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Talk for Future: Mehr Importieren aber weniger Verbrauchen Biodiversität und die EU-Handelspolitik.

Created at 20. Aug. 2026

by dorftv

Nicolas Roux spricht mit Martin Auer über seine mit dem Frontiers Planet Prize ausgezeichnete Arbeit zu Biomasse, Biodiversität und der Handelspolitik der EU.
Biomasse wächst nach, aber auch nicht unendlich schnell. Eine einzige Spezies, der Mensch, nimmt jedes Jahr für sich rund ein Fünftel bis ein Viertel von allem, was wächst. So bleibt weniger für andere Spezies, und das ist der Hauptgrund, warum immer mehr Spezies aussterben. Verträglich für die Natur wäre ein Anteil von 10 bis 20 Prozent für Homo Sapiens. Teilt man diese 10 bis 20 Prozent gleichmäßig auf alle Menschen auf, so bleibt für Europa nur ein Drittel von dem, was es heute verbraucht. Das ist die Planetare Grenze, die wir nicht überschreiten dürften. Doch innerhalb dieser Grenze zu bleiben, ist nicht nur durch die effizientere Nutzung der Biomasse zu erreichen. Es muss auch der gesamte Verbrauch sinken. Das heißt, es muss auch der Aspekt der Suffizienz in die interne Politik und in die Handelspolitik einfließen.
Der Frontiers Planet Prize (https://www.frontiersplanetprize.org/) ist der höchste Preis für Nachhaltigkeits-Wissenschaften. Er wird von einer internationalen Jury aus 100 Wissenschaftler:innen unter der Leitung von Johan Rockström vergeben, dem führenden Forscher auf dem Gebiet der Planetaren Grenzen. Nicolas Roux ist einer von 25 prämiierten National Champions, aus denen im Jänner beim World Economic Forum in Davos  drei International Champions gewählt werden.

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