Wenn Community-TV Teil der Medienrealität wird

Die österreichweite Bewegtbildstudie 2026 zeigt die Relevanz nichtkommerzieller Community-Medien.

Die von der RTR beauftragte Bewegtbildstudie 2026 untersucht jährlich, wie Menschen in Österreich Fernsehen, Streamingdienste, Videoportale und soziale Medien nutzen. Dabei wird sichtbar, dass die österreichische Medienlandschaft nicht nur aus ORF, Netflix, YouTube oder TikTok besteht. Die aktuelle Bewegtbildstudie berücksichtigt auch die Mediatheken der nichtkommerziellen Community-TV-Sender DORFTV, FS1 und OKTO. Das zeigt, dass freie Medienangebote ein wahrnehmbarer Teil der österreichischen Bewegtbildlandschaft sind.

Die Ergebnisse zeigen außerdem, dass DORFTV über die eigene Community hinaus wahrgenommen wird. Rund 28 Prozent der Befragten geben an, DORFTV zu kennen oder bereits mit dem Angebot in Berührung gekommen zu sein. Für einen regional verankerten, nichtkommerziellen Fernsehsender ist das ein beachtlicher Wert und ein Hinweis darauf, dass Community-Medien ihren Platz in der österreichischen Medienlandschaft gefunden haben.

Sichtbarkeit entsteht nicht von selbst. Umso mehr freut es uns, dass Community-Medien in einer österreichweiten Studie berücksichtigt werden und sich zeigt, dass unsere Angebote auch tatsächlich wahrgenommen werden.

Ein Blick auf die Altersgruppen liefert ein weiteres interessantes Detail: Die Nutzung der DORFTV-Mediathek fällt besonders in der Gruppe der 14- bis 29-Jährigen auf. Das zeigt, dass Community-TV auch für junge Menschen relevant bleibt – als Ergänzung zu internationalen Plattformen und sozialen Netzwerken und als Ort für regionale Perspektiven, kulturelle Vielfalt und gesellschaftliche Teilhabe.

Die vollständige Studie kann hier nachgelesen werden: Bewegtbildstudie 2026.

rtr