WEBVTT

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00:00:00.000 --> 00:00:11.880
 Herr Ehrenbürgermeister, im Oktober 25 bist du nach elf Jahren in die wohlverdiente Pension gegangen.

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00:00:11.880 --> 00:00:17.640
 Aber wie hat sich denn dein Leben von Anfang an abgespielt und entwickelt?

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00:00:17.640 --> 00:00:27.219
 Na ja, mein Leben hat sich so entwickelt, ich wurde am 1. Juli 1960 geboren. Meine Eltern waren die Familie Fürst, die Aloysia und der Aloys.

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00:00:28.059 --> 00:00:33.060
 Wir haben eine kleine Landwirtschaft gehabt und mein Vater war auch beschäftigt in der Chemie Linz.

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00:00:34.119 --> 00:00:39.799
 Zwei Geschwister, die jünger sind als ich, war eine sehr schöne Kindheit, muss man sagen.

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00:00:39.880 --> 00:00:45.780
 Die Eltern haben uns alles ermöglicht, was man sich vorstellen kann und was im Rahmen der Möglichkeiten war.

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00:00:46.299 --> 00:00:49.259
 Wir haben natürlich auch mithelfen müssen in der Landwirtschaft und so weiter.

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00:00:50.119 --> 00:00:51.859
 Ich denke nur zurück an die Schulzeit.

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00:00:52.520 --> 00:00:56.719
 In die Schule gehen, in keine Kirchen damals, Schweinbach hat es noch nicht gegeben, keine

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00:00:56.719 --> 00:01:01.000
 Kirchen, die Volksschule besucht, dann die Hauptschule, polytechnischer Lehrgang.

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00:01:02.000 --> 00:01:05.439
 Natürlich war es immer so, nach der Schule nach Hause und helfen in der

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00:01:05.439 --> 00:01:12.819
 Landwirtschaft und dann die Hausübung zu machen. Das war an der Tagesordnung. Wenn es dich als

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00:01:12.819 --> 00:01:18.840
 junger Mensch vielleicht ein bisschen geärgert hat, immer das Arbeiten, aber im Nachhinein betrachtet

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00:01:18.840 --> 00:01:27.379
 war das eine sehr schöne Zeit trotzdem. Dann nach meiner Schulzeit habe ich den Beruf Chemielaborant ergriffen, eine Lehre,

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00:01:27.379 --> 00:01:34.040
 war dann bei der Firma Weg-in, Weg-schall-auf-abend beschäftigt und dort aber nur mit der Entwicklung

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00:01:34.040 --> 00:01:41.000
 im Labor von Leimen und Klebstoffen. Das war meine Passion und hat mir sehr viel Spaß gemacht.

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00:01:41.000 --> 00:01:46.060
 Nach der Lehrzeit im Endeffekt dann in diesen Außendienst gekommen,

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00:01:46.060 --> 00:01:52.180
 technischer Außendienst. Hab dann einmal einen Wechsel auch gehabt noch dazu. Das war meine

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00:01:52.180 --> 00:01:58.659
 Zeit, bis dann die Politik gerufen hat. Wann hast du denn deine Familie gegründet?

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00:01:58.659 --> 00:02:09.000
 Na ja, das habe ich meine Frau kennengelernt und dann gemeinsam beschlossen, die Ehe einzugehen. Das war im Jahr 1989. In der Zwischenzeit war unsere

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00:02:09.000 --> 00:02:13.000
 Tochter, die Christina, schon auf der Welt. Der Sohn, der Michael,

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00:02:13.000 --> 00:02:17.000
 ist einige Jahre später gekommen. Aber dazwischen war die Zeit des

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00:02:17.000 --> 00:02:22.000
 Hausbaus herausfordernde Zeit, arbeiten gehen, Haus bauen und auch

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00:02:22.000 --> 00:02:25.319
 schon etwas in der Gemeindepolitik tätig.

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00:02:26.919 --> 00:02:27.099
 Aber es war eine sehr schöne Zeit.

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00:02:29.360 --> 00:02:29.819
 Und in der Zwischenzeit ist die Familie vergrößert.

