolg nur dort entsteht, wo Respekt, Verlässlichkeit und Fairness gelebt werden. Insofern erinnert mich uns, der Paul weiß daran auch, dass letztlich die genossenschaftlichen Prinzipien, was einem alleine nicht möglich ist, das können viele gemeinsam schaffen, erinnert mich sehr stark daran und war mir ein Anliegen, dass wir das heute hier auch das zweite Mal unterstützen dürfen und ich hoffe, wir sind dann auch beim dritten Mal eingeladen, euch wieder zu hosten. Und damit darf ich Sie seitens der RBI sehr herzlich willkommen heißen und freue mich total über die Preisträger dann ein bisschen näher und mehr zu erfahren. Vielen Dank. Vielen herzlichen Dank, Frau Dr. Brunner. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden jedes Jahr von unserem wunderbaren Komitee, bestehend aus Frau Dr. Irmgard Gries, Dr. Christian Konrad, der alle schön grüßen lässt, aber er ist bei der Olivenernte unabkömmlich. Es ist eine schlechte Ernte, hat er auch noch dazu gesagt. Frau Mag. Katrin Kallweit und Universitätsprofessor Dr. Manfred Nowak. Und es ist mir eine ganz besondere Ehre, dass Frau Dr. Gries dieses Jahr die Festrede halten wird. Bitte. Ja, meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde der Courage, es ist mir eine besondere Ehre und Freude, dass ich jetzt zu Ihnen sprechen darf und als ich gefragt wurde, ob ich heute hier die Festrede halten will habe mir überlegt, wenn wir über Paul Weiß sprechen, dann kommen einem doch Menschen in den Sinn, die ihre Zeit, die die Gesellschaft im positiven Sinn geprägt haben. Persönlichkeiten, die uns in Erinnerung sind. Und das sind immer Menschen, die mit ihrem Leben auf die Herausforderungen ihrer Zeit geantwortet haben. Paul Weiß hat das getan, er wird der Father of Protection genannt. Und wie Sie schon gesagt haben, er war ja Wiener, 1907 in Wien geboren, hat bei Hans Kelsen studiert und als die Deutschen einmarschiert sind, wurde er im Konzentrationslager Dachau interniert. 1939 ist ein Jahr später ist es ihm gelungen, ein Einreisevisum für das Vereinigte Königreich zu erhalten. Er konnte das KZ verlassen und er konnte nach Großbritannien gehen und war damit gerettet. Während des Krieges hat er sich in der österreichischen Widerstandsbewegung engagiert, auch beim jüdischen Weltkongress und nach dem Krieg war er in Genf beim hohen Flüchtlingskommissariat. Und dort war er Leiter der Rechtsabteilung und hat ganz maßgebend daran gearbeitet, dass wir heute die Genfer Flüchtlingskonvention haben, die genau das verbrieft, was Paul Weiß dringend benötigt hat. der Schutz gewährt, der jemanden aufnimmt, der gefährdet ist, dessen Leben gefährdet ist, der Gewalt ausgesetzt ist. Und die Genfer Flüchtlingskonvention, die setzt das fest in 149 Staaten der Erde und gilt nunmehr zeitlich unbegrenzt. begrenzt. Und wenn man sich jetzt das Leben eines Menschen wie Paul Weiß und seine Leistung vor Augen hält, dann kommt unweigerlich die Frage auf, ja wie ist denn das heute? Welche Herausforderungen stellen sich heute? Die sind nicht vergleichbar, diese ganz großen Zerstörungen nach dem Zweiten Weltkrieg, den ganz großen Fluchtbewegungen, die es damals gegeben hat. Und wir haben die schwindende Akzeptanz von Demokratie und liberalem Rechtsstaat. Wie gehen wir damit um? Wie antworten wir mit unserem Leben auf diese Herausforderungen? Der zu Ende gehende Sommer mit der großen Hitze hat wohl, hoffe ich, die Menschen oder viele Menschen, die bisher gezweifelt haben, überzeugt, dass wir auf eine Klimakatastrophe zusteuern, wenn wir nicht mehr tun, um den CO2-Ausstoß zu mindern. Wir erleben diese gewaltige Transformation durch die künstliche Intelligenz. Wir erleben auch, dass unsere Umwelt immer mehr zerstört wird. Das ist die Verschmutzung des Bodens und des Wassers. Wir sehen, dass Gebiete unbewohnbar werden. Wir erleben die Dürrekatastrophen. Wir erleben auch Hochwasser. Heuer war das nicht bei uns, aber in anderen Gegenden, die großen Brände, die es gegeben hat. Bei der künstlichen Intelligenz ist völlig offen, wie sich das entwickeln wird. Weg zu finden, dass nicht nur einige wenige, die ohne die schon super reich sind, noch reicher werden, sondern dass auch der gesamten Bevölkerung etwas zugute kommt. Wir steuern in dem Zusammenhang auf eine dehumanisierte Gesellschaft zu. Auf eine Gesellschaft, in der Bindungen nicht mit Menschen oder von vielen Menschen, nicht mit Menschen aufgebaut werden, sondern mit Maschinen. Wir erleben diese gewaltigen Umwälzungen in der Arbeitswelt. Viele Beschäftigungen werden wegfallen. Es wird kein Bedarf mehr bestehen. Und die Frage ist, wie gehen wir damit um? Was die Umwelt betrifft, da gibt es verschiedene Initiativen, wie man hier etwas tun kann. Und eine, wie ich finde, sehr interessante Initiative, die auch aus der Zivilgesellschaft kommt, wie auch diese Initiative, ist die Überlegung der Natur, Rechte einzuräumen. die Überlegung der Natur, Rechte einzuräumen, dass Ökosysteme Rechtspersönlichkeit erhalten. Sie haben das schon erwähnt, durch das Recht kann Schutz gewährleistet werden. Vorreiter bei den Rechten der Natur waren Äquator und Neuseeland. Aber auch in Europa haben wir mit dem Marmeno in Spanien eine Meerwasserlagune, die seit 2022 Rechtspersönlichkeit hat. Man wird sehen, ob es den für sie bestellten Vertretern gelingt, vor Gericht Schutz dieser Meerwasserlagune zu erstreiten. Wenn wir uns diese Entwicklungen anschauen, dann ist es auch irgendwo nachvollziehbar, dass die Demokratie und auch der Rechtsstaat an Attraktivität verlieren. Das gilt besonders in Bezug auf die künstliche Intelligenz. Das gilt besonders in Bezug auf die künstliche Intelligenz. Denn eine Gesellschaft, die hauptsungenschaften, diese Freiheit, die wir erreicht haben, viele Initiativen, sich hier zu engagieren, so wie das Courage macht. Denn diese Änderungen, gerade auch im Zusammenhang mit der Klimaerhitzung, führen ja auch dazu, dass es immer wieder Fluchtbewegungen gibt und dass noch mehr Menschen auch irgendwo anders eine Existenzgrundlage suchen wollen. Und wenn wir eine Gesellschaft bleiben wollen, die human ist, die die Rechte des Einzelnen, die Menschenrechte respektiert, etwas für die Schwachen in der Gesellschaft tut, dann müssen wir aktiv sein. Es ist daher für jeden von uns die Frage, wie reagiere ich auf diese Herausforderungen? Wie antworte ich mit meinem Leben auf die Herausforderungen unserer Zeit? Paul Weiß ist uns ein Beispiel. Mit meinem Leben auf die Herausforderungen unserer Zeit. Paul Weiß ist uns ein Beispiel. Und er kann uns dabei stärken, er kann uns Mut machen, uns auch einzubringen. So wie Katharina Stemberger das mit Courage macht. Also haben wir Mut, haben wir Courage und tun wir etwas. Danke. Vielen lieben Dank, Frau Dr. Gries. Ja, haben wir Mut und tun wir etwas, das glaube ich auch. Ich möchte jetzt zwei Menschen zu mir auf die Bühne bitten und mit ihnen kurz, wobei das schwer ist natürlich bei diesen großen Fragen, aber zum Thema Menschenwürde in Krisenzeiten einen kurzen Austausch zu haben. Krisenzeiten einen kurzen Austausch zu haben. Und zwar, das ist auf der einen Seite Frau Dr. Judith Kohlenberger, sie ist Migrationsforscherin und leitet das neu gegründete Forschungsinstitut für Flucht- und Migrationsforschung und Management an der WU, kurz FORM. Und Andreas Meilert-Pokorni, er war Kulturstadtrat, ist Präsident des BSA und seit 2018 Rektor der Musik- und Kunstprivatiniversität der Stadt Wien. Der Muck, bitte. Applaus Da wir uns schon lang kennen, haben wir beschlossen, jetzt nicht zum künstlichen Sie überzugehen, sondern beim Du zu bleiben. Ich habe als erstes, wollte ich euch fragen, wir erleben eine Welt, die von multiplen Krisen und Kriegen erschüttert wird. Jeden Tag erreichen uns neue, wenig mutmachende Nachrichten. Alte Ordnungen scheinen verloren zu gehen und es scheint das Recht des Stärkeren zu gelten und nicht die Stärke des Rechts. Ist es so? Ja, es scheint so zu sein. Ich glaube, wenn man anschaut, es gab so eine Phase, wenn man zum Beispiel das Maßstab nimmt, im Jahr 2000 hat sich die UNO die Millenniumsziele gesetzt für die ganze Welt. Also Alphabetisierung und Gesundheit und Durchimpfungsrate und Frauengesundheit und Frauenrechte und so weiter. Und bis 2015 sind praktisch in all diesen Punkten große Fortschritte erzielt worden, global gesehen. Das hat sich seit 2015 dann wieder ein bisschen verschoben und insofern haben wir tatsächlich ein