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Strom um sieben - Kunst und Aufbewahrung

von Martin Wassermair / am 17.01.2018

Archive im Spannungsfeld von kultureller Macht und digitaler Selbstbestimmung

Unsere Wahrnehmung der Welt drängt zur Aufbewahrung und wird stets reproduziert. Für die Kunst sind es insbesondere die audiovisuellen Potentiale, die in Archiven lagern und in der Beurteilung und Deutung immer wieder neue Anstöße bieten. Das Archiv als künstlerische Praxis reicht bis in die frühen Avantgarden des 20. Jahrhunderts zurück und tritt auch im digitalen Zeitalter in Opposition zu starren Sammlungen und klassifikatorischen Ordnungen. Doch was lässt sich gegen die Deutungsmacht der institutionalisierten Archive aufbieten? Wie sind Verdrängtes, Vergessenes und Übersehenes von den konventionellen Repräsentationsweisen zu befreien? Und wer sorgt für eine adäquate Archivierung der digitalen Kunst seit den 80er Jahren bis über die Gegenwart hinaus?

Dazu diskutierten gemeinsam mit Gastgeber Martin Wassermair:

Sabine Folie (Direktorin VALIE EXPORT Center)
Katharina Gsöllpointner (Kunst- und Medienwissenschafterin)

"Strom um sieben" ist eine Diskursveranstaltungsreihe von Stadtwerkstatt und Cafe Strom - in Medienpartnerschaft mit Radio FRO 105.0 und Dorf TV.

Aufgezeichnet am Montag, 11. Dezember 2017, 19.00 - 20.30 Uhr

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Dieses Video wurde seit April 2014 (Relaunch Webseite) insgesamt 3 Mal an folgenden Terminen gesendet:
Samstag, Januar 20, 2018 - 02:53
Freitag, Januar 19, 2018 - 22:28
Freitag, Januar 19, 2018 - 18:03
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