Am 27. May. 2023 | 18:30 Uhr
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Podiumsdiskussion zum Thema Femizide | Verein ent

Created at 17. May. 2023

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by kontakt

„Statt zu fragen, warum Frauen nicht früher aus diesen Beziehungen gehen, sollten wir fragen, warum diese Männer gewalttätig sind.“

Der Verein ent veranstaltete im Haager Theaterkeller eine Lesung mit Yvonne Widler aus ihrem Buch „Heimat bist du toter Töchter“ mit anschließender Podiumsdiskussion. Diese Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Verein Stop-Partnergewalt Amstetten und der Stadtbücherei Stadt Haag statt.

MODERATION:

Bernadette Siebitzhofer / Geschäftsführung RedSapata, Kultur- und Sozialarbeiterin

PODIUM:

Yvonne Widler / Journalistin, KURIER – Ressortleiterin der „Lebensart“

Elisa Andessner / Bildende Künstlerin

Ursula Kromoser-Schrammel / Mitarbeiterin im Frauenhaus Amstetten und

Projektleiterin von StoP-Amstetten

 

|||| Kamera: Andreas Dorfer

|||| Ton: Reinhard Reisenzahn

|||| Postproduktion: Verena Mayrhofer

|||| Fotos: Andreas Baumgartner, Verena Mayrhofer



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Yvonne Widler,

Ist Journalistin und lebt in Wien. Sie hat zuerst Wirtschaftswissenschaften und Germanistik studiert, anschließend den Masterstudiengang ‚Journalismus und Neue Medien‘ an der FH Wien absolviert. Einen Studiensommer verbrachte sie an der LSE (London School of Economics and Political Science), um dort (u.a.) bei Charlie Beckett Journalismus-Unterricht zu nehmen. 2012 hat Yvonne Widler mit vier weiteren Kollegen das Online-Magazin paroli gegründet und fungierte von 2012 bis 2016 als dessen Chefredakteurin. Danach leitete sie das Agentur-Ressort und berichtete auch über Medienpolitik beim Fachmagazin Horizont. Von Juni 2014 bis April 2016 war sie Mitglied des Gründungs-Kernteams und Chefin vom Dienst bei NZZ.at. Seit April 2016 arbeitet sie beim KURIER. Mittlerweile Ressortleiterin der „Lebensart“.

Foto: Matthäus Proskawetz

Elisa Andessner

Elisa Andessner lebt und arbeitet in Linz und studierte Experimentelle Visuelle Gestaltung an der Kunstuniversität Linz und Bildende Kunst an der École Supérieure d’Art et de Design Marseille. Andessner ist freischaffende Künstlerin und arbeitet in den Feldern Fotografie, Video und Performance. Seit 2006 arbeitet sie künstlerisch im Rahmen von Residencies, Festivals und Ausstellungen u.a. in Vietnam, Indonesien, Polen, Weißrussland, Deutschland, Frankreich, Spanien, Belgien, Österreich, der Schweiz, zuletzt im Iran. Sie wurde mit Preisen, Stipendien und Kunstankäufen öffentlicher Sammlungen gewürdigt. Elisa

Andessner organisiert regelmäßig Austausch- und Ausstellungsprojekte mit lokalen und internationalen Künstler*innen und Kunstinitiativen, zuletzt mit Künstler*innen aus Teheran. Andessner ist Mitglied der Linzer Künstler*innenvereinigung MAERZ sowie der Innviertler Künstlergilde, als Obfrau des Kulturvereins FAMA- Fine and Performing Arts tätig und ist Lehrbeauftragte für Sprechtechnik an der Kunstuniversität Linz. Elisa Andessner ist ausgebildete Stimm- und Sprechtrainerin und beschäftigt sich aktuell künstlerisch mit dem Thema „Stimme und Geschlechterrollen“.

www.elisaandessner.net

Ursula Kromoser – Schrammel

Mitbegründerin des Frauenhauses Amstetten 1991. Seither bin ich im Frauenhaus als Diplomierte Sozialarbeiterin beratend und unterstützend für gewaltbetroffene Frauen tätig. Zusätzlich arbeite ich in der Frauenberatung Mostviertel beim Bezirksgericht.Amstetten/Familienberatung am Gericht.

Projektleiterin des Projektes StoP gegen Partnergewalt. Ich finde es sehr wichtig, dass gewaltbetroffenen Frauen und Kinder kompetente Beratung in dieser schwierigen Zeit ihres Lebens erhalten. Trotz vieler Verbesserungen während meiner langjährigen Tätigkeit (z.B.Gewaltschutzgesetze), sehe ich nach wie vor dringenden Handlungsbedarf in der Politik, aber auch in der Zivilgesellschaft, um Gewalt gegen Frauen und Kinder zu verhindern.

Bernadette Stiebitzhofer

ist Kultur- und Sozialarbeiterin, Übersetzerin, Theaterpädagogin, Sozialwirtin und als Initiatorin des Frauen-Beschäftigungsprojekts „d’Speisgörls“ angehende Social Entrepreneurin. Die gebürtige Mostviertlerin war einen großen Teil ihrer bisherigen beruflichen Laufbahn im Asylbereich, speziell in der Betreuung von unbegleiteten, minderjährigen Mädchen und in der Förderung von migrantischen Frauen tätig. Die intensive Auseinandersetzung mit den Lebensrealitäten dieser Menschen, sowie die damit einhergehenden, oftmals diskriminierenden und ausgrenzenden Rahmenbedingungen spornen sie stets an, Unterstützungsformen und Lösungsansätze für die Gleichstellung von Mädchen und Frauen zu finden.

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