bisschen eine globale Gesellschaft im Rückschritt. eine globale Gesellschaft im Rückschritt, aber ich bin unverändert ein großer Anhänger der Aufklärung und der Vernunft und auch dem Glauben daran, Glauben ist immer ein komisches Wort, aber jedenfalls bin ich überzeugt davon, dass die Menschheit durch die Anwendung von Vernunft, also habe Mut, dich deines Verstandes zu bedienen. Ich weiß nicht, heutzutage ist in der Politik immer der Hausverstand, aber das heißt ja nichts anderes als sozusagen folgen wir unserem Bauchgefühl, das ist gescheit. Es gibt so etwas wie Fakten, es gibt so etwas wie wissenschaftliche Erkenntnis und es gibt auch eine Politik, die darauf aufbauen kann. Und das halte ich für unverändert für die Möglichkeit, die Welt weiter zu verbessern, trotz aller gegenteiliger Anzeichen momentan. Ich will und kann das nicht akzeptieren, dass das Recht der Stärkeren gilt. Und ich glaube, hier im Raum gibt es keinen einzigen, der das unterschreiben würde. Und das alleine ist ein großes, wichtiges Signal. Und so wie wir heute hier zusammenkommen, und das dürfen wir nicht vergessen, kommen weltweit überall Menschen im Sinne der Grundrechte, der Freiheit, der Verantwortung, wie wir es gehört haben, immer wieder und vor allem jetzt verstärkt zusammen. Und wir dürfen ja nicht vergessen, dass all diese Dinge menschengemacht sind, die Guten wie die Schlechten und das zu stärken, was uns im positiven Sinne als Menschheit in der Geschichte gelungen ist, ist glaube ich ganz zentral. Das finde ich an der Paul-Weiss-Preiskala immer so besonders schön, diesen Blick zurück, um aus dem Blick zurück zu lernen und nach vorne zu schauen. Paul Weiss hat es vorgelebt, was alles möglich ist in einer Zeit, wo man auch nicht gedacht hat, nach diesen furchtbaren Zwei-Welt-Kriegen und den Schrecken der Shoah, dass da irgendwie noch was Gutes gedeihen kann aus dieser Menschheit heraus, die in die tiefsten Abgründe geblickt hat und dann dennoch aber unter anderem die Genfer Konventionen geschaffen hat. Und ich glaube, das muss uns mehr als nur Mut machen, das muss uns eigentlich auch ein Leitstern sein. Und deshalb noch einmal, ich schließe mich an, danke, dass ihr diese Gala macht, bereits zum vierten Mal. Es werden sicher an die 40 Mal mindestens werden. Und ich glaube, da gibt es nur Grund für Hoffnung. Danke. Ihr arbeitet beide an Universitäten, ihr habt es mit jungen Leuten zu tun, mit der nachkommenden Generation. Lieber Andreas, was sagst du angehenden Künstlerinnen und Künstlern, wenn sie dich fragen, was sie angesichts dieser Welt, die im Umbruch ist, im Chaos ist, was kann die Kunst dem überhaupt entgegensetzen? Naja, die Kunst, also es gibt den schönen Satz, für die Demokratie braucht es Vernunft und Verstand und um die Demokratie zu erhalten und tragfähig zu erhalten, braucht es die Kunst. Und das glaube ich ist eigentlich, ich glaube erhalten, braucht es die Kunst. Und das, glaube ich, ist eigentlich das Geist. Ich glaube nicht daran, dass die Kunst die Welt erretten kann, aber ich bin felsenfest davon überzeugt, dass Kunst etwas dazu beitragen kann, die Vorstellungen zu erweitern. Dazu gehört aber, dass die jungen Leute, und einige sind ja da, hallo, schönen Abend, schön, dass ihr da seid, dass sie das auch können, wollen und verstehen. Gestern waren wir Zeugen von einer großen Demonstration, die in Wien stattgefunden hat für die Universitäten und die ausreichende Finanzierung der Universitäten. Gleichzeitig hat eine Eröffnung eines großen Filmfestivals in Wien stattgefunden und ich habe bei beiden ein bisschen den Eindruck gehabt, es fehlt so etwas wie eine Politisierung. Was meine ich damit? Nicht eine parteipolitische Ausrichtung notwendigerweise, sondern die gemeinsame Überzeugung, gewisse Ziele und Interessen gemeinsam zu verfolgen, halte diese Gemeinsamkeit für ganz wichtig. Politische Ergebnisse können nicht erzielt werden durch Einzelne, sondern die müssen durch eine gemeinsame Vertretung von Interessen passieren. Das halte ich für ganz wichtig, dass junge Leute verstehen, dass das nicht etwas ist, wo sie, sie können nicht weder wirklich allein die Kunst machen, noch können sie allein sozusagen die Gesellschaft verändern, sondern wir müssen uns miteinander verbinden und das halte ich für ganz wichtig. Also ich versuche das immer wieder zu sagen, ihr seid nicht allein gut, sondern ihr seid gemeinsam gut. Danke. Ich kann nur aus meiner eigenen Erfahrung mit Studierenden berichten, dass es genau dieses Bedürfnis ganz stark unter jungen Menschen gibt. Das gibt es. Ich mache eine kleine Übung jedes Mal zu Semesterbeginn. Eine sozusagen Schnellrunde einmal durch den Seminarraum, weil ich ja über Integration und Migration ein Seminar halte. Und da spielen ja Werte, wie wir wissen, eine große Rolle und da frage ich immer, was ist denn für euch der wichtigste Wert, wenn ihr einen einzigen nennen müsstet, welcher ist es? Ich mache da meistens den Anfang und sozusagen als alte Kampfe-Mann sage ich Freiheit. Das sagt irgendwie unter den Jungen kaum jemand, sondern da sagen total viele Gemeinschaft. Und gleichzeitig sagen sie dann aber, wenn man nachfragt, eigentlich gibt es davon zu wenig. Dafür spüren wir immer weniger in dieser individualisierten Welt, in dieser vereinzelten Welt. Atomisierung nennen wir Soziologen das mittlerweile sogar. Findet vieles online statt, findet vieles nicht mehr im gemeinschaftlichen Austausch statt. Und dieser kollektive Anspruch, der ist irgendwie verloren gegangen, aber die Sehnsucht ist da und ich glaube, auf der Sehnsucht kann man auch politisch, aber nicht nur ganz, ganz stark aufbauen, also ich glaube, da ist viel da und vielleicht kommt dann auch sehr viel, ich bin da sehr hoffnungsfroh, was die junge Generation betrifft, vielleicht kommt auch sehr, sehr vieles nach, weil man genau danach ein großes Bedürfnis verspürt. Und was mich interessieren würde, was kriegt eigentlich ihr, also ich weiß, wenn ich mit den angehenden Schauspielerinnen und Schauspielern arbeite, ich kriege wahnsinnig viel von denen, ich lerne viel. Geht es euch auch so? Ich sage jetzt nicht nein. Das eine ist natürlich dieser ungeheure Enthusiasmus von jungen Menschen. Das ist schon was Tolles und Ansteckendes, gerade in der Kunst. Aber es sind halt auch andere, vielleicht andere Themen. Ich bin sozialisiert worden zum Beispiel im Kampf gegen die Atomkraft oder für die Rechte der Kerner Slowenen oder was das halt alles war in den 70er Jahren. die Rechte der Kerner Slowenen oder was das halt alles war in den 70er Jahren. Mittlerweile denke ich und sehe mit Interesse die Bewegungen in den Vereinigten Staaten gegen die großen Rechenzentren. Ich halte das für eine, wahrscheinlich wird das eine große politische Bewegung werden. Also man lernt natürlich auch von den jungen Leuten, was sind die Themen, die sie bewegen und wie kann man sich da auch wiederum gemeinsam organisieren und wir erleben ja auch unter anderem eine Krise des Parteienstaates und so weiter, ich will da jetzt kein politisches Seminar anfangen, aber die Überlegung, wie politische Agitation in den nächsten fünf, zehn Jahren organisiert wird, halte ich für wahnsinnig interessant und auch für unser Zusammenleben ganz wichtig. Und da kann man auch sehr viel lernen. Und wie ist das für dich? Ich lerne und merke, dass es ganz viel Bedürfnis nach einem tieferen Sinn gibt, auch wegen der bereits angesprochenen KI und anderen Themen. Das beschäftigt junge Menschen sehr. Was wird mir in meinem Alltag, in meinem Leben noch Sinn geben, wenn ich quasi eh alle Tätigkeiten, die zu verrichten sind, irgendwann der KI überantworten kann? Und ich glaube, genau da sind erst einmal solche Initiativen eine Antwort. Also das Engagement, wofür auch immer, ist ganz, ganz wertvoll und das wird nie verschwinden. Und vor allem lernt man aber auch, wie genau solche Tätigkeiten dann auch wieder mit Sinn besetzt werden. Also das finde ich ganz, ganz zentral. Das beschäftigt junge Menschen teilweise auch im Negativen, so ehrlich muss man sein. Es gibt schon viele Sorgen und Bedenken, was die Zukunft betrifft. Wir haben jetzt auch schon von Klimakrise und anderen Themen gehört, die einfach da am Horizont sind. Aber gleichzeitig nehme ich schon sehr viel Energie wahr, die halt logischerweise in der Jugend vorhanden ist und die man aber auch einsetzen will. Und ich glaube, das zu verbinden mit dieser