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WAS WAR IST - LUNZERSTRASSE 42

von Michael Wirthig / am 06.02.2014

ZUM PROJEKT "WAS WAR IST"
Die Studierenden der Experimentellen Gestaltung fokussierten sich auf den Ort und seine komplexe Geschichte, seine ehemaligen BewohnerInnen und seine Veränderung und Verwandlung. Sie arbeiteten ein ganzes Semester vor Ort und entwickeln eine Vielzahl von raum- und ortsbezogenen Arbeiten. Als Abschluss der Recherche und des intensiven Arbeitens wird interessiertes Publikum an drei Öffnungstagen in Gruppen durch das Hochhaus zu den künstlerischen Arbeiten und Installationen geführt.

PROJEKTLEITUNG: Hubert Lobnig; Experimentelle Gestaltung
IN KOOPERATION MIT: Sustainable Architecture + Spatial Tactics, Voest Alpine

ZUR GESCHICHTE DES GEBÄUDES "LUNZERSTRASSE 42"
Die Lunzerstraße liegt im Linzer Süden auf dem Gelände der Voest Alpine zwischen Produktionsgebäuden auf der einen und dem direkt angrenzend Naturraum des unteren Traunlaufes auf der anderen Seite. Früher Überschwemmungsgebiet war hier gegen Ende des 2. Weltkrieges das Nebenlager III, ein Außenlager des KZ Mauthausen, in dem ZwangsarbeiterInnen der „Hermann Göring Werke“ in Holzbaracken untergebracht waren. 1972 wurden an dieser Stelle Lehrlings- und Arbeiterwohnungen in vier Hochhaustürmen mit jeweils 11 Stockwerken und Verbindungselementen im Parterrebereich errichtet. Ab Mitte der 1990er Jahre wurden diese als AsylwerberInnenheime genutzt, welche jedoch nach ca. 10 Jahren wegen fortschreitend unmenschlichen Bedingungen und ihrer isolierten Lage wieder aufgelöst werden mussten. 2013 standen die Gebäude großteils leer, nach aktueller Planung werden sie bis Mitte 2014 abgerissen um Lagerflächen für die Stahlproduktion der Voest Alpine zu erzeugen. Freundlicherweise bekam die Kunstuniversität Linz die Möglichkeit einen der Hochhaustürme kurz vor seinem Abbruch für ein halbes Jahr zu bearbeiten und zu bespielen.

ANFAHRT: Straßenbahnlinie 1 oder 2, Haltestelle Simonystraße, dann ca. 15 min Fußweg

BETEILIGTE STUDIERENDE DER EXPERIMENTELLEN GESTALTUNG:

Jakob Breitwieser, Marlene Eisenberger, Stephanie Farkashazy, Rebecca Hochreiter, Matthias Lindner, Pamela Litzlbauer, Moritz Matschke, Marlies Matzer, Elke Meisinger, Lee Meng-Shu, Anna Pech, Felix Schager, Michaela Tanzer, Vildan Turalic, Julia Vogt, Martin Weichselbaumer, David Wittinghofer

http://www.ufg.ac.at/Newsdetail.1899+M523153f8dd8.0.html

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