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Medienfoyer im OÖ Presseclub - "Ist der Journalismus am Ende"?

von nate / am 04.10.2012

Medienfoyer im OÖ Presseclub - "Ist der Journalismus am Ende"?

Das Medienfoyer, eine neue Veranstaltungsreihe zu Fragen über Medien und Demokratie, fand am 27. September zum ersten Mal statt.

Keine Branche blickt so pessimistisch in ihre eigene Zukunft wie die Medien. Große Umbrüche im Bereich von Vertrieb und Sozialen Medien, von Urheberrecht und Medienkonsum führen zu heftigen Turbulenzen. Die Frage nach der notwendigen Ethik der Medien ist ebenso im Raum wie die Sorge, ob Journalismus, der die notwendige kritische Perspektive in die öffentliche Debatte bringt, in Zukunft noch zu finanzieren ist. Wer soll also in der Medienbranche etwas zu sagen haben und welchen Journalismus gilt es zu fördern? Wo müssen Medien sich selbst reformieren und welche Arbeitsbedingungen sind für guten Journalismus unerlässlich?

Es diskutieren:

Dr.in Alexandra Föderl-Schmid, Chefredakteurin DER STANDARD, Wien.
1999 – 2005 Deutschland-Korrespondentin, 2005 EU Korrespondentin in Brüssel 2006 Ressortleiterin Wirtschaft, seit 1. Juli 2007 Chefredakteurin. Ab 1. Oktober wird sie auch Co-Herausgeberin der Tageszeitung DER STANDARD und von derStandard.at. 1989 – 1993 Studium der Publizistik, Politikwissenschaft und Geschichte an der Universität Salzburg, 1989 – 1990 Besuch der Journalistenschule in Wels (jetzt: OÖ. Journalistenakademie), 1988 – 1990 Freie Mitarbeit bei der Wochenzeitung Mühlviertler Rundschau. Ab 1990 bei der Tageszeitung DER STANDARD, 1990 – 1993 freie Mitarbeit in Linz und in Wien 1993 – 1998, Deutschland-Korrespondentin, 1998 – 1999 Redakteurin im Ressort Außenpolitik

FH-Prof. Dr. Reinhard Christl, Autor des gleichnamigen Buches.
Christl leitet ab November 2012 das Departement Medien & Wirtschaft der FH St. Pölten. 2003 bis 2012 war er Leiter des Instituts für Journalismus & Medienmanagement der FH Wien. Er begründete das Master-Studium „Journalismus & Neue Medien“, Österreichs führende postgraduale Aus- und Weiterbildung für JournalistInnen nach angelsächsischem Vorbild und das Kompetenzzentrum „Medienforschung für die Praxis“ der FH Wien, das sich Qualitäts-, Wirtschafts- und Zukunftsfragen des Journalismus widmet. 2011 wurde er von der Bundesregierung zum Mitglied des Public Value-Beirats der Österreichischen Bundesregierung bestellt. Vor seiner Hochschultätigkeit arbeitete Reinhard Christl zwölf Jahre als Journalist, unter anderem als Wirtschaftsredakteur bei „profil“ und „Format“ sowie als Chefredakteur des „Industriemagazins“. 1985 bis 1990 war er Universitäts-Assistent am Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik der Universität Passau, wo er auch promovierte.

Peter Daser, ORF.
Daser studierte in Innsbruck und Nizza, Frankreich, Internationale Wirtschaftswissenschaften. Während des Studiums begann er als Freier Mitarbeiter im Aktuellen Dienst des ORF-Landesstudios Tirol. Für eine Radioreportage über den Ort Galtür nach der Lawinenkatastrophe wurde er 2000 mit dem Tiroler Journalismuspreis ausgezeichnet. Im selben Jahr wechselte er ins Wiener Funkhaus, Wirtschaftsressort der Radio-Information. Im Herbst 2001 als Media-Fellow an der Duke University, North Carolina, USA. Ab 2006 Mitglied der innenpolitischen Redaktion. Er gestaltet laufend Beiträge, Interviews und Sendungen für die Nachrichten und Journale auf Ö1, Ö3 und den Regionalradios. Seit Dezember 2011 ist Daser Redakteurssprecher der Radio-Information. 2012 hat er den Robert-Hochner-Preis erhalten.

Moderation: Dr.in Christine Haiden, Präsidentin des OÖ Presseclubs.

http://www.presseclub.at/120-club/150-ruckblick

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