sinngebenden Tätigkeit, idealerweise in einer Gemeinschaft, das ist ja per se schon eine Kerndefinition dessen, was eine Zivilgesellschaft leisten kann. Und ich möchte noch etwas reinbringen, weil das kommt ein bisschen unterentwickelt. Gleichzeitig haben wir jetzt eine Generation, die geistig und körperlich voll fit ist und langsam in die Pension geht. Und das ist aus meiner Sicht eine ganz wichtige Ressource für eine Gesellschaft, die Demokratieerosion und vielen anderen Entwicklungen unterworfen ist, weil diese Menschen haben die Erfahrung, die Jungen haben vielleicht die Energie und das zu bündeln, finde ich ganz, ganz wesentlich und da würde ich gerne mehr davon sehen, im Sinne auch von Allianzen bilden, wo wir ja von Anfang an gesagt haben, das ist so wesentlich, diese Allianzen zu schaffen. Und als letzte Frage, unsere Initiative hat ja das Wort Courage drin im Titel und das verbindet den Mut mit dem Herzen. Was macht sie, was für einen Rat hat sie für diese Tage, wo man aus dem Kopfschütteln irgendwie nicht mehr rauskommt und sich irgendwie dunkle Wolken am Horizont zusammenballen, wo man sich denkt, wird sich das alles noch ausgehen? Was ist der Rat? Ich antworte mit einem Erlebnis, das ich kürzlich hatte. Eine Studierende aus China kam zu mir, um sich zu verabschieden, weil sie fertig studiert hat. Und ich habe sie dann gefragt, was haben Sie denn gelernt? Sie hat Schlagwerk gelernt. Und ich habe mir gedacht, sie würde mir irgendwas denn gelernt? Sie hat Schlagwerk gelernt. Und ich habe mir gedacht, sie wird mir irgendwas erzählen, Schlagtechnik oder sowas. Und sie hat nachgedacht und nachgedacht. Und dann hat sie gesagt, Selbstbewusstsein. Und dann Selbstbewusstsein. Und dann habe ich ihr gesagt, schauen Sie, das ist wahrscheinlich das Schönste und Beste, was wir Ihnen hier beibringen können, weil dass Sie hier bei uns Musik lernen, das setzt sich voraus. Aber Selbstbewusstsein, nämlich auch das Bewusstsein über sich selbst als Künstlerin, als Mensch, als Teil der Gesellschaft und was man tun kann, halte ich ja für essentiell, um überhaupt was tun zu können. Und wenn das alle haben, dann haben wir Hoffnung. Sehr schön. und wenn das alle haben, dann haben wir Hoffnung. Sehr schön. Die Soziologie sagt ja, Mut ist eine kollektive Ressource. Das heißt, Mut muss man gar nicht als Einzelkämpfer haben. Im Gegenteil, das potenziert sich, wenn man es mit anderen teilt. Also ich bitte hier wieder zum Schluss für das Sich-Verbünden und ich glaube, aus dem entsteht noch einmal ein Schwung. Und wenn ich selber vielleicht mal einen Tag habe, wo alles grau scheint und ich überhaupt keinen Hoffnungsschimmer am Horizont sehe, dann wird es der nächste, der zweite, der dritte neben mir vielleicht doch haben und so steckt man sich gegenseitig wieder an und das hat schon einen Wert, dieses Kollektive, dass wir vielleicht alle wieder finden müssen, um eben auch in dieser Gemeinschaft dann für unter anderem hier Grundrechte von geflüchteten Menschen einzutreten. Ich finde das sehr, fast irgendwie beruhigen und erleichtern zu wissen, dass man nicht alles alleine schaffen muss, auch wenn uns die Welt da draußen das so gerne suggeriert, du als Einzelkämpfer musst dich irgendwie zwangsoptimisieren bis zum Ende, sondern im Gegenteil, dass man sehr wohl auch in so einer Art arbeitsteiligen Zugangsweise gemeinsam einfach die Dinge verfolgen kann. Also Mut als kollektive Ressource, das wäre für mich so der eine Rat oder die Idee, die ich gerne mitgeben würde. Vielen Dank. Ich danke euch sehr. Dankeschön. Danke. Und jetzt haben wir wahrscheinlich ein sehr mutiges, selbstbewusstes Trio, das wir wieder hören dürfen. Takk for at du så med. so ¦ ¦ Thank you. Vielen Dank. Und bevor wir jetzt zur Preisverleihung kommen, wollte ich Sie noch auf die Postkarten aufmerksam machen, die Sie auf Ihren Sesseln gefunden haben. Es sind an der Zahl drei Karten. Die eine ist über den Paul Weiß, die zweite ist über die Courage und die dritte in Orange gehalten. Hauen Sie es nicht weg, ich erkläre Ihnen später, was wir damit machen. Hauen Sie es nicht weg, ich erkläre Ihnen später, was wir damit machen. Und nun kommen wir zur Verleihung der Preise 2026. Und auch dieses Jahr werden sie in drei Kategorien verliehen. Einsatz in Österreich, international die Wahl unseres Komitees auf eine Frau, die diesen Einsatz mehr als verkörpert. Ich will da Laudatio nicht vorgreifen, aber wer Stefanie Krispa begegnet, weiß, dass die Klarheit und die Empathie, die aus ihr spricht, kein leeres Versprechen ist. Und bevor ich nun ihren Laudator auf die Bühne bitte, möchte ich doch noch erwähnen, dass ich noch nie erlebt habe, dass eine Preisträgerin dreimal versucht hat, sich der Auszeichnung zu entziehen. Jedes Mal mit einem ähnlichen Satz, es gibt ja viel bessere Leute, die das verdient haben. Also deswegen erst recht. Ich bitte aber jetzt Manfred Nowak um die Laudatio. Ja, es ist eine wirkliche Freude für mich, ein paar Worte über Stephanie Krisper zu sagen. Sie hat auf eine extrem kompetente Art und Weise hervorragende wissenschaftliche Kenntnisse im Bereich der Menschenrechte, im Bereich des Asyl- und Migrationswesens, der Korruptionsbekämpfung und vieles andere mehr, mit ihrer praktischen Tätigkeit als Parlamentarierin und Menschenrechtsaktivistin verknüpft. Und du hast das von Anfang an getan. Du hast neben deinem Studium der Rechtswissenschaften hier an der Universität Wien, bist du, wie du selbst gesagt hast, bin ich ans Boltzmann-Institut für Menschenrechte gestapft und habe dort gesagt, ich möchte praktische Arbeit machen, ich möchte sehen, was ihr da tut und möchte euch unterstützen. Und du hast da vor allem mit meinem leider allzu früh verstorbenen Kollegen Hannes Tretter zusammengearbeitet und ich erinnere mich noch sehr, sehr gut, als er, er war ein großer Segler und er hat im Juni 2001 den ganzen BIM, Potsdamer Institut für Menschenrechte, eingeladen zu einem Segelseminar nach Kroatien und dich auch als 21-jährige Praktikantin mit eingeladen. Und dann auf so einem Segeltörn kann ich mich auch erinnern, wie du dort schon entwickelt hast, was kann man eigentlich für Flüchtlinge im Mittelmeer mehr tun, als die internationale Gemeinschaft tut und getan hat. getan hat. Du hast dann gleich danach ein Jahr in Paris, ein Erasmusjahr angehängt, den anderen Studierenden, den Lehrenden, dem Staff schätzen zu lernen. Ja, du hast dann auch dissertiert in einer Frage, die mit der sichere Drittstaat und wie der mit dem Non-Reformant-Prinzip in Einklang oder nicht Einklang gebracht werden kann etc. Du hast dann alle möglichen Tätigkeiten im österreichischen Außenministerium, der Menschenrechtsabteilung, bei der EU-Delegation in Genf und in New York für die Vereinten Nationen, bei UNHCR gearbeitet. Du warst für das dänisch-röffische Kanzel in Sri Lanka tätig, aber du bist dem BIM eigentlich immer treu geblieben. Und für mich die intensivste Zusammenarbeit war mit dir zwischen 2009 und 2017, wo du auf eine extrem effiziente Art und Weise zwei Besuchskommissionen des damaligen Menschenrechtsbeirats im Innenministerium koordiniert hast. Das war Folterprävention, es ging darum, unangekündigte Besuche in Polizeidienststellen, in Polizeianhaltezentren zu machen, aber auch natürlich die Polizei bei der Ausübung von Polizeigewalt, bei Demonstrationen und Razzien und so weiter zu kontrollieren. Und das war wirklich eine, also du hast uns so sehr unterstützt, dass du eigentlich die wichtigste Person in diesen beiden Kommissionen warst. Wir sind dann an die Volksanwaltschaft übersiedelt worden, leider möchte ich fast sagen, aber haben dadurch die Möglichkeit gehabt, dass wir auch Justizanstalten wie Stein zum Beispiel oder Görlersdorf, psychiatrische Einrichtungen besuchen konnten. Und du hast damals schon die Misere des Maßnahmenvollzugs in den Vordergrund deiner Tätigkeit gestellt, auch dazu publiziert und das sehr massiv kritisiert. Es ist leider nicht besser geworden in der Zwischenzeit. Parallel dazu bist du 2012 oder 2013 den Neospy getreten, hast auch viel für die Visibilität dieser neuen liberalen Partei gemacht und bist 2017 zum ersten Mal in den Nationalrat gewählt worden und hast dir dort sehr, sehr schnell das Image der Aufdeckerin zugelegt. Das war ja auch eine Zeit, wo es sehr brisante Untersuchungsausschüsse gab, wenn ich nur an die BVT-Affäre, also das Bundesamt für Terrorismusbekämpfung und