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00:02:34.259 --> 00:02:34.740
 Wir haben auch zwei Enkelkinder und im Endeffekt eine Schwiegertochter,

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00:02:36.060 --> 00:02:36.319
 die auch da im Haus wohnen.

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00:02:38.919 --> 00:02:39.740
 Also das ist schon sehr schön und man genießt es sehr.

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00:02:43.960 --> 00:02:45.639
 Wie bist du eigentlich mit Politik in Kontakt gekommen?

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00:02:52.240 --> 00:02:53.819
 In Kontakt gekommen mit der Politik, ich war zuerst einmal Obmann der Landjugend da in Engermitz der Fräuleinikirchen.

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00:02:56.419 --> 00:02:57.280
 Da hat es, hoffe ich, soweit gut ausgeführt.

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00:03:07.259 --> 00:03:12.539
 Und meine Vorgänger, muss man sagen, damals, haben mich dann gerufen, einmal mitzuarbeiten in den Betreuungsbereich. Wir haben da einen Betreuungsbereich und damals der Georg Püringer, der mich angesprochen hat, hier mitzuarbeiten.

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00:03:12.539 --> 00:03:18.659
 In der ÖVP? In der ÖVP, ja, mitzuarbeiten. Und es war wirklich eine schöne Zeit,

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00:03:18.659 --> 00:03:25.780
 das Miteinander sehr gut und hat gut gepasst. Ich habe dann noch ein bisschen Bedenkzeit und damals hat dann der

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00:03:25.780 --> 00:03:33.500
 Bürgermeister Buchmeier, mein Vorvorgänger, mich angerufen und gesagt, du im Jahr 91 gibt es wieder

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00:03:33.500 --> 00:03:39.800
 Gemeinderatswahlen, wäre doch etwas, dich hätten wir gerne im Gemeinderat. Da sage ich, das muss

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00:03:39.800 --> 00:03:49.080
 man wirklich überlegen und da komme ich zu dem, was ich vorher gesagt habe. Familiengründung, Hausbau, also genau in die Zeit hinein. Habe dann auch mit der Familie gesprochen.

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00:03:49.080 --> 00:03:56.599
 Meine Frau hat gesagt, ja das passt für dich sicher, das ist eine gute Sache. Die Tochter war ein bisschen skeptisch,

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00:03:56.599 --> 00:04:03.000
 weil die hat gesagt, naja, wie das wird, wenn der Vater in der Politik ist. Aber sie hat auch gleich gesagt,

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00:04:03.000 --> 00:04:05.000
 viel mehr, was du jetzt unterwegs, bist du

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00:04:05.000 --> 00:04:11.020
 konstant noch unterwegs. Sie hat sich aber getäuscht. Und der Sohn war noch nicht auf der Welt.

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00:04:11.020 --> 00:04:18.899
 Also bin ich somit in die Politik gekommen, mitgearbeitet, sprich beim ÖAB Engerwitzdorf und die Dinge

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00:04:18.899 --> 00:04:27.120
 da an die legendären Zeltfeste, die wir da gehabt haben, ja, dort zuständig gewesen oder mitgemacht beim Aufbau,

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00:04:27.579 --> 00:04:31.579
 dann das Kellnerpersonal übergehabt und beim Abbau, also das waren meine ersten,

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00:04:32.180 --> 00:04:37.500
 sagen wir, kleinen Schritte in der ÖVP und mit 91 dann in den Gemeinderat gekommen.

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00:04:37.500 --> 00:04:46.379
 Du warst vorerst einmal Gemeinderat, wann hast du Funktionen übernommen im Gemeinderat. Wann hast du Funktionen übernommen im Gemeinderat?

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00:04:47.379 --> 00:04:57.360
 Naja, die Funktionstätigkeit hat damit einmal begonnen, dass ich im Ausschuss für Schule, Kindergarten, Kultur und Sportangelegenheiten dort tätig war

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00:04:57.360 --> 00:05:03.300
 und dann Obmannstellvertreter war in dem Ausschuss, dann später einmal die Obmannschaft sogar übernommen habe.

