Die Welt im Museum: Wie wir das kulturelle Erbe demokratisieren - Symposion Dürnstein 2020

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Created at 17. Feb. 2021

by Martin Wassermair

Von 5. bis 7. März 2020, also wenige Tage vor Beginn des Coronavirus-Ausnahmezustands, fand das Symposion Dürnstein 2020 statt, das sich dem Thema "Erbschaften" im Spannungsfeld von Kultur, Natur und Identität widmete.

Dazu gibt es eine Menge wichtiger Fragestellungen – vor allem auch im Hinblick auf allgemein verbindliche gesellschaftliche Narrative: Warum begründet sich die Darstellung des kulturellen Erbes schon so lange bloß auf Macht und Herrschaft? Wie finden unterdrückte Positionen und Sichtweisen gleichwertige Repräsentanz?

„Das Erbe“, erklärte Ursula Baatz als Kuratorin zum Auftakt des Symposions, „das wir heute antreten, bestimmt maßgeblich darüber, was in Zukunft passiert“. Damit reicht die Bedeutung einer kritischen Auseinandersetzung neben Kultur, Natur und Identität auch bis hin zu Demokratie, Partizipation, Solidarität und einer Konfrontation mit dem postkolonialen Erbe.

Politikredakteur Martin Wassermair hat bei dieser Gelegenheit Interviews geführt - und wichtige Impulse für den dritten und letzten Beitrag über das Symposion Dürnstein 2020 eingeholt von:

Shahidha Bari (Professorin University of the Arts London)

Renate Breuß (Kunst- und Kulturhistorikerin, Leiterin Werkraum Bregenzerwald)

 

Symposion Dürnstein 2020

https://www.symposionduernstein.at/programm/programm-2020

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