Odilo Lothar Ludovicus Globocnik …, bis zum deutschnationalen Massenmord der „Aktion Reinhardt“

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Created at 1. Sep. 2021

by Solidarwerkstatt

 

Da die reibungslose Durchführung der geplanten Maßnahmen stockte, die vereinbarten Züge des Reichsverkehrsministeriums seit Juli 1942 zwar täglich tausende Juden in die Vernichtungslager lieferten, dem SSPF Globocnik diese Form der Umvolkung viel zu langsam erschien, wurden Polizeiliche Spezialkommandos im Generalgouvernement eingerichtet. Eine solche Spezialaufgabe stellte die Räumung des Lubliner Waisenhauses dar. Im Dorf Tatary berichtet ein Bauer, dass am 21. März 1942 ein LKW an eine 5 Meter lange und 2 Meter tiefe Grube rückwärts geführt wird. Als das Verdeck des Lastwagens runtergezogen wird, kommen Kinder im Alter von 2 bis 8 Jahren zum Vorschein, zum Teil noch mit Windeln gewickelt. Die Wachmannschaft schnappt diese kleinen Wesen vom Lastwagen und legt sie auf einen Sandhaufen. Mit dem Maschinengewehr werden diese 108 Kinder kaltblütig ermordet, die zuckenden Leiber sodann in der Grube sorgfältig geschlichtet. Die Grube ist zu klein, es herrscht Platzmangel. Dem Stöhnen und Zucken der Kinderkörper in der Grube wird durch eine Salve aus dem Maschinengewehr ein finales Ende bereitet. Geraume Zeit später kommen die etwas größeren Kinder mittels Genickschuss aus dem Revolver ums Leben. Drei Tage später, werden die 70 Klienten des Altersheim in der Jateczna-Straße genauso liquidiert und am 27. März die beiden Spitäler der Lubliner Gettos. Ende März sind 18.000 jüdische Menschen aus dem Getto Lublin der Deutschnationalen Endlösung zugeführt worden.

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