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00:05:07.120 --> 00:05:14.160
 dann später mal die Obmannschaft sogar übernommen habe. In der Zwischenzeit auch dann im Gemeinderat die Funktion eines Fraktionsobmann-Stellvertreters, da war der Hermann Mayrhofer Fraktionsobmann,

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00:05:14.160 --> 00:05:18.720
 ich durfte Stellvertreter sein, das war die Zeit unter meinem Vorgänger Hans Schimberg.

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00:05:18.720 --> 00:05:25.339
 Eine sehr schöne Zeit, eine gute Zeit, ein Miteinander in der Politik und auch im Gemeinderat.

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00:05:30.420 --> 00:05:31.120
 Dann im Endeffekt ist es weitergegangen, die Funktion des Vizebürgermeisters zu übernehmen.

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00:05:38.240 --> 00:05:38.600
 Da mein Vorgänger als Vizebürgermeister, der Josef Schwarz, sein Amt zurückgelegt hat, wurde ich Vizebürgermeister.

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00:05:39.860 --> 00:05:41.720
 In welchem Jahr war das? Das war im Jahr 2009.

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00:05:42.000 --> 00:05:48.000
 Das war im Jahr 2009. Damit im Endeffekt, ja, hat es dann geheißen, wir haben immer einen Plan gehabt,

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00:05:48.000 --> 00:05:52.000
 man weiß nie, was passiert, gesundheitlich, Unfall, was immer auch kommt,

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00:05:52.000 --> 00:05:55.000
 wer kann einmal dem Bürgermeister nachfolgen.

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00:05:55.000 --> 00:06:02.000
 Somit hat in der ÖVP im Vorstand usw. war dann die Wahl auf mich gefallen

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00:06:02.000 --> 00:06:06.639
 und ich wäre der Kandidat für die Bürgermeisterwahl gewesen.

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00:06:07.100 --> 00:06:13.519
 Und mit der Pensionierung von Hans Schimbeck habe ich dann im Jahr 2014 das Bürgermeisteramt übernommen.

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00:06:14.079 --> 00:06:21.040
 Bürgermeister sein in der heutigen Zeit ist nicht einfach. War das eine sehr große Herausforderung für dich?

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00:06:21.720 --> 00:06:26.220
 Es war eine sehr große Herausforderung in vielerlei Hinsicht. Das erste ist

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00:06:26.220 --> 00:06:32.000
 einmal Engelwitz, das ist eine große Gemeinde, mit unseren 30 Ortschaften und 41 Quadratkilometern

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00:06:32.000 --> 00:06:37.100
 groß verteilt und ich war immer einer, der gesagt hat, als Bürgermeister oder als Gemeinderatscheid,

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00:06:37.100 --> 00:06:41.279
 du musst bei der Bevölkerung sein. Das ist einmal die erste Herausforderung. Die nächste

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00:06:41.279 --> 00:07:05.839
 Herausforderung, ich habe das Bürgermeisteramt, wie ich gestartet habe, nebenberuflich noch gemacht. Ich habe meinen Beruf ausgeübt und eben die Gemeinde- und Bürgermeistertätigkeit und das über fast eineinhalb Jahre. Also sehr fordernd, besonders fordernd für die Familie, die mich aber sehr gut unterstützt hat. Und die dritte größte Herausforderung war dann in die Fußstapfen meiner Vorgänge zu treten,

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00:07:06.420 --> 00:07:12.920
 denn Bürgermeister Buchmeier schon und dann sein Nachfolger Hans Schimbeck waren ja eine Institution in der Gemeinde.

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00:07:13.120 --> 00:07:20.040
 Ich denke nur, Hans Schimbeck war 24 Jahre Bürgermeister und das zu übernehmen ist schon eine sehr große Fußstapfen.

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00:07:20.600 --> 00:07:25.160
 Aber ich glaube, jeder muss seinen eigenen Weg gehen und das habe ich auch dementsprechend gemacht.

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00:07:25.160 --> 00:07:33.680
 Was war in deiner Amtszeit die unangenehmste und was war die angenehmste Erfahrung in den elf Jahren?

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00:07:33.680 --> 00:07:41.319
 Das ist nicht nur immer ein Punkt, sondern es sind mehrere. Unangenehm war sicher die Zeit Corona.

