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„Wie viel Wirtschaft verträgt Kultur?“

von dorftv / am 02.12.2011

Kulturpolitischer Diskurs von Julius Stieber, Kulturdirektor der Stadt Linz im Kepler Salon.

Eine begleitende Veranstaltung zum Projekt “Kulturentwicklungsplan neu” (KEP neu).

Die Ökonomisierung der Städte macht vor den Toren der Kunst nicht halt. Standortmarketing, Kulturtourismus und Kreativwirtschaft sind die neuen Wegmarken einer zeitgemäßen Kulturpolitik, die für einen neuen Schub in der Stadtentwicklung sorgen möchte. Unter diesen Prämissen müssen wir uns die Frage stellen, wie der Autonomieanspruch von Kunst und Kultur aufrechtzuerhalten ist.

Julius Stieber: “. . . Im Zentrum meiner Überlegungen und Beobachtungen steht dabei die schleichende Änderung des kulturpolitischen Diskurses – und auf diesen werde ich mich im Folgenden auch konzentrieren –, bei der das Ökonomische langsam die Oberhand gewonnen hat. Man könnte auch von einer Hegemonie des Ökonomischen im kulturpolitischen Diskurs sprechen, von einer Themen- und Meinungsführerschaft, wobei festzuhalten ist, dass zwischen einem innerkulturellen und einem kulturpolitischen Diskurs zu unterscheiden ist und sich die Dominanz des Ökonomischen in unterschiedlicher Weise und unterschiedlichen Graden manifestiert. . . ”

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