RTR-Studie zeigt wie Freie Medien die Demokratie stärken Eine neue Studie der Universität Salzburg im Auftrag der Rundfunk- und Telekom-Regulierungs-GmbH macht deutlich, wie wichtig freie Radios und Community-TVs für eine lebendige Demokratie sind. Am Beispiel von mehreren freien Radios und Community-TVs in Österreich, darunter auch DORFTV, wird gezeigt, wie nichtkommerzieller Rundfunk Beteiligung ermöglicht und neue Öffentlichkeiten schafft. Im Mittelpunkt der Studie der Kommunikationswissenschaftler*innen Manuela Grünangerl und Felix Kramer unter der Leitung von Josef Trappel steht die Idee der „aktivierenden Reichweite“: Nicht die Größe des Publikums zählt, sondern wie sehr Menschen eingebunden werden und selbst aktiv Inhalte gestalten. Freie Medien schaffen Räume für Austausch, Experiment und zivilgesellschaftliche Vernetzung – oft dort, wo kommerzielle Angebote fehlen. Wie viel kreativer Spielraum dabei möglich ist, zeigt auch ein Blick in die Praxis, wie ein Interview mit unserer Programmleitung Bibi Finster verdeutlicht:„Hey, warum nicht Sachen einmal anders machen? Uns wird Gott sei Dank nicht vorgeschrieben, dass jedes Format gleich ausschauen muss, wir können wirklich experimentieren …“ (Interview PM, DORFTV) Die Studie wirft auch einen Blick auf den „15 Stunden Radical Broadcast“ anlässlich des Jubiläumsfests zum 15. Geburtstag von DORFTV und beleuchtet, wie hier die Nichtkommerzialität des Senders mediale Freiräume schafft, die sich bewusst der kapitalistischen Verwertungslogik entziehen. Gerade in Zeiten global dominanter Plattformen sind solche freien Medien ein wichtiges Gegengewicht – als offene, vielfältige und demokratische Infrastruktur. Zur gesamten Studie: https://www.rtr.at/Studie_NKRFTitelbild der Studie "Nichtkommerzielle Rundfunkveranstalter" - Was sie tun und was sie leisten © stock.adobe.com/cibus/RTR