FROzine: Jüdische NS-Opfer - wie gedenkt Linz im öffentlichen Raum?

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Created at 23. Aug. 2018

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by Martin Wassermair

Mit Charlotte Herman (Präsidentin Israelitische Kultusgemeinde Linz) und Gert Kerschbaumer (Historiker, Komitee Stolpersteine Salzburg).

Im Gedenkjahr 2018 stehen die nationalsozialistische Terrorherrschaft und ihre Herausforderungen für die demokratische Erneuerung im Nachkriegsösterreich im Blickpunkt. In diesem Zusammenhang fällt aktuell das Augenmerk auf Linz, nachdem die israelische Botschafterin anlässlich ihrer Teilnahme am 50-jährigen Jubiläum der Wiedereinweihung der Synagoge bemängelte, dass in der oberösterreichischen Landeshauptstadt keinerlei Gedenkorte an die jüdischen NS-Opfer aufzufinden seien. Die Kulturdirektion weist den Vorwurf zurück und betont vorhandene Anstrengungen, das Gedenken im öffentlichen Raum sichtbar zu verankern.

Die Studiodiskussion ging daher u.a. den Fragen nach, welche Formen des öffentlichen Gedenkens an die Opfer der NS-Verbrechen als angemessen zu betrachten sind, inwieweit dabei politische Gegensätze und Konflikte zutage treten und wie sich die Erinnerung an die Shoah vor allem mit Blick auf die Zukunft dem allgemeinen Vergessen widersetzen kann.

Moderation: Martin Wassermair

Aufgezeichnet am Mittwoch, 12. September 2018, 18.00 - 18.50 Uhr

Kamera und Postproduktion: Johannes Mayerbrugger

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Gerne würde ich an dieser Stelle daran erinnern, dass Bürgermeister Fritz Amerhauser der Verlegung der esten zwei Stolpersteine am 19. Juli 1997 in seiner Gemeinde St. Georgen bei Salzburg sofort zugestimmt hat. Vorher hatten die Bürgermeister der angrenzenden Städte Oberndorf und Laufen die Verlegung abgelehnt. In Deutschland hat Gunter Demnig noch drei Jahre auf die offizielle Zustimmung zur Verlegung warten müssen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Stolpersteine_in_%C3%96sterreich

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