Verfassungsschutz, das damals ja auch unter dem Innenminister Kickl eine nicht ganz ruhmreiche Rolle gespielt hat, die Wirecard-Affäre, Jan Maaselek und so weiter. Aber dann natürlich auch der Ibiza-Skandal, der Untersuchungsausschuss zur ÖVP-Korruption und so weiter, du hast dich sehr für eine Änderung des Glücksspielgesetzes eingesetzt, aber vor allem natürlich als Sprecherin für Asyl und Migration immer für ein faires Asylverfahren und für eine menschenwürdige Behandlung von Flüchtlingen gekämpft. Ja, du hast durch deine immer sehr ruhige, freundliche, unaufgeregte und sehr respektvolle Art und Weise, mit es um die Wahrheitsfindung ging, hast du dir wirklich sehr schnell das Image einer der bekanntesten und besten Oppositionspolitikerinnen in Österreich zugelegt. Du bist dafür sehr bewundert, zum Teil natürlich auch gehasst worden. Dann sind die NEOS von der Oppositionsbank in die Regierungsverantwortung gegangen als Juniorpartner und das hat natürlich die parlamentarische Arbeit völlig verändert und war für dich nicht immer ganz leicht, wenn die NEOS dann aus Koalitionsräson Beschlüsse fassen mussten oder gefasst haben, die menschenrechtlich sehr bedenklich sind, wie das Ende des Familiennachzugs für Asylwerberinnen. Du hast zum Teil dann auch das freie Mandat ausgeübt, gegen den Klubzwang gestimmt, auch bei den Messenger-Diensten und deren Überwachung. Entscheidung, die freiwillige Entscheidung getroffen, dich aus dem Nationalrat zurückzuziehen, weil, wie du gesagt hast, die parlamentarische Tätigkeit für eine Regierungspartei nicht mehr viel Sinn für dich gemacht hat. Ich habe das wahnsinnig bewundert, dass du das machst, weil es hat gezeigt, ein Rückgrat, das du hast, eine aufrechte Haltung zu deinen Werten zu stehen und einen sehr wichtigen Posten zu verlassen, was in Österreich nicht so oft vorkommt. oft vorkommt. Und nicht wie bei anderen, die aus der Politik aussteigen und für die dann lukrative Aufsichtsratsposten warten. So war das nicht bei dir, sondern du arbeitest weiterhin unentgeltlich für zivilgesellschaftliche Organisationen, die sich für Folteropfer, für Flüchtlinge und so weiter einsetzen. Und gerade wir im Wiener Forum für Demokratie und Menschenrechte sind sehr, sehr froh und stolz darauf, dass du uns jetzt stärker und aktiver bei uns mitarbeitest, um Demokratie und Menschenrechte in Österreich zu stärken und wahrscheinlich auch zu schützen. Mitglied der NEOS und ich könnte mir auch vorstellen, dass du in der Zukunft wieder eine noch viel wichtigere Rolle in der österreichischen, der europäischen oder internationalen Politik zum Kampf für die Menschenrechte spielen wirst. Paul Weiß, da bin ich fest und fest davon überzeugt, würde sich sehr geehrt fühlen, wenn er wüsste, dass du heute diesen renommierten Preis bekommst, der seinen Namen trägt. Herzlichen Glückwunsch. Applaus Wir machen ein Foto. Darf ich dir das abnehmen und du darfst was sagen. Danke. Vielen Dank für die Laudatio, lieber Manfred. Als ich meiner zehnjährigen Tochter, die da ist, und meine zwei Söhne sind auch da, weil ich gerne wollte, dass sie mein liebstes Arbeitsumfeld kennenlernen, die Menschen, mit denen mich er meistert, verbindet von den letzten Jahren in meinem Beruf. Als meine Tochter eben hörte, dass ich einen Preis bekomme, hat sie gleich gesagt, du Arme. Weil sie so wie ich die Aufmerksamkeit und so viel Wertschätzung, da hat sie schon geahnt, das ist schwer träglich. Aber ich merke auch, es ist auch ein anderes Faktor. Man kommt sich dann auch furchtbar alt vor, wenn man alles aufgezählt bekommt. Aber ich fühle mich sehr geehrt. Und das Nächste, was sie dann sagte, war, du musst halt gleich über etwas anderes reden. Auch das hatte ich vor. Mir ist im Laufe der Vorbereitung an dem Abend, an den Amten, wo ich gesessen bin, aufgefallen, dass es schwer ist, etwas zu sagen. Das hat mich beschäftigt, was einen Mehrwert hat in unserer Runde, wo wir in vielem gleich klingen und uns dasselbe als Passion durchs Leben begleitet, nämlich Menschenrechte und Demokratie. Und daher möchte ich versuchen, im Sinne von Courage, aufgrund meiner Erfahrungen, von diesem anscheinend schon sehr langen Leben mit vielen Stationen, ein paar Gedanken zu, was sollen wir jetzt in Österreich machen, in dem jetzigen Zustand auszuführen. Wir sind schließlich, wie Irmgard schon sagte, mit einer Realität konfrontiert, wie wir sie noch nie hatten. Und die tägliche Informationsflut, die uns allen gegenübersteht, lässt einem schon oft das Gemüt verdunkeln und das Gefühl der Ohnmacht ist dann teilweise auch nicht weit. In der Menschenrechtsarbeit sehen wir auch, dass sich viel geändert hat, wie wir zusammengearbeitet haben, auch bei der UNO. Da war Shaming und Blaming von Staaten noch effizient. Staaten haben sich geniert, haben zumindest gesagt, ja, da machen wir was dagegen. Man reagierte daher auf Kritik und heutzutage wird es Politikerinnen und Politiker nicht nur nachgesehen, wenn sie Regeln brechen, sondern es als stark erachtet und auch, wenn sie sich den Institutionen widersetzen und die schwächen, die eigentlich die Regeln durchsetzen sollen. Und das wird auch noch dazu von einer Mehrheit der Bevölkerung immer öfter in Ländern unterstützt. Man kommt also in der Politik nicht damit durch, auf dem Recht zu brechen, sondern man ist damit erfolgreich und wird sogar Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. So, jetzt sind wir in Österreich, zumindest noch. Und wie Gustav Mahler sagte, und ich zitiere jetzt gerne verstorbene Menschen, damit ich mich nicht ganz so alt fühle, wenn die Welt einmal untergehen sollte, ziehe ich nach Wien, denn dort passiert alles 50 Jahre später. Aber die Welt dreht sich heutzutage schneller. Die 50 Jahre sind es nicht mehr, sondern es bleibt eigentlich nur mehr wenig Zeit und die drängt, weil die Antidemokraten drängen auch in Richtung Regierungsmacht. So, was können wir jetzt tun? Wir mit unserem Engagement für Flüchtlinge haben ja die Gruppe im Blick, die am schnellsten als erstes eigentlich eine Erosion erlebt. Nicht nur bei ihren Menschenrechten, sondern auch, dass dort die Politik meistens dann auch ansetzt, Empathie fehlen zu lassen, Mitmenschlichkeit fehlen zu lassen. Und auch dem Ungeist unserer Zeit entsprechend beginnt auch ihnen gegenüber, Regeln zu brechen, so wie eben beim Stopp der Familiensammenführung oder dass man den ukrainischen Müttern, die nach Österreich vom Angriffskrieg Russlands geflohen sind, die Familienbeihilfe streicht. Und das alles eben mit einem Regelbruch versehen von Verfassung und Europarecht. Was können wir jetzt tun gegenüber der Politik und abseits der Politik? Muss auch möglich sein. Gegenüber der Politik sollten meiner Meinung nach, und das hat Judith Kohlenberger und Andreas Meyler-Pokani schön ausgeführt schon, entsprechende Herausforderungen, die wachsen, auch die Allianzen wachsen. Und das sehr großzügig. Das ist mir sehr wichtig zu betonen, weil es schmerzhaft sehr oft zu sehen ist, dass Menschenorganisationen, die eigentlich alle für Demokratie und Menschenrechte sich engagieren, sich aber dann in Wahrheit Details gegenseitig aufreiben und dadurch ihre gemeinsame Wirkung nach außen schwächen. Gefühl braucht es da manchmal enorme Toleranz und Überwindung, dass man hier großzügig Banden schließt. Und das musste ich in der Politik auch machen und das war manchmal wirklich schmerzhaft und da dachte ich manchmal aus dem Buch von Rutger Bregmann an das Beispiel aus der Geschichte Kampf gegen die Sklaverei, wo sich die Quäker und die Evangelikalen zusammengetan haben und dann springt man schon mal wieder über seinen Schatten und denkt sich, man muss einfach teilweise auch nur für eine Zeit gemeinsam sich zusammentun. Zusammentun nämlich die, die sich für alle Randgruppen einsetzen, deren Menschenrechte nicht ernst genommen werden, gegenüber denen die Empathie schwindet und denen generell grundsätzlich unser Rechtsstaat wichtig ist. Diese Menschen sollten sich großzügig in Banden zusammentun und damit den Druck auch auf die Politik gemeinsam effizient erhöhen. Und zum Druck auf die Politik muss ich sagen, da ist viel mehr möglich, als man glaubt. Mich hat es teilweise gewundert, wie selten man angeschrieben wird als abstimmende Mandatarin bei Themen, wo ich mir denke, da wäre mehr möglich. Und wie viel eigentlich eine Kontaktaufnahme bewirken könnte, Ich glaube, da ist viel Erfolgsversprechen, da