Konsumgewohnheiten in der Klimakrise - wie viel Veränderung ist zumutbar?

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Created at 17. Oct. 2019

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by Martin Wassermair

Bei Martin Wassermair waren Maria Dachs (Leiterin Abteilung Ernährung Landwirtschaftskammer OÖ) und Judith Moser-Hofstadler (Österreichische Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung) zu Gast.

Live gesendet am Donnerstag, 14. November 2019, 16.00 - 17.00 Uhr

Der Stachel im Fleisch LXVI

Die Zielbestimmungen des Pariser Klimaabkommens lassen sich auf Grundlage aktueller Erkenntnisse nur dann erreichen, wenn auch substantielle Veränderungen der gegenwärtigen Produktions- und Konsummuster erreicht werden können. Somit stehen nicht zuletzt Verbraucherinnen und Verbraucher im Blickfeld der Umwelt- und Klimaschutzaktivitäten. Das aber führt hinsichtlich der Mitverantwortung und Veränderungsbereitschaft immer wieder zu Kontroversen. Denn Klimabewusstsein ist keine Voraussetzung dafür, dass ein ressourcenschonendes und klimaverträgliches Verhalten im Alltag tatsächlich mit den sozialen Realitäten vereinbar ist.

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen daher u.a. Fragen, was unter einem klimafreundlichen Konsumverhalten zu verstehen ist, welche Rolle alltägliche Routinen, vorhandene Hemmnisse sowie das Vorhandesein von Anreizmöglichkeiten dabei spielen und was im Hinblick auf das Erreichen der ambitionierten Klimaziele den Menschen zumutbar ist.

Zur Sendereihe:

Nach der Wahl ist vor der Wahl. Aus diesem Grunde richtet Der Stachel im Fleisch mit Politikgesprächen auf dorf TV den Blick verstärkt und wahlunabhängig auf wichtige Themen, die in Mainstream-Medien oft zu wenig beleuchtet oder auch bewusst ausgeblendet werden.

Im Mittelpunkt stehen: eine kritische Auseinandersetzung mit dem politischen System des Bundeslandes Oberösterreich, der Republik und der EU, Informationsfreiheit und die Situation der Menschenrechte, Sozial- und Kulturpolitik sowie die regionale Zukunft vor dem Hintergrund aktueller globaler Entwicklungen.

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