Keine 68er Seife sein - Stadtwerkstatt und die Anstiftung zur Initiative

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Created at 5. Jul. 2018

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by Martin Wassermair

Podiumsgespräch mit Gründungsmitgliedern der Linzer Stadtwerkstatt

Die Gründung der Linzer Stadtwerkstatt im Jahr 1979 verstand sich als Anstiftung zur Initiative. Die kulturelle Pionierarbeit im Kultur- und Werkstatthaus setzte auf Aneignung und Öffnung von Freiräumen, auf die Verbindung von Aktionismus mit Leben und Arbeit, mit Experiment und Kunst. Eine konsequente Entgrenzung des Kulturbegriffs widersetzte sich der gesellschaftlichen Erstarrung und der Überheblichkeit der Macht. Doch worin lagen die ästhetischen Intentionen zum radikalen Aufbruch in einem Abbruchviertel der Stadt? Auf welche Weise sollte die kulturelle Selbstbestimmung gelingen? Und wie spiegeln sich die Diskurse in aktuellen Vorhaben wie der künstlerischen Währung Gibling, STWST48 und dem diesjährigen Beitrag zur Biennale in Taipei wider?

Gründungsmitglieder Stadtwerkstatt:

Gudrun Bielz (Medienkünstlerin)
Franz Blaas (Künstler)
Karin Binder (Künstlerin)
Gotthard Wagner (Musiker und Kulturarbeiter)
Tommy Schneider (Künstler)

Moderation:
Martin Wassermair, Politikredakteur Dorf TV

Aufgezeichnet am Freitag, 22. Juni 2018, von 19.00 bis 21.00 Uhr im Wiener Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien.

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