es man oft denkt. Also ist es ein Appell, sich wirklich zum richtigen Zeitpunkt, wo es für die Politiker noch ohne Gesichtsverlust möglich ist, also bevor etwas publik wird, an die Zuständigen zu wenden, damit sie entweder erst aufwachen oder sich mit der Sache nochmals beschäftigen. Und wie ist es nun abseits der Politik? Da hat auch Irmgard schon und auch Judith den Appell ausgeführt, den ich unterstützen will, dass man einfach aktiv wird. Tun, was einem Freude macht und was sinnvoll erscheint. Sich dafür mit anderen analog im echten Leben zu treffen, ist auch einfach schön und es ist egal, wie klein das Tun ist, denn alles fängt klein an und man kann weder abschätzen, ob es etwas Großes wird und auch oft nicht die vielen positiven Effekte einer Handlung, die einfach nicht messbar sind und von denen man auch nie etwas erfährt oder die nicht sichtbar werden. Und ich muss ehrlich zugeben, es war für mich in der Politik immer ein chaotisches Motto, alles versuchen, was geht und machen, was geht. Und manchmal hat es geklappt, manchmal hat sich anderes daraus ergeben und manchmal etwas zu einem späteren Zeitpunkt. Und letztlich, ich denke immer wieder bewusst in diesen Tagen an den Satz von Simone de Beauvoir auf Deutsch zitiert, Fröhlichkeit ist ein Akt des Widerstandes. Ich finde die Aussage sehr richtig, weil das dachte ich mir oft in den U-Ausschüssen, wenn ich am Abend mit den Kindern zu Hause war. Ich lasse mir jetzt von kurz nicht auch noch die Laune am Abend zerstören. Also wichtig ist auch noch den Humor nehmen lassen, das wäre nämlich noch schöner. Er darf auch manchmal schwarz sein, aber es verbindet enorm und hilft auch über die Zeiten hinweg, wo man einfach sich gegenseitig motivieren muss, weiterzumachen. Zusammenkommen mit Humor, das stärkt sehr und es entsteht dann auch fast immer etwas Gutes und Nachhaltiges. Und in dem Sinne möchte ich, denn alleine geht fast nichts im Leben, mit einem großen Dank an alle schließen, mit denen ich bisher für Menschenrechte und Rechtsstaat zusammen aktiv sein durfte. Vieles ist auch hinter den Kulissen verhindert worden oder erreicht worden. Und es ist mir eine Ehre und Freude, mit denen ich zusammenarbeiten durfte. Und das tue ich weiterhin sehr, sehr gerne. Und vielen Dank für diese aufgenötigte Auszeichnung. Applaus Applaus Applaus Applaus Applaus Applaus Applaus Applaus Applaus Applaus Applaus Applaus Applaus In der Kategorie internationales Engagement fiel die Wahl auf Maxim Butkevich. Ab hier möchte ich gern auf Englisch fortfahren. Maxim Butkevich ist ein ukrainischer Menschenrechtsaktivist und Journalist, der für den Büro des VereinigtenHK für Flüchtlinge arbeitet. Ich würde gerne Zolmas Koran bitten, den Redner zu erhören. Bitte. I have to drink a sip of water, I'm sorry. Good evening from my side. I'm very happy to be here. And now I switch to English too because of Maxim. I'm very happy to be here. And it's my honor to present one of today's winners of the Paul Weiss Prize, Maxim Butkiewicz. I want to start with a short anecdote from the very first time I met Maxim, or better, I saw and listened to him. It was about a year ago in March 2025 when he was invited to come to Vienna. It was just a couple of months after your release of Russian captivity. And you came for a talk at the IVM, the Institute for Human Sciences, and I used to be a fellow there. And I remember at this time, we had many talks with intellectuals and scholars, and some of them were inspiring, and some of them were rather boring. And everyone, but when they heard that you were coming, everyone was really excited. Like Masha from the Ukrainian department who organized the event. And I didn't know why, because I didn't know you, I didn't know your biography. But then when you started to speak at this evening, I realized why. There was this very quiet and kind and humble, warm man who had just been released from Russian prisons, and he told us in this very quiet and approachable manner about the conditions in prison, about his work as a human rights activist, about the reasons why he joined the Ukrainian army, and of course, he reminded us not to forget Ukraine. And I remember very vividly that he started the conversation with a joke, and I'm just paraphrasing because we talked about it. You talked with your colleagues and you said that you dedicated your whole life to human rights and for the most marginalized people in the society, for migrants, for refugees, for asylum seekers, and then suddenly you're in a uniform and you're fighting in a war and then you even get captured by the Russians and suddenly the whole world knows who you are and you're famous. You get invited to events and you get awards and people listen to you, important people listen to you. And I wondered at that moment and as well as when I was asked to give this speech for today's event, why is it that we appreciate the work and the dedication to humanism and human rights just in a second when people basically survived hell, when they suffered, when they sacrificed something? Are we glorifying the suffering? Do we need these horror tales to remind us what it is to be human and care about other human beings? And to be human and care about other human beings? And to be honest, me personally, I find this kind of voyeurism and cynicism sickening. And I'm more interested in how people like Maxim endure. How do you keep going when no one is watching, when no one awards you, when there are no limelights like today. Maxim, who is far more reflective and forgiving and probably aware of the human conditions than I am, was very kind to answer my question, and his answer was very simple. It's the fieldwork, the actual fieldwork with the people. This is what primarily keeps you going. When you see that you have helped someone, or that due to your efforts someone has been saved, or some harm has been mitigated, or deportation has been stopped, he said, your efforts matter. But there is also something else. An internal obligation. You are responsible not only for what you do, but also for else, an internal obligation. You are responsible not only for what you do, but also for what you don't do, for your inaction. Maxim has always acted in accordance with this internal obligation. As a journalist, he worked for various Ukrainian television outlets and the Ukrainian service of the BBC. Ukrainian television outlets and the Ukrainian service of the BBC, as the founder of various human rights initiatives and organizations such as No Borders, an organization that provides legal support for refugees and migrants in Ukraine, as a commander of an infantry platoon in the Ukrainian army after Russia's full-scale invasion, and as a former prisoner of war. Maxim was captured for two years and four months. He was beaten, humiliated, tortured, and threatened. How do you survive these conditions? How do you not go insane? How do you not start to hate and plan your revenge on those who treated you so badly? And Maxim gave me in our Zoom conversation a little guidebook, for which I'm deeply grateful because it's so practical. He said that if you can, you should try to do a physical workout or learn a language. You should weave a thread taken from your clothes and talk to your comrades, even if you don't particularly like them. You should even talk to the rats in your cell. It might sound insane, but it preserves your sanity." And then he mentioned the most important thing he practiced in captivity, which he described many, many times in essays and speeches, and I recommend you to read them because they're translated into German. So here, I'm making a little bit of promo here. And I think I want to stress this practice so much because I believe it lies at the core of who you are, even though I don't know you very well. is so much because I believe it lies at the core of who you are, even though I don't know you very well. He started this daily practice of recalling everyone he had met in his life, his loved ones, his colleagues, his friends, and even people who he just met for 10 minutes and who smile he remembered. He would remember their names one by one, like a rosary, and it would remind him how happy he is to know so many wonderful people. This was one of the main reasons why he not only kept his sanity, but also his human dignity. He refused to hate and seek