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00:07:41.319 --> 00:07:46.199
 Dieser Lockdown, nicht mehr bei den Leuten sein zu können.

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00:07:46.759 --> 00:07:49.620
 Das Geschehen in der Gemeinde ist zusammengebrochen eigentlich.

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00:07:50.060 --> 00:07:55.680
 Man hat sich natürlich mit unterschiedlichen technischen Mitteln dann verständigt.

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00:07:55.980 --> 00:08:01.000
 Aber ich bin einer, der halt sehr viel persönliches Gespräch will und wünscht.

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00:08:01.000 --> 00:08:04.639
 Und das war nicht möglich. Und das war wirklich das Unangenehmste.

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00:08:05.579 --> 00:08:12.060
 und wünscht ja und das war nicht möglich und das war wirklich das unangenehmste was auch unangenehm war es dann oft entscheidungen zu treffen die du eher ja gesagt hättest aber eben

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00:08:12.060 --> 00:08:17.779
 vorgänge gänge wie gesetze und verordnungen dich zu einer anderen entscheidung oder zu

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00:08:17.779 --> 00:08:23.160
 anderen mitteilungen gezwungen haben das sind unangenehme sachen und die hat es in verschiedenen

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00:08:23.160 --> 00:08:28.199
 bereichen gegeben natürlich gibt es dann wieder die sehr, sehr angenehmen Sachen.

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00:08:28.839 --> 00:08:34.240
 Und was angenehm war, ist das, was wir in diesen 11 Jahren Bürgermeistertätigkeit geschaffen haben.

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00:08:34.720 --> 00:08:36.919
 Denke nur an den Neubau der Volksschule in Schweinbach.

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00:08:37.019 --> 00:08:42.039
 Das war sicher ein Highlight, ein Bau mit sage und schreibe 10 Millionen Euro circa,

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00:08:42.659 --> 00:08:47.100
 das auch zeitgerecht und auch finanziell dementsprechend abzuschließen,

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00:08:47.259 --> 00:08:52.460
 ohne extreme Kostensteigerung. Also das war schon ein sehr positiver Effekt.

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00:08:53.179 --> 00:08:57.500
 Was wir noch geschaffen haben, ist natürlich für unsere Feuerwehren die Fahrzeuge,

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00:08:57.639 --> 00:09:02.500
 dann die Feuerwehrhäuser dementsprechend ausgestattet und saniert, modernisiert.

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00:09:02.759 --> 00:09:08.700
 Also das war sehr gut. Ein wichtiger Faktor in der Gemeinde war für mich immer die Wasserversorgung.

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00:09:09.000 --> 00:09:17.960
 Wasser, ein kostbares Gut, Trinkwasser und die eigene Wasserversorgung in der Gemeinde aufrecht zu erhalten mit dem Bau eines weiteren Brunnens

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00:09:17.960 --> 00:09:25.940
 und dem Bau des großen Hochbehälters immer in 2000 Kubikmeter Trinkwasser, die dort in Zingising vorrätig sind,

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00:09:26.159 --> 00:09:29.840
 um die Sicherheit der Trinkwasserversorgung in der Gemeinde herzustellen.

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00:09:30.799 --> 00:09:35.639
 Natürlich war dann ein Argument auch von mir in der Gemeinde,

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00:09:37.039 --> 00:09:41.679
 was tun wir, wenn unser Wasser aus irgendwelchen Gründen plötzlich weg ist oder weniger wird,

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00:09:42.480 --> 00:09:45.279
 haben wir dann zusätzlich eine Notwasserversorgung aus der

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00:09:45.279 --> 00:09:46.240
 Stadt Linz gebaut.

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00:09:47.139 --> 00:09:51.679
 Die Stadt hat einen Vertrag mit der Stadt Linz und dort im Endeffekt, die können uns

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00:09:51.679 --> 00:09:55.399
 fast 70 Prozent unseres Trinkwasserbedarfs in der Gemeinde liefern.

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00:09:55.919 --> 00:09:57.019
 Das sind schon schöne Sachen.

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00:09:57.259 --> 00:10:01.539
 Also dort hat man Sicherheit und wir sind besonders stolz auf unsere Wasserversorgung.