revenge, because as he said, I thought I needed to act in a way that I would not be ashamed to tell them about the situation. I wanted them to be worthy of their friendship, their love, and their positive attitude. People like Maxim Butkiewicz have a certain compass in life. And I think that one of your guiding principles is that the individual is paramount in your world. You have said it and written it many times. We defend a world in which human beings are everything. But in that other world, human beings are merely another object that can and must be used to achieve whatever goals one desires. Unfortunately, this other world is not limited to Putin's invaders. It is spreading everywhere, in the US, in Europe, in Austria. It's everywhere where human beings degrade themselves by dehumanizing others and becoming tools not only of oppression, but also indifference. The individual is paramount. I like this phrase. I wish we would stop regarding it as an empty phrase and start embracing it as our compass and our identity. I wish we would stop clinging to the illusion that we will be spared from the atrocities that surround us, and that we stop deluding ourselves that this other world, this dehumanizing world, hasn't already contaminated us, and realize that it may eventually even control us if we don't act. I hope we embrace this responsibility, this internal obligation, so that one day we won't have to glorify the suffering and sacrifices of those who do. So that one day people like Maxim Butkevich are the norm, not the exception. Thank you all for your attention and thank you, Maxim, in particular for your work, energy, kindness and endurance. Congratulations to this year's Paul-Weiss-Preis. And as my Ukrainian friend Taras told me, Vitaeum Maxime. Ja. So schön. Gibst du ihm den Preis? Ja. I'm so touched by this laudation by Salmas. I can't really express myself. Thank you. Thank you. Well, in the first place, I should apologize for not being able to speak German. In the last two years, Germany and Austria are the countries which I visited probably the most, but still are by a speck in kind. Sorry about that. Second, I had certain talking points in my head this morning, and they disappeared, because today is my double fortunate day. In the first place I am happy and honored to be here and to receive this award. When the organizers of this event contacted me it was a huge surprise it was a pleasure but it was like seriously you know me but the second reason appeared today midday early afternoon I never wanted to be a military never I am actually anti-militarist sort of a pacifist it turned out when I was released I found out that a lot of people call me a pacifist it's a matter of definition but I'm definitely anti-militarist in my world view I never wanted to be a military I never dreamed about it I didn't have any military experience but currently being a military is part of my identity, not for a good reason. And me and my colleagues try to repeat once and again that those who were in Russian captivity, prisoners of war, and civilian detainees should not be defined for the rest of their lives by this. They are much richer, stronger, skillful. They have their dreams, they have their plans, they have family connections, etc. But today there was another release of Ukrainian detainees. 270 people came back home. And among them there was the last guy from my platoon who was captured with me and was still in captivity for more than four years. And today he was released. And there were also five people who were detained with me who were never released until today, and they were. And I was sitting today in the hotel, missing my engagements and crying out of happiness. So it's my double lucky day. Thank you. And thank you for the ability to share this with you. To me it is extremely important to be here not only because I received the award, but because we talk about topics which, for many people, are not fashionable. Fashionable. Migration and human rights, you know, this sort of thing. I dedicated more than 15 years of my life trying to assist people who had to flee their home countries because they tried to save their lives, their freedom, their health, their loved ones, and to seek asylum in Ukraine. I'm not a diplomat, I can be honest. Ukraine is not the best country to seek asylum in, but we've achieved quite a lot of progress actually in this field over years, and I was engaged in this process together with my colleagues, both on systemic analytical level, but also in the field work, accompanying every single person who turned to us for help, accompanying to migration service, to medical institutions, to police stations, sometimes trying to get people out of detention, sometimes trying to prevent unlawful deportation, and unlawful deportation, which was de facto extradition, back to the tormentors, to those who tortured this person and whom this person tried to flee from. It is so easy to break someone's life. This is one of the things I've learned. You have a power, and you can make a signature. And this is it. And this person will be sent back to maybe most horrible situation. It is so difficult to mitigate the damage done. Dozens of people on many different levels for a very long time try to get this person out and then they succeed. And every single time it is a celebration. Saving someone's life. No one wants to be a refugee. This is one basic thing we keep forgetting. When I was growing up, I'm a Soviet kid. I was born in the Soviet Union. I grew up in the Soviet Union. I contributed to the collapse of the Soviet Union. As a teenager, I was part of the protest movements for independence of Ukraine. But when I was a Soviet kid, I wanted to be a cosmonaut, astronaut. I wanted to go to space. And I was very dedicated. I studied, I learned, I read a lot. Other people wanted to be kids around me, firefighters, teachers, doctors. No one wants to be a refugee. It's not a plan. It's a tragedy. It is. People have at some point to choose between death or captivity or asylum elsewhere trying to get somewhere. And they have to start quite often their lives anew and they need this solidarity. Concept of asylum is as ancient as humankind is. We find it in almost all cultures, whether it be ancient Middle East, Islamic civilization, Christian, different confessions, etc., etc., etc.? Asylum. Because people deserve the chance to start their life anew. How it happens, this is a matter of discussion and conversation, but the very basic point is every human being deserves a survival and solidarity from other human beings. This is my very principle, very fundamental conviction. This is something I deeply believe in. Unfortunately, now it will be very subjective, a big part of Ukrainian society, until a certain period of time, didn't take issues of asylum closely. They treated this issue as something distant. You know, they come to us, we sympathize, but we don't really care. You know, they come to us, we sympathize, but we don't really care. Although the majority of Ukrainian history of previous century, 20th century, is a history of forced migration. We have schools of literature which were Ukrainian, but they are called by names of other cities. Like Prague School of Poetry, for instance. Or Munich University. але вони звикли на імені інших міст, як, наприклад, школа поетичного поетичного, чи Мюнхенська університет України, чи Торонто щось. Ми це робимо. Люди теж згадують. Незвичайно, у 2022 році Україна згадала, що є збройною міграцією. Взагалі, вона згадала це раніше, у 2014 році, коли війна почалася. Ми вважаємо війну з 2014 року. Я звертався до ініціатив, щоб допомогти інтернет-дисплейним людей, тим, хто мав бігти до збройних зон і визнавати території. persons, those who had to flee battle zones and occupied territories. It started with Crimea, and there were several dozens of thousands who had to flee. But in our worst nightmare, we couldn't imagine that within half a year we'll have 1.5 million IDPs, internally displaced persons, in Ukraine, the worst internal forced migration crisis У Україні є 45 мільйонів інтернет-дисплейних людей, найгіршою інтернет-виробництвою в Європі навіть після Півночного війни. А зараз ми маємо мільйони українців, які є військовими ворогами в інших країнах. Усі наші любі, діти, діти, усього в Україні, в Україні включно. І ми такі згадувальні всім країнам, які додали можливість, щоб ці люди почали свій новий житті, або, як міжнародною, чекати, people to start their life anew or at least to wait until this nightmare which Russia inflicted upon us stops. So Ukrainians learned a hard way how important asylum and hospitality are for everyday life. No one I know wanted to be a refugee. But a lot of people I know are refugees at the moment, including people who worked in my previous organization who assisted refugees before 2022. Now they are refugees. And this is the case. Last but not least, when I learned about this, when I was invited, when I was honored to be awarded this prize, I thought to myself, Ukraine signed and ratified 1951 UN Refugee Convention in the year 2002. It was a gesture of Ukraine being a progressive country, we do that. Apparently it had consequences. We need to provide asylum. We need to care about refugees. Some Ukrainian state structures were not ready. Non-governmental organizations, human rights activists, and protest movements forced them to do this. And actually, we had a reference point. We had the convention, 1951, and the protocol of 1967. We could refer to it. You signed it. You ratified it. This is the law. You should observe it. Otherwise, we'll force you to do so. And we did. And actually it worked. Not always, but it worked because in the world where we sign certain obligations, there are rules which protect the most vulnerable, which protect those who are underrepresented, but they are there and they help us. I'm not a lawyer, I'm not a big fan of international security system at the moment. But I think what we have to do is to observe the rules and regulations and enforce them with the human being as a cornerstone of all our policies. What is in the interest of the human beings and respect to it. Unfortunately, we've seen attempts to destroy what we have at the moment and to replace it with the principle of might makes right. Not only from Russia. Russia makes it very obvious. I mean, with my experience of captivity, they do not torture detainees simply because it happens. They make it a showcase. We'll violate Geneva Convergence 3 and 4. What will you do? What will you do? The world. And the world does nothing. But we also have the United States and we also have some other right-wing populist movements who want to destroy the rules which protect the most vulnerable. And the most vulnerable are human beings which we are in solidarity with because we are all humans. And this is how we together can shape our future. And Paul Weiss, who actually contributed to the 1951 convention, to me is an important person because he actually enabled me in a way to assist a lot of people in Ukraine for almost 15 years by referring to the convention which he assisted to write or contributed to write. I'm very grateful to the organizers, to Curranj 2030. I apologize for being too long and emotional. I'm grateful to you for taking this time. Thank you very much. Thank you, Maxime. You've got all the right to be emotional. That's okay. Very welcome. Und nun kommen wir zur letzten Kategorie, zum Journalismus. Als sich unsere Initiative Courage 2020 gegründet hat, waren die Initialzündungen die Zustände im größten Flüchtlingslager auf europäischem Boden, auf Lesbos. Und als dann der große Brand war, haben wir uns bemüht, gemeinsam mit vielen anderen, dass humanitäre Korridore geöffnet werden. Wir haben über Monate an die Politik appelliert, wir haben Gespräche geführt, wir haben Anfragen geschrieben, wir haben all das gemacht, was die Stefanie uns geraten hat und es war von einem bemerkenswerten Zynismus, alles zwischen keiner Antwort und einem sehr herzlosen Nein. Es wurde alles getan, dass die Bevölkerung hier im schönen, sicheren Österreich nichts von den Schicksalen an den EU-Grenzen mitbekommen, was sich dort abgespielt hat und nach wie vor abspielt. Doch, ich erinnere mich noch eine Sache, eine Aussage. Es wird nicht ohne hässliche Bilder gehen. In dieser Zeit begegnete mir zum ersten Mal die journalistische Arbeit von Franziska Grillmeier. Sie hat nie aufgehört, über das zu berichten, was man uns Zeitzeuginnen und Zeitzeugen so gerne vergessen lassen möchte. Ich bitte jetzt Fritz Hausjell, er ist Präsident von Reporter ohne Grenzen Österreich, um seine Laudatio. Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Franziska Grillmeier, ich möchte aufgrund dessen, was wir vorhin gehört haben, eine Bemerkung vorausschicken. Niemand flieht gerne, niemand will Flüchtling werden. Niemand will Flüchtling werden. Nur wir wissen zugleich auch alle, dass das auch ziemlich schnell gehen kann. Und bevor es uns widerfährt, nutzen wir doch das Glück, das wir haben, den heute flüchten müssenden Menschen glücklicherweise helfen zu können. Und dafür danke ich ganz herzlich Ihrer Organisation, die wunderbare Arbeit leistet. Lebst du dein Leben oder lebt das Leben dich? Eine bemerkenswerte, eine grundsätzliche Frage, die auf den ersten Blick mit diesem schwierigen Thema, mit diesem harten Thema, mit diesem existenziellen Thema vielleicht nichts zu tun hätte, aber sie führt uns mitten hinein in das journalist ihren Recherchereisen begegnet und wie sie ihnen begegnet. Menschen, deren Lebenswege von Flucht, Gewalt, Grenzen und politischen Entscheidungen zum einen bestimmt werden. Und Franziska Grillmeier interessiert sich dafür, wie diese Menschen zum anderen dennoch versuchen, ihr Leben selbst zu gestalten. Denn Journalismus war keineswegs vorgezeichnet. Sie bezeichnet sich als Quereinsteigerin. Sie studierte internationale Entwicklungen an der Universität Wien sowie Politik der Konflikte, Rechte und Gerechtigkeit an der Soasch University of London. Dem Journalismus stand sie, sagte sie mir, zunächst durchaus kritisch gegenüber. Heute ist sie von der gesellschaftlichen Bedeutung dieses zunehmend durch autoritäre Entwicklungen heftig angegriffenen Berufes überzeugt. Und das ist gut so und ich freue mich darüber. Das ist eine bemerkenswerte Entwicklung natürlich vom einstigen Zweifel an einer Profession zum bewussten Engagement für die Möglichkeiten dieser Profession, dieses professionellen journalistischen Handwerks, das sie im Übrigen in einer privaten Reportageschule in Reutlingen gelernt hat. Prägend war für sie auch eine frühe Leseerfahrung. Als ich Franziska Grillmeier nach ihren journalistischen Vorbildern fragte, erzählte sie mir von einer großen Reportage Michael Oberts über Geflüchtete auf der ägyptischen Sinai-Halbinsel, die sie 2013 im SZ, dem Magazin der Süddeutschen Zeitung, gelesen hatte. Persönlichkeiten, deren Arbeit Sie beeindruckt haben, sind unter anderem, alle kann ich jetzt nicht aufzählen, aber Caroline Emcke, Roger Williamson oder Ben Taub vom Magazin The New Yorker, der für die Kenner des Journalismus jetzt keine überraschende Information, 2020 für seine Berichterstattung über die Misshandlungen im Gefangenenlager Guantanamo Bay mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet wurde. Franziska Grillmeier hat sich bewusst gegen den redaktionellen Alltag einer festen Anstellung entschieden. Als freie Journalistin will sie ihre Themen selbst finden, eigene Akzente setzen und sich die Zeit nehmen, die ihre Recherchen benötigen. Sie reist dorthin, wo politische Entscheidungen tief in menschliche Lebensgeschichten eingreifen. Nach Bosnien und Herzegowina, Polen, auf die griechischen Inseln, nach Lampedusa und bis in die Wüste des Niger. Sie berichtet über Fluchtwege, europäische Grenzpolitiken und das Ankommen in Österreich, in Europa. Dabei interessiert sie nicht nur, was Menschen auf ihrer Flucht widerfahren ist, sie interessiert sich auch für ihre Gegenwart, für die kleinen, nur scheinbar nebensächlichen Momente ihres Alltags. Etwa wenn jemand im Flüchtlingslager Moria einen Tomatenstrauch vor sein Zelt pflanzt. Ein auf den ersten Blick unscheinbarer Vorgang und doch erzählt dieser Tomatenstrauch viel leicht, doch viel mehr über einen Menschen als manche politische Debatte über Migration und Flucht. Liebe Gäste, ich empfehle dazu Ihr Buch, die Insel, ein Bericht vom Ausnahmezustand an den Rändern Europas, das bereits 2023 erschien, aber hochaktuell geblieben ist. Inzwischen recherchiert Grillmeier auch über die amerikanische Einwanderungsbehörde ICE und über Flucht und Abschiebungen außerhalb Europas. Gemeinsam mit Anja Trollenberg produzierte sie für den ORF etwa die Ö1-Radio-Kolleg- und Podcast-Reihe Border Business über die Hochrüstung an den europäischen Grenzen. Wer das noch nicht gehört hat, eine sehr persönliche Hörempfehlung auf den Podcast-Seiten leicht zu finden und auf den Seiten des ORF. Als Kommunikationswissenschaftler und schon vor ziemlich langer Zeit, in jungen Jahren als journalisttätiger Mensch kann ich mit Fug und Recht bilanzieren, Ihre journalistische Arbeit verbindet sorgfältige, zunehmend internationale und investigative Recherche mit einer bemerkenswerten Sensibilität für menschliche Lebenswirklichkeiten. Sie bekommt dafür heute eine Auszeichnung, die besser nicht passen könnte. Denn der Preis, den Franziska Grillmeier heute erhält, trägt den Namen von Paul Weiß. Wir haben schon gehört, er ist 1907 in Wien geboren, wurde nach dem nationalsozialistischen Anschluss Österreichs verfolgt, zunächst im KZ Dachau inhaftiert und wurde dann schließlich, auch das haben wir schon gehört, dank eines Einreisevisums nach Großbritannien, selbst zum Flüchtling, zur Rettung durch diese Flucht. Er hat sein weiteres Leben darauf fokussiert, in London Völkerrecht studiert und schließlich, auch das haben wir schon gehört, maßgeblich, sehr maßgeblich an der Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 mitgearbeitet. Er half also, den Schutz geflüchteter Menschen völkerrechtlich zu verankern. Paul Weiß hat also dazu beigetragen, das Recht auf diesen Schutz zu formulieren. Und Franziska Krillmeier zeigt uns mit ihrer Arbeit, mit ihrer journalistischen Arbeit, wie dieses Recht in der Wirklichkeit behandelt wird und wie oft es gefährdet ist oder in manchen Ländern noch gar nicht existiert. Darin liegt die besondere Verbindung zwischen dem Namensgeber dieses Preises und seiner heutigen Trägerin. Franziska Grillmeier steht für einen Journalismus, der sorgfältig hinter die Schlagzeilen blickt, Machtverhältnisse untersucht und zugleich die betroffenen Menschen fokussiert. kritische Distanz nicht als Gegensätze versteht. Und der uns daran erinnert, dass Menschen auf der Flucht nicht bloß anonyme Objekte politischer Entscheidungen sind, sondern konkrete Persönlichkeiten, mit eigenen Hoffnungen, mit Wünschen und Vorstellungen von einem guten Leben. Und damit sind wir wieder bei der Frage vom Beginn und einem Motto, das ich aus unserem Gespräch herausgehört habe. Lebst du dein Leben oder lebt das Leben dich? Franziska Grillmeiers eigener journalistischer Weg ist Ausdruck des Willens, das eigene Leben bewusst zu gestalten und anderen zu helfen, das ebenso zu tun und ihre Reportagen zeigen, wie wichtig es ist, dass Menschen die Möglichkeit erhalten oder behalten, über ihr Leben selbst zu bestimmen oder wieder zu bestimmen. Liebe Franziska Grillmeier, für diesen ebenso souveränen wie einfühlsamen, ebenso mutigen wie sorgfältigen Journalismus gebühren Ihnen unser Respekt und unser herzlicher Dank. Ich gratuliere Ihnen sehr, sehr herzlich zum Paul-Weiß-Preis 2026. Vielen Dank. Ja, was bleibt einem da noch zu sagen? Ich bin ganz aufgewühlt von den letzten Stunden, Minuten. Und normalerweise ist es man ja als Journalistin gewöhnt, hinter den Bühnen zu bleiben, hinter den Schlagzeilen, hinter den Worten. Und ja, jetzt stehe ich hier und will mich ganz herzlich bedanken für die Worte Fritz Hausjell und für die Organisation und diesen Rahmen heute. Und dieser Preis bedeutet mir sehr viel. Und ich widme ihn den Menschen, die mir in den vergangenen zehn Jahren ihr Vertrauen geschenkt haben, ihre Geschichten zu erzählen. Mit ihren Lebenserzählungen haben sie Mauern eingerissen, die um sie herum errichtet wurden. Inmitten einer entrechteten Situation hat man ja allen Grund dazu, einer Journalistin nicht zu vertrauen, mir nicht zu vertrauen, jemand, der einfach kommen und gehen kann. Und sie haben trotzdem gesprochen. Auch wenn ihre Geschichte oft von den Abgründen von uns Menschen erzählen, haben sie mir immer wieder gezeigt, was möglich ist, wenn wir einander zuhören. Wenn wir auch mal Stille zulassen und die Perspektive wechseln und einem inneren Kompass diesen Wort, was wir heute immer wieder gehört haben, folgen, der uns selbst durchlässig macht für das Leben anderer. In jeder Erzählung spielt das Unsichtbare eine tragende Rolle. Das, was jenseits des schon existierenden, auch von mir jedes Mal aufs Neue bei jeder einzelnen Recherche, bei jeder Begegnung. Und dabei stellen sich immer wieder ähnliche Fragen. Was liegt im Verborgenen? Was ist sichtbar? Wer spricht und wer nicht? und wer nicht? Diese Fragen zu stellen und einen Fuß in der Tür zu halten, ist für mich eine der Hauptaufgaben des Journalismus. Gerade dann, wenn die Räume immer kleiner werden. Dabei stellt jede Begegnung aufs Neue die Frage nach unserer Verantwortung und danach, in welcher Gesellschaft wir leben möchten. Heute denke ich an Paul Weiß und an alle, die sich immer wieder die Frage nach der eigenen demokratischen Verantwortung stellen. Denn wie wir es heute gehört haben, ist dieses Streben für die Rechte aller niemals verloren. Vielen Dank. Applaus Vielen Dank. Und bevor wir jetzt zum gemütlichen Teil übergehen, weil all das, was wir gehört haben, müssen wir auch verdauen. Und trinken auch. Möchte ich mich bei allen bedanken, die diesen Abend möglich gemacht haben. Allen voran bei der RBI. Vielen, vielen Dank. Vielen Dank an das Chris Allen-Dutheut-Trio, das wir noch einmal hören werden. Danke an unser Komitee und vor allem an das großartige Team der Courage. Danke für Ihr Interesse und Ihr Kommen, Ihr Zuhören und Mittragen von all dem, was wir da hören. Und jetzt will ich kurz zu der Postkarte kommen, und zwar zu der Orangen. Ich weiß ja nicht, wie es Ihnen geht, aber ich habe das Gefühl, dass die Fähigkeit, über schwierige, kontroverse Themen miteinander zu sprechen in unseren Gesellschaften abnimmt. Das fängt in den Familien an und endet auf der Straße. Theorien, warum das so ist, habe ich schon viele gehört. Lösungen werden selten angeboten. Alles erscheint zu groß, zu kompliziert, zu explosiv, zu verwoben. Also wo fängt man an? Also wo fängt man an? Und wir haben uns gedacht, dass man aus dem Widersprechen vielleicht ein Widersprechen machen könnte. Es ist der erste Schritt, den man aufeinander zumacht. Das kann jeder machen. Und jede, jederzeit. Sie können diese Karte persönlich übergeben, Sie können sie per Post verschicken, vielleicht mit einem Datum und einem Ort für ein Gespräch oder einen Kontakt wieder aufnehmen oder einfach nur einen Gruß schicken. Und zum Schluss möchte ich noch einen Gedanken mit Ihnen teilen. Ich habe in der letzten Zeit, weiß ich nicht, wenn ich auf Demos gegangen bin, oder bei Diskussionsveranstaltungen oder bei so Veranstaltungen wie wir da, oft gehört, das hat überhaupt keinen Sinn, wir sind ja sowieso alle der gleichen Meinung. Erstens muss das nicht stimmen. Erstens muss das nicht stimmen. Und zweitens gibt es ein wunderbares Gegenargument, weil auf Englisch sagt man ja immer, it is like preaching to the choir. Aber da fehlt der zweite Teil des Satzes. We must preach to the choir because the choir is singing to the congregation. Und die Congregation, also die Gemeinde, sind alle die, die heute nicht hier sind. Und Sie, die da rausgehen, haben vielleicht heute Ideen mitbekommen, Mut bekommen, über Wichtiges zu reden, Inspiration. Aber in diesem Sinne haben wir hier dem Chor gepredigt und ich bitte Sie dringend, singen Sie! Und wir üben das jetzt tatsächlich zusammen. Und wie heißt es beim Theater? Wir werden den Text auch dieses Liedes, das Sie sicher kennen, einprojizieren. Im Theater heißt es, jetzt hätte ich fast einen Hänger gehabt, wenn mir das LaLa nicht eingefallen wäre. In diesem Sinne, LaLa geht auch. Bitte. Somewhere over the rainbow skies are blue. And the dreams that you dare to dream really do come true. really do come true. Someday I'll wish upon a star and wake up where the clouds are far behind me. When trouble's spent like lemon drops away above the chimney, that's where you'll find me. Somewhere over the rainbow, wide and wide on high. Where is a wish upon a star and wake up where the clouds are far behind me? Where troubles melt like lemon drops Above the little chimney tops That's where you'll find me Somewhere over the rainbow Bluebirds fly. Birds fly over the rainbow, why then, oh why can't I? ein. Wir sehen uns draußen beim Buffet.